Aleksandar Dragovic

"Unser Potenzial wird im Ausland wahrgenommen"

Interview | Philip Bauer, Florian Vetter, 15. Dezember 2011, 10:33
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    Aleksandar Dragovic über die riskante Offensiv-Philosophie seines Ex-Trainers Thorsten Fink: Wir sahen uns als Innenverteidiger immer Eins-gegen-Eins-Situationen gegenüber, waren konteranfällig. Aber es war ein Spektakel für die Fans."

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    Der FC Basel ist nicht der FC Barcelona: "Barca verteidigt sehr hoch, mit dem Unterschied zu uns: Sie verlieren in der Offensive keinen Ball", sagt Dragovic im Gespräch mit derStandard.at-Redakteur Florian Vetter.

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    Gegen Servette Genf traf Dragovic für Basel.

  • Dragovic bringt Schweizer Moderator auf die Palme: "Der Streller, Chapeau, holt ihn zruck."

Aleksandar Dragovic spricht über die Champions League, Offensiv-Apostel Thorsten Fink und den Unterschied zum FC Barcelona

Wien - Für Aleksandar Dragovic läuft es dieser Tage beim FC Basel nicht schlecht: In der Champions League im Achtel­finale, in der Liga auf Meisterkurs. Im Interview mit derStandard.at spricht der Ex-Austrianer und ÖFB-Teamspieler über unterschiedliche Spielphilosophien, den Lernprozess Champions League und die Basler Fans. Philip Bauer und Florian Vetter fragten nach.

derStandard.at: Ihr Wechsel in die Schweiz war für viele Beobachter nicht nachvollziehbar. Nun sind Sie Meister, Tabellenführer und stehen nach einem Sieg über Manchester United im Achtelfinale der Champions League. War der Sprung zu Basel die beste Entscheidung Ihres Lebens?

Dragovic: Jeder soll sich seine eigene Meinung bilden. Der Trainer wollte mich unbedingt haben. In der Champions League gibt es keinen anderen 20-jährigen Innenverteidiger, der so viel Spielpraxis bekommt. Ich bin dem Klub dankbar, dass er mir die Chance gibt, diese Erfahrung zu machen.

derStandard.at: War es ein Mitgrund für Ihre Entscheidung, dass der Schweizer Meister einen Fixplatz in der Königsklasse hat?

Dragovic: Das habe ich am Anfang gar nicht gewusst. Aber Basel ist bekannt dafür, immer im Europacup zu spielen. Das war schon ein wichtiger Faktor. Bei der Austria musste man immer kämpfen und hoffen, dass man einen leichten Gegner bekommt.

derStandard.at: Wie läuft so ein Entscheidungsprozess ab? Wie sind Sie auf Basel gekommen?

Dragovic: Als ich auf Basel angesprochen wurde, war mein erster Gedanke: Die Schweizer Liga ist ähnlich wie die österreichische, das interessiert mich nicht. Als ich dann vor Ort war, haben mich aber Klub und Präsidium überzeugt. Mit meiner Familie habe ich alle Vor- und Nachteile abgewogen. Für mich war das Wichtigste, dass ich Spielpraxis bekomme. Die Chance habe ich bei Basel gesehen.

derStandard.at: Wer hat den Deal letztendlich eingefädelt?

Dragovic: Das war Vladimir Jugovic. Dafür bin ich ihm sehr dankbar, es gab aber keine weitere Zusammenarbeit. Ich habe keinen Manager und werde auch in Zukunft keinen haben. Für seriöse Angebote bin ich offen, man kann mich kontaktieren.

derStandard.at: Der ehemalige Basel-Trainer Thorsten Fink machte sich seinerzeit für ihre Verpflichtung stark. Waren Sie enttäuscht als er zum HSV ging?

