Exilsyrer gegen Assad

"Amerika hofiert die Extremisten"

Interview | Florian Niederndorfer, 14. Dezember 2011, 13:34
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    foto: derstandard.at/daublebsky

    "Die Christen haben die Wahl zwischen zwei Übeln, ich beneide sie nicht um ihre Lage."

Der syrische Exiloppositionelle Farid Ghadry hofft auf einen NATO-Angriff gegen die Armee von Diktator Bashar al-Assad

"Indem Washington den Syrischen Nationalrat als legitime Vertretung des syrischen Volkes anerkennt, unterstützen die USA die Islamisten der Muslimbruderschaft", sagt Farid Ghadry. Der bullige 57-Jährige hat vor zehn Jahren die Reform Party of Syria gegründet, eine Exilpartei, die sich Liberalismus und Demokratie an die Fahne heftet und von Washington aus Stimmung gegen die Assad-Diktatur macht. Ghadry, der 1954 in der nordsyrischen Stadt Aleppo geboren wurde und seit 1975 in den USA lebt, arbeitete früher als Geschäftsmann und "defense contractor" für die US-Armee. Kritiker vergleichen ihn mit Ahmed Chalabi, einen Iraker, der in Washington für eine Militärintervention in seinem Land warb. Nachdem er 2007 vor dem israelischen Parlament sprach, wurde ihm die syrische Staatsbürgerschaft entzogen. Am Dienstag sprach Ghadry auf Einladung der Organisation Stop the Bomb, die sich gegen das iranische Atomprogramm stark macht, in Wien über die Situation in Syrien. Zuvor traf er sich mit derStandard.at in einem Wiener Kaffeehaus und sprach offen über seine Forderung einer Militärintervention des Westens in Syrien.

***

derStandard.at: Haben Sie Ihren Flug nach Damaskus schon gebucht?

Farid Ghadry: Wann ich zurückkehre, hängt allein davon ab, wann das Regime gestürzt ist. Sobald es weg ist, kann ich nach Syrien fahren. Ich lege mich aber nicht mehr auf eine Zeit fest, ich habe im Juli vorhergesagt, Assad wäre im September gestürzt - und habe mich getäuscht. Der Druck auf ihn wird immer größer, wann genau es soweit sein wird, kann ich aber nicht sagen.

derStandard.at: Aber Ihre Partei wird doch sicher schon Pläne in der Schublade haben, oder?

Ghadry: Wir sind mit vielen Menschen in Syrien in Kontakt, zum Beispiel mit der Free Syrian Army und anderen Gruppen. Wir denken, dass die Zukunft Syriens in den Händen der Liberalen liegen muss, auch bei den Linken, jedenfalls bei Leuten, die nicht mit der Muslimbrüderschaft und anderen extremistischen Organisationen verbunden sind. Derzeit koordinieren wir unsere Aktivitäten gegen das Regime.

derStandard.at: Manche fürchten aber genau dies, nämlich die Machtübernahme durch die Islamisten, sobald Assad gestützt ist. Wo sind sie denn, die moderaten Muslime, von denen Sie sprechen?

Ghadry: Natürlich gibt es sie, ich bin einer davon, meine Familie ist auch noch in Syrien. Abdul Halim Khaddam, der frühere Vizepräsident, gehört auch dazu. Er wurde so wie ich in einer christlichen Gemeinde erzogen. Syrien ist voll von moderaten Muslimen, derzeit sind sie neutral, weil sie weder die Islamisten schätzen noch die Gewalt des Regimes unterstützen. Diese Revolution, die Arabischer Frühling genannt wird, hat als Resultat wirtschaftlicher Armut begonnen, vor allem der jungen Leute. An einem gewissen Punkt wurde daraus eine religiöse Revolution, nicht zufällig, sondern weil die Muslimbrüder Unterstützung von außen erhielten. Wir alle haben so eine Gelegenheit verpasst, diese Revolution zu einem Wandel zu machen, der den Jungen wirtschaftliche Chancen gibt. Wie das passieren konnte, ist mir ein Rätsel.

derStandard.at: Hunderttausende Iraker haben während der schlimmsten Unruhen Unterschlupf in Syrien gefunden. Wie realistisch ist die Befürchtung, dass Syrien nach dem Sturz Assads ähnlich ins Chaos und in den Bürgerkrieg abrutschen könnte wie der Irak nach Saddam Hussein?

