Konservative nach Nein zu EU-Vertrag im Umfragehoch

14. Dezember 2011, 06:34

Zum ersten Mal heuer überholte Partei von Cameron die oppositionelle Labour-Partei

London - Die britischen Konservativen befinden sich nach dem Nein von Premierminister David Cameron zu einem neuen EU-Vertrag in einem Umfragehoch. Zum ersten Mal in diesem Jahr überholte die Partei von Cameron einer am Mittwoch veröffentlichten Reuters/Ipsos-Umfrage zufolge die oppositionelle Labour-Partei. Die Unterstützung für die Konservativen stieg um sieben Prozentpunkte auf 41 Prozent.

Die Mitte-Links-Partei Labour verlor hingegen in der Wählergunst zwei Prozentpunkte auf 39 Prozent. Der Junior-Partner in der Regierungskoalition, die europafreundlichen Liberalen, kamen auf elf Prozent und damit einen Punkt weniger als bei der letzten Umfrage. Reuters/Ipsos befragten zwischen dem 10. und 12. Dezember 1.000 Briten. (APA, Reuters)

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Posting 1 bis 25 von 64
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Wiener Konfitüre
00
Vielleicht ...

sollte man den Briten auch die "privilegierte Partnerschaft" anbieten. :D

Raptor Jesus
00
16.12.2011, 02:38
Und die elenden Steigbügelhalter (Libdems) tragen das System

Hoffe Salmond beschleunigt sein Bemühen zur schottischen Unabhängigkeit.

Homer for president
10
14.12.2011, 17:21

demokratie ist eine sau schlechte regierungsform aber immer noch die beste... leider

Agnostiker1
11
14.12.2011, 16:56
Das Ergebnis ist so wie zu erwarten: die hirnissige Fortsetzung...

....der Entede cordiale und der splendid isolation.

Agnostiker1
73
14.12.2011, 16:55
Das ist wie eine Drohung für jede direkte Demokratie.

Die Mehrzahl aus den Dümmsten und und die mit keiner Ahnung übernehmen die Macht. Darum ist GB zu den geworden. was es jetzt ist: abbruchreif!

Johannes Benn
00
14.12.2011, 15:54
.

http://www.alternativeright.com/main/blog... v-cameron/
hier eine lustige satire ueber cameron

Uwe Hutter
85
14.12.2011, 15:37

Es ist verwunderlich daß Cameron der Einzige ist der dem Diktat von Merkosy widerspricht. Kein Wunder daß die undemokratischen Regierungen in Italien und Griechenland Freude mit allen Entscheidungen des letzten Treffen haben - aber hat sonst niemand eine eigene Meinung? Es scheint so zu sein. Traurig.

Hanns Ch.1
14
14.12.2011, 15:33
..niedergang..

wie im alten rom,..
hinhauen, bis alles ruiniert ist,..
degeneriert und dekadent, nicht nur in gb.
die dummheit ist scheinbar wirklich die regentin der gegenwart.

örly
01
14.12.2011, 13:50

wenn man irgendwo freiwillig beigetreten ist,sollte man auch freiwillig austreten können;es ist sinnlos alle mit gewalt (ja keine volksbefragung) bei der stange halten zu wollen-allerdings müßte der möglicherweise sinkende lebensstandard mit den vorteilen größerer nationaler eigenständigkeit aufgerechnet werden und nicht alle werden sichs dann leisten können oder wollen

Ggg14
00
14.12.2011, 16:28

Bin nach wie vor der Meinung, dass eine Volksabstimmung in GB pro EU ausgehen würde.

kurt haenel
 
16
14.12.2011, 13:26

na dann soll GB halt austreten.

Johann Hunger1
23
14.12.2011, 12:53
wie der Srache in Österreich! Man muss nur dagegen sein.

p c2
01
14.12.2011, 19:19

wie bei allen anderen. immer schön brav ja sagen und abnicken.

määähhh!

Ceterum Censeo2
314
14.12.2011, 12:47
Bedenklich

Es ist bedenklich, wenn populistische Standpunkte, die niemandem nützen, mit Zustimmung belohnt werden.
Der Strache kann sich sowas auch zum Vorbild nehmen.

Längerfristig aber ist das Friedensprojekt EU durch solche nationalistische Wallungen gefährdet.

Marcus Maccabaeus
21
14.12.2011, 17:00
Demokratie ist in der EU unmöglich!

Deshalb müssen wir zurück an den Anfang (vor den Beitritt), also austreten!

aiuto
22
15.12.2011, 17:22
oder vielleicht die EU weiterentwickeln?

... vielleicht zu einem Bundesstaat ?
das wär' doch was...!?

