Russland

Eisbrecher soll zur Wal-Befreiung starten

14. Dezember 2011, 13:14

Im Beringmeer sitzen mehr als 100 Belugas im Packeis fest

Moskau - Im Beringmeer vor der sibirischen Küste ist eine große Zahl von Walen im Packeis gefangen. Wie die Behörden der Region Tschukotka im fernen Nordosten Russlands am Mittwoch mitteilten, handelt es sich um Belugas, auch Weißwale genannt.

"Eine Gruppe von mehr als 100 Beluga-Walen ist mitten im Beringmeer, 15 Kilometer südlich des Dorfes Janrakinnot, vom Eis eingeschlossen", heißt es auf der Website der Regionalbehörden. Demnach schickte der Gouverneur der Region, Roman Kopin, einen Brief an die russische Regierung, in dem er diese um die Entsendung eines Eisbrechers für die Rettung der Tiere bat. Den Angaben zufolge droht den Walen im Packeis der Hungertod. Außerdem führe die Ausbreitung des Eises zu einer Verkleinerung der freien Wasserflächen und schränke daher die Atmungsmöglichkeiten der Meeressäuger ein. "Alle Tiere drohen an Erschöpfung sterben", warnte die Regionalregierung.

Auch wenn ihr Gesamtbestand in den nördlichsten Regionen von Atlantik und Pazifik auf etwa 100.000 Tiere geschätzt wird, sehen sich Belugas einingen Bedrohungen - unter anderem der Schadstoffbelastung der arktischen Gewässer - gegenüber. Biologen der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources schätzen, dass Belugas in den kommenden Jahren den Status einer bedrohten Art erhalten werden. Die bis zu einer Tonne schweren Tiere unterliegen bereits heute gemeinsam mit dem Eisbären und dem Amurtiger einem speziellen Schutzprogramm der russischen Regierung. (APA/red)

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19 Postings
Toni Gruber
00
15.12.2011, 18:43

derartige Aktionen gab es schon öfter, man muss den Walen Musik vorspielen dann schwimmen sie dem Eisbracher nach

Juses
01
15.12.2011, 16:16

ahso, dachte die rammen die japan. schiffe :/

chm
00
15.12.2011, 12:50

Sollten die Wale nicht in der Lage sein zu unter dem Packeis durchzutauchen?
Die schwimmen ja wohl sonst auch nicht an der Oberfläche.

WBR
01
15.12.2011, 15:03
Eine Frage der Strecke

Belugas sollen bei der Nahrungssuche bis zu 20 Minuten lang tauchen können. Sie sind aber langsame Schwimmer/Taucher. Mehr als 3 oder 4 km dürften nicht drin sein.

Und es ist zu bezweifeln, dass sie Tauchgänge starten, bei denen sie nicht wissen, ob sie wieder an die Oberfläche gelangen.

Alfred Jodelhuber
 
12
15.12.2011, 11:34

Das ist reiner Walbetrug der Russen.

chem
40
15.12.2011, 10:47
Na da könnte Greenpeace mithelfen - oder geht es diesen Multi nur um Spendengalder !!

Piefke in Tirol
01
15.12.2011, 11:07
Die haben aber keine atomar angetriebene Eisbrecher! :-))

most4tla
00
15.12.2011, 11:06
immer diese

eigennützig agierenden Umweltorganisationen.....

Raphael Hythlodeus
11
15.12.2011, 10:22
ich hoffe, putin macht das persönlich!

flirting disaster
 
02
15.12.2011, 10:17
Das ist nur PR für den neuen Film von Drew Barrymore...

http://www.imdb.com/title/tt1430615/

Dirty Sanchez i.R.
 
115
14.12.2011, 15:25
Dem Vernehmen nach

ist eine japanische Rettungsmannschaft auch schon unterwegs.

Ceterum Censeo2
02
15.12.2011, 10:54
Streng wissenschaftlich

NONE
00
14.12.2011, 19:45

lol

fluffer
00
15.12.2011, 08:28

... ist doch eher zum weinen, oder?

human ic
04
15.12.2011, 08:59

na, das stimmt nämlich eh nicht, weil das ist ein schmäh und wegen eines schmähs musst nicht weinen.

DD1981
00
14.12.2011, 13:48

Kann mir irgendwie nicht vorstellen das die Wale dann dem Boot nachschwimmen werden...was sie ja müssten, da sonst dahinter wieder alles zufriert oder?

Club-der-dichten-Toten
01
14.12.2011, 16:32

Ein größerer Eisbrecher kann schon eine ordentliche Schneise schlagen, bis die wieder komplett zufriert können die Wale da durchaus rausschwimmen. Kommt halt immer drauf an, wie lang die ist, wie kalt es ist und wie dick das umgebende Eis ist...

Commander Tomalak
00
15.12.2011, 05:42
Atom brecher

Die russen haben Eisbrecher mit Nuklearantrieb. Die kommen überall durch.

Club-der-dichten-Toten
10
15.12.2011, 12:04

Der Antrieb ist bei einem Eisbrecher eher nebensächlich...

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