Dragovic: Natürlich. Aber im Fußballleben muss man sich schnell an neue Situationen gewöhnen. Man wird schnell vergessen. Ein Teil des Champions League-Erfolges gehört aber auch Fink.

derStandard.at: Der bisherige Interimstrainer Heiko Vogel ist mittlerweile eine Dauerlösung, sein Vertrag wurde bis 2014 verlängert. Was macht ihn aus?

Dragovic: Heiko war schon als Co-Trainer der beste Assistent, den man sich vorstellen kann. Er ist ein Taktikfuchs, kennt alle gegnerischen Mannschaften auswendig.

derStandard.at: Man hört, dass die Basler Fans sehr kritisch sein können. Ein Dress wurde Ihnen einmal zurückgeworfen. Spüren Sie Druck von Seiten der Tribüne?

Dragovic: Druck ist das falsche Wort. Wir haben die besten Fans in der Schweiz, sie sind sehr emotional. Als wir zu Saisonbeginn nur auf Platz acht lagen, gab es viel Kritik. Da war es nach einem schlechten Spiel besser zu Hause zu bleiben, als in die Stadt zu gehen.

derStandard.at: Der Verein hat im Schnitt 30.000 Zuschauer. Kann da die Liga neben der Champions League überhaupt zum grauen Alltag werden?

Dragovic: Nein, man ist als Spieler viel motivierter, wenn im Stadion immer tolle Stimmung ist. Dass eine Stadt so fußballverliebt sein kann, hätte ich nie geglaubt. Es gibt zwar in Basel noch einen Eishockeyverein, aber es dreht sich definitiv alles um Fußball.

derStandard.at: Der Schweizer Fußball im Kontrast zur Österreich: Wie unterscheidet sich das Training beim FC Basel von jenem bei der Austria?

Dragovic: Vielleicht wird eine Spur professioneller gearbeitet. Wir haben zum Beispiel einen Mann, der nur für Videoanalyse zuständig ist. Er filmt auch das Training. Das hat es bei der Austria nicht gegeben.

derStandard.at: In welchen Bereichen werden in Basel die Schwerpunkte in Sachen Training gelegt?

Dragovic: Wir sollen schön spielen und nicht grätschen. Taktik ist ein großes Thema. Wir wissen über jeden Gegner genau Bescheid, sogar wann er schlafen geht (lacht). Wir beschäftigen uns auch mit den Tendenzen von Spielern in Matchsituationen. Dass der Stürmer X zum Beispiel immer links vorbeidribbeln will. Oder wann er einen Trick probiert.

derStandard.at: Mit Ihnen und David Alaba stehen zwei Spieler aus der Austria-Akademie im Achtelfinale der Champions League. Haben Sie die bestmögliche Fußball-Ausbildung genossen?

Dragovic: Wir haben im Austria-Nachwuchs immer viel Technik trainiert. Jetzt hat sich die Arbeit ausgezahlt. Weil wir international erfolgreich sind, heißt das aber nicht gleich, dass die Austria die beste Nachwuchsarbeit betreibt. Da ist natürlich auch Zufall dabei.

derStandard.at: Sie sagen, sie hätten mit 20 Jahren noch lange nicht ausgelernt. Wo gibt es das größte Steigerungspotenzial und in welchen Bereichen haben Sie sich im letzten Jahr verbessert?

Dragovic: Kein Mensch ist perfekt, man lernt ja nie aus. Ich kann mich im Kopfballspiel und mit meinem linken Fuß verbessern, dafür trainiere ich täglich. Am Anfang der Saison war ich noch nicht gut in Form. Nun habe ich aber gelernt, konstant zu spielen. Bei der Austria hatte ich auch immer meine Hochs und Tiefs, aber ich denke, das ist normal bei jungen Spielern.

derStandard.at: Sind die Spiele in der Champions League nicht ein extrem fördernder Lernprozess?