Peter G
02
14.12.2011, 14:15
"Standpunkte, die niemandem nützen"

Ich denke schon, dass diese "Standpunkte" für UK, insbesondere deren Finanzindustrie, nützlich sind.

Die Briten sind vielleicht "arrogante Ar.....", aber sie sind keine Idioten.

Karl Krammer
23
14.12.2011, 13:18
auch François Hollande ist gegen das Diktat der Deutschen

"Im Hinblick auf die in Brüssel beschlossene Schuldenbremse drückte sich Hollande um eine eindeutige Aussage. Deutlich wurde nur, dass er sich dem Plan Nicolas Sarkozys, eine solche „règle d’or“ noch vor der Wahl im Mai zu beschließen, weiterhin entgegenstellt. Eine derartige Verfassungsänderung müssten in Frankreich beide Kammern mit einer Dreifünftelmehrheit beschließen. Gegen die Sozialisten ist der Beschluss daher nicht möglich."
http://www.welt.de/politik/a... frage.html

Cameron war der einzige, der sich offen gegen die Knute der Deutschen gewehrt hat. Aber den ökonomischen Selbstmord wird auch kaum ein anderes Parlament in seine Verfassung schreiben wollen.

Kortison
00
14.12.2011, 18:04
Die deutsche Knute

sollte schleunigst ersetzt werden durch kurz- lang- und mittelfristiges Diktat der Vorbilder Portugal, Griechenland, Spanien und Italien. Ich müsste dann nur noch mein Auto aus der Garage holen, weil ich den Platz für die vielen Geldpakete brauche, mit denen ich dann zum Hofer fahre. Vielleicht können wir mit unseren Fachleuten noch beratend zur Seite stehen - vielleicht den ÖS im Euroland wieder einführen. Gedruckt werden die € natürlich bei uns.

kurt haenel
 
03
14.12.2011, 16:30

worin besteht denn dieses Diktat eigentlich ?

Deutschland verlangt nichts anderes als dass die andern Staaten ordentlich haushalten.

Was soll dieser dämliche Ausdruck, den jeder interpretiert wie es ihm passt ?

Peter G
06
14.12.2011, 14:09
Ökonomischer Selbstmord ..... Cameron

Deutschland und Frankreich gehen "heftig" vor.
Stimmt.

Darüber kann man schon auch diskutieren, ob das so in Ordnung ist.

Und ob die Beschlüsse von Brüssel "schlau" sind, muss sich auch noch zeigen.

Aber trotzdem ist Cameron kein "Rächer der Enterbten" !
Ich kann mich nicht erinnern, dass Cameron mit konstruktiven Vorschlägen gekommen ist.
Die Briten sind mit "mehr desselben", sprich: Markt, Markt und nochmals Markt unterwegs gewesen.

gensfleischs_erbe
03
14.12.2011, 13:59
Diktat der Deutschen - Knute der Deutschen

ziemlich billige Polemik angesichts eines Vorschlags der konservativen Regierungen von Frankreich und Deutschland dem sämtliche Euro-Länder zugestimmt haben.
Hat Deutschland mit irgendwelchen Maßnahmen gedroht, wenn man diesem Vorschlag nicht folgt?

Shylock
02
14.12.2011, 13:32
wo ist der "ökonomische Selbstmord"?

...wenn man eine europäische Instanz als weiteree Eskalationsstufe bei der Einhaltung einer vernünftigen Ausgaben-Disziplin einsetzt?

Natürlich werden dadurch solche Solotänzer wie ein Dörfler in Kärnten ein wenig eingebremst... oder die Bundesregierung kriegt selbst eine auf den Deckel!

diskdusk
 
01
14.12.2011, 13:50

Der Selbstmord liegt weniger in der Europäisierung fiskalischer Verantwortung sondern darin begründet, dass anstatt einem europäischen "New Deal" alle nur vom Sparen reden und den dubiosen "Finanzexperten" signalisiert wird, dass ganz Europa gerne vor ihnen auf die Knie geht - schließlich müssen wir all das Geld ja sparen um es einer Finanzindustrie, die NICHTS aus der Krise gelernt hat, bald wieder in den A**** stecken zu können.

Auch die EU wird bei den Bürgern immer nur noch unbeliebter werden wenn sie nur noch als strenger Budgetkontrolleur wahrgenommen wird, der in nationale Belange eingreift. Pro Europa gäbe es nur eine Strategie: einen direkt gewählten Präsidenten.

samba cat
22
14.12.2011, 12:42
"umfragehoch" als ueberschrift,

wenn man den gegner grad mal um die statistische schwenkungsbreite ueberholt hat, find ich gewagt. zeigt eher imho, dass die waehlerschaft, wenn auch generell euroskeptisch, doch nicht so deppert ist.

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