Auch Frauen mit Kindern verlieren

6. Juni 2003, 09:48
posten

Laut AK-Berechnungen sind mit deutlichen Verlusten zu rechnen

Frauen mit niedrigen Einkommen haben laut Berechnungen der Arbeiterkammer auf Basis des jüngsten Pensionsentwurfs mit deutlichen Verlusten zu rechnen - auch dann, wenn sie ein Kind haben, für das sie drei Jahre aus dem Durchrechnungszeitraum abziehen dürfen.

Beispiel

Frau Maria K. (56), Arbeiterin, ein Kind, erwirbt bis zum Regelpensionsalter von 60 Jahren 37,5 Versicherungsjahre. Sie wird 2007 in Pension gehen. Nach geltendem Recht würde sie 518 Euro Pension bekommen (sie bekommt keine Ausgleichszulage, weil ihr Mann sehr wenig, aber mehr als 531 Euro verdient, das gemeinsame Einkommen liegt über 1000 Euro).

Künftig bekommt sie 469 Euro. Das entspricht einem jährlichen Verlust von 676 Euro (minus 9,3 Prozent). Dazu kommen rund zwei Prozent, weil die erste Pensionsanpassung entfällt. Gesamtverlust: 11,3 Prozent. (nim, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 6.6. 2003)

Share if you care.