Dragovic: Auf jeden Fall. Jeder Fehler den du machst, wird beinhart bestraft. Das kann man nicht mit Spielen in der Liga vergleichen. Das muss man erleben, durch solche Partien wird man besser. Spiele gegen Xamax, Bellinzona oder in Österreich gegen Kapfenberg oder Mattersburg sind für die Fische.

derStandard.at: Ist es auch wichtig zu sehen, dass man gegen die stärksten Gegner bestehen kann?

Dragovic: Natürlich. Der Unterschied zu den Stars ist nicht so groß, wie man glaubt. Es sind oft die kleinen Details die einen internationalen Top-Spieler von einem Bundesligaspieler unterscheiden. Es heißt Rooney ist ein Ausnahmetalent, er hat aber auch nur zwei Beine.

derStandard.at: Sie sagen, dass bei Basel höher verteidigt wird als bei Austria Wien. Wie schwierig war die Umstellung für Sie?

Dragovic: Unter Thorsten Fink haben wir höher verteidigt, bei Heiko stehen wir wieder tiefer. Fink hatte eine offensive Philosophie. Damit wurden zwei Titel geholt, also hat es sich ausgezahlt. Wir hatten 70 Prozent Ballbesitz, bekamen im Konter aber auch leicht Gegentore. Wir wollten den Zuschauern ein Spektakel bieten, uns war ein 4:3 lieber als ein 1:0. Unter Vogel stehen wir defensiver, haben in den letzten Spielen sehr wenig Gegentore bekommen.

derStandard.at: Stichwort Höher verteidigen: Wie kann man das messen?

Dragovic: Wir sahen uns als Innenverteidiger immer Eins-gegen-Eins-Situationen gegenüber. Normalerweise sollte ein Spieler absichern, das haben wir nie gemacht. Der Gegner sollte zum Ballverlust gezwungen werden, eine riskante Sache. Besser schaut es für die Verteidigung und die Scouts natürlich aus, wenn wir wenige Gegentore bekommen.

derStandard.at: Geht es dabei um die Anpassung an den modernen Fußball oder ist es eine Frage der Spielphilosophie?

Dragovic: Es ist eine Frage der Philosophie. Barcelona verteidigt auch sehr hoch, mit dem Unterschied zu uns: Sie verlieren in der Offensive keinen Ball. Wenn man früh attackiert, muss man auch die Bälle halten. Wir haben Bälle verloren und waren konteranfällig. Das ist der Unterschied zwischen dem FC Basel und dem FC Barcelona.

derStandard.at: Manche Kritiker meinen, Karl Daxbacher wäre oft zu ängstlich. Wenn die Austria in Führung liegt, spiele sie zu defensiv. Wie ist Ihre Meinung als Ex-Spieler?

Dragovic: Die Kritiker sollten sich die Ergebnisse anschauen. Daxbacher ist mit der Austria vor zwei Jahren Cupsieger geworden und hat mit einer sehr jungen Mannschaft zweimal sehr knapp den Titel verpasst. Er hat für einen Umschwung gesorgt, seit Stronach weg ist. Dafür gebührt ihm Lob. Die Austria hatte auch viel Pech: letztes Jahr das Handspiel in Wr. Neustadt, im Jahr davor spielte Sturm im letzten  Spiel mit der B-Truppe gegen Red Bull. Bei der Austria gab es jedes Jahr eine schwierige Phase. Vor zwei Jahren war diese bittere 1:5-Niederlage gegen Salzburg. Drei Tage später haben wir Rapid geschlagen. Da muss die Mannschaft jetzt durch.

derStandard.at: Werden Sie am Donnerstag gegen Malmö FF im Stadion sein?

Dragovic: Auf jeden Fall. Die Austria ist mein Herzensverein.

derStandard.at: Sie sehen Ihre langfristige Zukunft in England. Gibt es Grenzen oder ist jeder Verein erreichbar?