Ghadry: Ich glaube nicht dass diese Angst realistisch ist. Wir dürfen nicht den gleichen Fehler wie im Irak machen. Als das irakische Volk befreit wurde, waren es ja nicht die USA, die das Chaos ins Land gebracht haben, die Selbstmordattentäter losgeschickt haben, sondern die Iraner und die Syrer. Wenn wir das Regime in Syrien loswerden und gleichzeitig Druck auf den Iran ausüben, etwa indem wir die Grüne Bewegung (Oppositionsbewegung zu Präsident Ahmadi-Nejad bei der Wahl 2009, Anm.) unterstützen und dem Volk helfen, die Extremisten an der Staatsspitze zu stürzen, wer soll dann Chaos in Syrien stiften?

derStandard.at: Aber dass die Minderheiten der Alawiten, denen auch Staatschef Assad angehört, und die Christen Angst vor der Zeit danach haben, ist doch verständlich, oder?

Ghadry: Das liegt daran, dass die USA die Muslimbrüderschaft unterstützen. Wie kann man von einem Volk, das zu knapp 40 Prozent aus Minderheiten besteht, erwarten, dass es die Opposition unterstützt, wenn Amerika die Extremisten hofiert? Natürlich bleiben die Minderheiten dann Bashar al-Assad treu. Die Christen haben die Wahl zwischen zwei Übeln, ich beneide sie nicht um ihre Lage.

derStandard.at: Es gibt Berichte, wonach der Syrische Nationalrat, den Sie als extremistisch kritisieren, Kämpfer in Libyen von Ex-Navy Seals trainieren lassen will. Was halten Sie davon?

Ghadry: Schauen Sie, ich kann nicht über alle Aspekte in dieser Angelegenheit sprechen. Nur so viel: es gibt keinen Zweifel, dass die Muslimbrüderschaft, die hinter dem SNC steht, ihre eigenen Milizen bildet. Es geht ihr nicht mehr um Demokratie, sondern um Macht. Das Problem dabei ist, dass die Minderheiten diesen Milizen schutzlos ausgeliefert sein werden und Syrien, ähnlich wie Libanon früher, zu einem Theater verschiedenster Interessensgruppen wird, auch der Hamas und extremistischer Gruppen aus dem Irak. Das sind natürlich sehr gefährliche Entwicklungen.

derStandard.at: Welche Partei sollten denn die USA Ihrer Meinung nach unterstützen, von Ihrer eigenen abgesehen?

Ghadry: Die Unterstützung muss auf jeden Fall breiter und ausgewogener sein als jetzt. Die Muslimbrüderschaft repräsentiert nur etwa zwanzig Prozent der Bevölkerung, warum wird ihr das ganze Land angeboten?

derStandard.at: Angenommen Sie könnten über die Politik des Westens gegenüber Assad entscheiden, was wären Ihre ersten Schritte?

Ghadry: Die NATO sollte sofort eingreifen, auch ohne UN-Votum. Zuallererst sollte eine Flugverbotszone durchgesetzt werden...

derStandard.at: Also fordern Sie Luftschläge gegen das Regime?

