Wien - Der börsenotierte Büromöbelhersteller Bene hat seine Verluste in
den ersten drei Quartalen 2011/12 erheblich zurückgefahren und will im
Gesamtjahr operativ die Gewinnzone erreichen. Im Neunmonatszeitraum verbesserte
sich das Betriebsergebnis (EBIT) gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres
von minus 8,7 deutlich auf minus 2,2 Mio. Euro. Vor Abschreibungen und
Amortisationen erzielte das Unternehmen bereits einen Gewinn (EBITDA) von 4 Mio.
Euro - nach einem Minus von 2,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, wie aus der
Ad-hoc-Aussendung von heute, Mittwoch, hervorgeht. Der Nettoverlust sank von
11,36 auf 4,01 Mio. Euro. Der Umsatz stieg um 10,1 Prozent auf 132,5 Mio. Euro.
Der kräftige Umsatzanstieg, die gezielte Steuerung des Produktportfolios in
den verschiedenen Absatzmärkten und die Konzentration auf margenstarke Projekte
hätten sich positiv auf die Ertragskennzahlen ausgewirkt, teilte das Unternehmen
mit Sitz im niederösterreichischen Waidhofen/Ybbs mit.
Die Bilanzsumme verringerte sich zum Stichtag 31. Oktober um 8,2 Mio. auf
141,0 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote verringerte sich von 25,9 auf 23,6
Prozent. Die Investitionen wurden gegenüber der Vorjahresperiode von 4,3 auf 4,5
Mio. Euro leicht erhöht. Der Personalstand stieg um 3,4 Prozent auf 1.321
Arbeitnehmer. (APA)