Dragovic: Jetzt erleben wir natürlich ein Hoch. Und weil wir Manchester geschlagen haben, glauben jetzt viele, dass wir auch Real schlagen können. Wir müssen aber realistisch bleiben, da war auch eine große Portion Glück dabei wenn ich an den Lattenschuß von Steinhöfer denke. Ich will mich jetzt bei Basel weiterentwickeln, fühle mich wohl und habe keine Wechselabsichten. Mein Ziel bleibt aber England.

derStandard.at: Kommen wir zum Thema Nationalteam: Wenn Basel Manchester schlägt, kann Österreich auch zur WM nach Brasilien fahren, oder?

Dragovic: Sicher. Österreich hat so viele Legionäre wie noch nie. Das Spiel unter dem neuen Teamchef in der Ukraine war ein Fortschritt. Wir dürfen aber nicht nur jedes fünfte Match gut spielen.

derStandard.at: Hatten Sie zuletzt Kontakt mit Marcel Koller?

Dragovic: Er hat mir per SMS zum Sieg gegen Manchester gratuliert.

derStandard.at: Sie haben keinen Stammplatz in der Innenverteidigung, der Konkurrenzkampf ist groß. Ist das nicht auch ein Qualitätsmerkmal für das Team?

Dragovic: Auf jeden Fall. Bei uns im Verein gibt es viel Lob für das österreichische Nationalteam. Alexander Frei findet, dass wir eine unglaublich gute Mannschaft mit starken Spielern haben, wir machen nur zu wenig daraus. Unser Potenzial wird im Ausland wahrgenommen. Es fehlen nur die Erfolge.

derStandard.at: Es heißt, Sie würden im Team mit Marko Arnautovic gut auskommen. Wird ihm medial Unrecht getan?

Dragovic: Viele österreichische Journalisten schreiben Dinge, die nicht wahr sind. Über Marko wird immer negativ berichtet. Er hat als Spieler die außergewöhnlichsten Fähigkeiten. Jeder Mensch hat einmal Aussetzer. Ich kenne ihn gut, er ist ein super Kerl. Man kann mit ihm reden.

derStandard.at: Auch Sie sind nicht kleinlaut: "Rooney war ein Totalschaden", "Young Boys Bern ist eine kaputte Mannschaft". Haben Sie keine Angst als "Großmaul" zu gelten?

Dragovic: Es ist mir egal, was die Zeitungen schreiben. Sie machen im Endeffekt auch nur ihren Job. Ich kann damit leben. Bei Rooney habe ich übertrieben. In dem Spiel war er aber nicht gut, das ist ein Faktum. Aber deswegen muss man ihn nicht schlecht reden. (derStandard.at, 14.12.2011)

Aleksandar Dragovic (20) wechselte im Februar 2011 von Austria Wien zum FC Basel. Als Innenverteidiger wurde er 2011 Schweizer Meister, geht als Tabellenführer in die heurige Winterpause und steht mit seinem Verein im Achtelfinale der Champions League.

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Mornaguia
00
16.12.2011, 18:38
"Jeder soll sich seine eigene Meinung bilden."

höfliche formulierung für "was interessiert mich, was die beobachter denken" ...

Lustiger Lemur
02
16.12.2011, 09:32

:) Ich mag Dragovic. Trotz mancher Aktionen oder Sager, die von seinen Emotionen getrieben sind, wirkt er mit 20 bereits reifer und abgeklärter, als viele andere Spieler jemals sein werden....wenn davon genug auf seinen Freund Arnautovic abfärben würde.....

Kein Manager: Das hätte so manch anderem Spieler auch sehr gut getan.

sc1
 
50
16.12.2011, 09:28
Ich weiß nicht wieso der Dragovic als "Talent" deklariert wird.

Der hat soviele Fehler in der CL produziert, bei dem man nicht von Talent sprechen darf!
Ein Talent ist Shakiri, aber nicht Dragovic!

Javert
00
16.12.2011, 22:35

wäre er kein talent, hätte er gar keine gelegenheit, bereits mit 20 in 450 CL-minuten fehler zu machen!