Ghadry: Die syrische Armee muss sich zurückziehen und keine Städte mehr bombardieren, die von dieser Flugverbotszone geschützt werden. Diese Zone würde auch Panzer und Waffentransporte umfassen. Danach würde ich die Free Syrian Army bewaffnen, weil ich mir sicher bin, dass dort keine Extremisten in hohen Positionen sind. Wir fordern keine europäischen oder amerikanischen Bodentruppen, wir wollen kein Geld aus Europa oder den USA. Worum wir bitten ist eine Flugverbotszone für einen oder zwei Monate, damit wir Syrien befreien können.

derStandard.at: In Libyen wurde die Flugverbotszone militärisch durchgesetzt, weil Gaddafi die Luftwaffe gegen die Bevölkerung eingesetzt hat. Das ist in Syrien doch nicht der Fall.

Ghadry: Wir nennen es Flugverbotszone, weil mit diesem Label jeder etwas anfangen kann. Wir würden diese Zone aber modifizieren und auf Panzer und anderes schweres Gerät ausdehnen.

derStandard.at: Warum tun Sie sich so schwer, eine Militärintervention zu fordern und reden stattdessen von einer Flugverbotszone?

Ghadry: Manche nennen es Militärintervention, andere nennen es humanitäre Intervention, in beiden Fällen nutzt man verschiedene Ressourcen um Menschen zu helfen.

derStandard.at: Sind Sie sicher, dass die syrische Bevölkerung einen Krieg unterstützt um Assads Regime loszuwerden?

Ghadry: Schauen Sie, die Alawiten werden immer für Assad sein, das ist eine existenzielle Frage für sie. Eine Flugverbotszone würden aber auch den Minderheiten signalisieren, dass die Ära Assad vorbei ist, und sie würden die Seite wechseln. In dem Moment, wo die NATO da ist und wir eine breite Koalition bilden, wären sie auf unserer Seite. (flon/derStandard.at, 14.12.2011)

Kommentar posten
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fred bull
01
13.3.2012, 07:48
wäre auch ein wunder gewesen

ein wunder gewesen wenn "drop the bomb" (auf iran) einen syrer eingeladen hätte der NICHT aus der neocon-zion ecke ist. eine "reform party of syria" wird zwar aus dieser ecke gesponsert, hat aber keinerlei anhang unter syrern (im verlinkten artikel sagt ghadry dazu bezeichnenderweise, diese frage sei "irrelevant").

wie auch immer man zu dem richtungskampf in bzw um syrien steht,eine derart unbedeutende und zwielichtige figur so zu promoten wie mit diesem interview/artikel, bestätigt nur, worum es herrn niederndorfer wirklich geht.

lachen würde ich wenn der auch eines tages, wie genannter chalebi und karzai, unartig werden und sich von seinen hinterleuten emanzipieren würde.

hlg
01
17.12.2011, 10:35
warum sind die gegner der "freien welt" graue oder weiße flecken auf dieser karte?

http://www.spiegel.de/flash/fla... 26720.html

könnte der grund dafür sein...

dass das geldsystem nicht das richtige ist?

und dass demokratie dort wie da KEINE rolle spielt?

Der Almrausch
41
15.12.2011, 14:26
Bemerkenswert

sehr interessantes Interview. Danke!
Auch wenn die Forumsmeinung so Andersdenkende wohl hoffnungslos (mit) überlagert. Am besten die unter mir ignorieren ;-)

Meklon von Andromeda
 
23
15.12.2011, 14:25

Abstoßender Kriegsteiber!

Der Almrausch
20
15.12.2011, 14:33

Ich denke diese Leute stehen vor allem für Pluralismus. Sie weisen darauf hin, dass das womit es im Westen offiziell an Opposition von dort zu tun bekommen wird nicht unbedingt für Vielfalt eintritt. Dass dieser Hinweis so nicht verkraftet und demnach beschimpft wird... Was sagt das über ein Demokratieverständnis aus?

K-Pax
53
15.12.2011, 12:43
Ich finde es sehr schade...

dass die Meinung eines einzelnen Politiker, mehr Aufmerksamkeit bekommt als die eines gesamten Volkes.

