Honduras

Tränengas gegen demonstrierende Journalisten in Tegucigalpa

14. Dezember 2011, 11:00

Reporter fordern mit Protest Gerechtigkeit für getötete Kollegen

Mit Tränengas haben Sicherheitskräfte in Honduras eine Demonstration von Journalisten zu unterdrücken versucht. Die Präsidentengarde setzte am Dienstag (Ortszeit) vor dem Palast von Staatschef Porfirio Lobo in der Hauptstadt Tegucigalpa Tränengas gegen rund 100 Reporter ein. Diese forderten dort Gerechtigkeit für 17 Kollegen, die in den vergangenen zwei Jahren bei der Ausübung ihrer Arbeit getötet worden waren. Die Täter wurden nie bestraft.

Honduras ist eines der gefährlichsten Länder weltweit. Dort werden jeden Tag etwa 20 Menschen getötet, die meisten davon bei Schießereien. Seit einem von der Armee unterstützten Putsch vor zwei Jahren hat sich die öffentliche Sicherheit in dem mittelamerikanischen Land noch einmal verschlechtert. (APA)

Kommentar posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.