In Syrien ist die Hölle los. Das Volk steht ganz klar hinter Assad, und diese Aufständischen sind nichts anderes als vom Westen bewaffnete Terroristen, oder "Rebellen" wie sie seit neuestem genannt werden.

Ich finde es abartig das Millionen von Menschen einfach überhört oder übersehn werden, weil die westlichen Medien einfach den Mund halten.

Mit Lybien dachte auch jeder dem Volk wird es besser gehn. LUSTIG das NICHTS über den heutigen Stand der Dinge in Lybien berichtet wird. Dürfen sie ja auch nicht. Denn wenn wir erfahren dass es den Menschen jetzt weitaus schlechter geht als vorher, werden Köpfe rollen. Demokratie fürn Arsch!

crème brûlée
01
16.12.2011, 09:54

vor allem die religiösen minderheiten stehen hinter assad. mit einer machtübernahme durch die fundis wirds mit der religiösen toleranz vorbei sein.

Bas90
43
15.12.2011, 14:04

Sie wollen wissen was die Meinung des Volkes ist? Schauen sie sich die Videos auf Youtube an. Die zahlreichen demonstrationen gegen das Regime, dann wissen sie was die Menschen vom Regime denken. Und wenn die Aufständischen alles nur Terroristen sind dann fahren sie mal nach Syrien und fordern sie reformen, gerechtigkeit und freiheit auf der Straße, dann werden sie sehr bald erkennen wer die Terroristen sind. Von pro regime demonstrantionen wird ja auch berichtet, nur kriegt von denen keiner eine Kugel in den Kopf geballert.

crème brûlée
13
15.12.2011, 16:24

so wie in libyen? - wo der "volksaufstand" von (von ausländischen geheimdiensten) unterstützten fundi-rebellen angezettelt wurde?
deswegen hats ja auch fast ein jahr gedauert, die bevölkerung mittels unzähligen bombenabwürfen von der menschenrechtsfreundlichen und demokratischen gesinnung der bärtigen freiheitskämpfer zu überzeugen..

Bas90
21
15.12.2011, 18:32

http://www.youtube.com/watch?v=z... re=related

http://www.youtube.com/watch?v=i... re=related

http://www.youtube.com/watch?v=w... re=related

http://www.youtube.com/watch?v=7zQsqxXDo2I

und da sind noch vieeele mehr..
kaum zu glauben dass ein teil der syrischen bevölkerung einen regimewechsel will, da müssen doch ausländische Mächte dahinterstecken, bzw die islamisten und die israelis und die bewaffneten iraker alle stecken unter einer decke!!!! das regime ist doch das opfer oder?? die würd keinen Menschen was zu leide tun, andersdenkende werden toleriert und nicht in gefängsnisse gesteckt und gefoltert oder?

pseudonym2
 
00

Gott, wie lächerlich ist dieses Kommentar von Ihnen.
Sie sind weder Syrer, noch haben sie Ahnung von diesem Land. Sie tun mir leid, mit ihren Halbwissen. Ich war in Syrien, ich bin Syrer und ich habe MILLIONEN Menschen gesehen, Millionen Sunniten, Millionen Schiiten, Millionen Alevieten, die FÜR Assad auf die Straße gehen. Was bringen mir Videos, von Fundamentalisten aus Homs und Hama. Tod für Assad, Tod den Alevieten, Tod den Schiiten, jawohl, dass ist Demokratie.

Malkaye
12
15.12.2011, 12:34
"Ghadry: Wir nennen es Flugverbotszone, weil mit diesem Label jeder etwas anfangen kann."

HAHAHAHAHAHAHAHAHAHA!!!

Malkaye
25
15.12.2011, 12:23
"Es gibt Berichte, wonach der Syrische Nationalrat, den Sie als extremistisch kritisieren, Kämpfer in Libyen von Ex-Navy Seals trainieren lassen will."

Seltsam, dass diese Berichte - über "Ex-"Navy-Seals in Libyen - keinen Raum im Standard fanden, als die NATO-/Golftheokraten-Intervention noch, scheinbar, von der öffentlichen Meinung abhingen.

Schade, liebe, liebe Re(d)aktion...

eckehart maister
26
15.12.2011, 11:23
USA heizen den Konflikt an

aus Frust über die Unmöglichkeit den Iran zu attackieren.
Der Frust richtet sich auch gegen den Euro. Hat das noch keiner überrissen?

let's dance
 
25
15.12.2011, 10:51
eine Exilpartei, die sich Liberalismus und Demokratie an die Fahne heftet und von Washington aus Stimmung gegen die Assad-Diktatur macht

Ein angeblicher Demokrat, in wirklichkeit ein Kriegshetzer übelster Sorte.

Das Ausland dazu aufzurufen seine eigenen Leute mit Bomben für die <Freiheit> zu beglücken kenntzeichnet heutzutage die neuen oppositionellen Demokraten. Siehe Libyen.

Um an die Macht zu kommen ist jedes Mittel recht, genau so wie um an der Macht zu bleiben.
Dumm, brutal, unfähig und menschenverachtend alle beide, Assad und Ghandry. Ein weit verbreitetes Phänomen weltweit!

ich.tarzan
25
15.12.2011, 10:23
Farid Ghadry

kriegsunternehmer, iraelischer agent (aipac), unterstützer aller isr. kriege im libanon und gegen die palestinenser ...

dessen meinungen und forderungen sind wirklich interssant für die welt

mehr unter http://en.wikipedia.org/wiki/Farid_Ghadry

ich.tarzan
14
15.12.2011, 10:03
was ist denn das für einer

will sich von der nato syrien erobern lassen

flugverbotszone - gegen panzer (flugpanzer?) ...
... oder doch nur hilflose argumentationsversuche um militärische unterstutzung zu bekommen

der herr hat halt pech, das sich der westen im moment in syrien keine interessen sieht

Honzo1122
52
15.12.2011, 08:40
HRW nennt die Namen von 74 Kommandeuren

http://www.hrw.org/node/103573

die die Order gegeben haben, auf unbewaffnete Protestierende zu schiessen.

http://www.hrw.org/reports/2... ecessary-0

Malkaye
33
15.12.2011, 12:30
Seltsam dass HRW auf dem NATO-Auge seit Jahren blind ist.

Das ist ganz klar eine Pseudo-Menschenrechts-Organisation.

Zufälligerweise immer wenn die Westmächte und ihre Lakaien ein souveränes Land platt machen wollen, brudelt die HRW-Gerüchteküche.

Amnesty International ist da - noch - meist ausgewogener. Aber die zahlen Honzo & Co. wohl nicht, solange Soros sie nicht auch sponsort.

Honzo1122
41
15.12.2011, 08:36
Willkürlicher Terror in Homs

http://www.youtube.com/watch?v=RhoQy0zDXx4

Wer Brot einkauft, ist ebenso Opfer der wild um sich
herumballernden Regimerowdies.

grumbleduke
 
27
15.12.2011, 10:10
Ah in dieser Phase der Medienschlacht sind wir also: Deserteure beschuldigen ehemalige Kommandanten

Vergleiche hierzu die beiden ausgebüchsten libyschen Piloten. Auf der Zeitleiste unserer geschätzten Berufsdemokraten und Forumsplaudertaschen ist es jetzt also ungefähr März 2011 in Syrien.

Malkaye
23
15.12.2011, 12:24
Brillianter geht's nicht ;)

Ybes
21
15.12.2011, 14:42
Im Video

sehe ich einen toten unschuldigen Zivilisten. Was hat das mit Deserteuren zu tun und WAS finden Sie daran so brilliant???

Honzo1122
21
15.12.2011, 12:26

Daran ist NULL brilliant.

Honzo1122
31
15.12.2011, 10:30

Beschweren Sie sich bei HRW,
dass diese diesen Bericht erst jetzt veröffentlichen.

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