Jaz Coleman
01
16.12.2011, 13:54

Im zarten Alter von 20 ist man als IV alles andere als routiniert. In anderen Spielen macht er komplett dicht. Was fehlt ist Konstanz.

sc1
 
00
16.12.2011, 18:39
da fallen mir andere ein ... zb. Puyol!!

Ich will nicht sagen das Dragovic kein guter ist, aber ein Talent ist der junger Mann auch keines!
Aber es ist auch selbstverständlich, dass unsere Presse junge Legionäre natürlich überbewerten!

joseba beloki
01
17.12.2011, 12:17

bloß hat puyol in dem alter nicht innenverteidiger gespielt.

Javert
01
16.12.2011, 22:34

ja, puyol ist sicherlich ein hoffnungsvolles talent!

sc1
 
00
17.12.2011, 01:15
willst jetzt abstreiten das Puyol früher kein Talent war??

Dragovic wird nie werden!

nie mehr wieder
01
15.12.2011, 18:22
Herr Bauer hatte recht

Da hat uns Herr P. Bauer nicht zu viel versprochen. Ein gutes Interview das in jedem Fall einiges an Persönlichkeit aufweist.

Die Stimme des Marktes
210
15.12.2011, 16:57
Cooles Interview... :-D

Beeindruckend: Goschert, aber bringt auf dem Platz seine Leistung (das ist doch ein Unterschied zu MA).
Und seine Bemerkung zu Xamax, Bellinzona, Kapfenberg, Mattersburg: In your face, Befürworter der 16er(!!!)-Liga! Spiele gegen irgendwelche Hundstruppen bringen keine Mannschaft weiter (und dazu zählen auch alle 23 Lustenauer Austria's, FC's, SK's, etc., sowie Altach, WAC/St.Andrä Austria Villach Klagenfurt, und was da sonst an Wirtshaustruppen kreucht & fleucht), eine "Alpenliga" zumindest jedes Jahr eine Halbsaison würde unseren Fußball enorm weiterbringen.
Unterschreibe auch seine Kommentare zu Daxbacher & DiCo (indirekt).
Mit Margreitter & Ortlechner KANN Daxbacher nicht hoch verteidigen...

-praktischer Chaostheoretiker-
00
16.12.2011, 21:37

würds sogar nocht "paneuropäischer" aufziehen das Ganze...:-)

http://derstandard.at/plink/132... id23895634

G.Steffln
25
15.12.2011, 22:07

Nur so zum Nachdenken: vielleicht hom dem Dragovic die Spiele gegen Mattersburg und Kapfenberg nit so viel geben. Was is owa mit den Talenten ba eben diesen Mannschaften? A Fuchs is ba Mattersburg groß worden, a Junusovic bam FC Kärnten, a Pogatetz bam GAK...
Es is sowieso unbestritten, dass wir alle lieber a stärkere Liga hätten. Owa warum siehst du nit die Fadesse in 4 Wiener Derbies (mit Cup ev 5)?

hock seng
00
16.12.2011, 11:27

pogatetz? mMn war der gak damals definitiv keine "wirtshaustruppe".

G.Steffln
00
16.12.2011, 15:05

So wia Ried jetzt. So wia Tirol vor a paar Jahren. So wia der LASK vor Jahrzehnten. Mattersburg hot a scha im EC gespielt...
Es is einfach arrogant zu sagen, es bringen nur die Spiele gegen die "Grossen" was.

Der Freund Deiner Frau
25
15.12.2011, 19:25

Find ich ehrlich gesagt eine Frechheit wie Du von 2 und 3-Liga-Fussballern sprichst.

Wer so herablassend schreibt, hat echt null Ahnung vom Sport und obendrein ein gsch.....s Weltbild.

Bist sicher ein Konsument, der meint er hat ein Recht drauf, die besten Spieler der Welt su sehen und dannauch noch bei jeder vergebenen Chance denkt, er haett sie selbst mit links reingemacht.

Glaube nicht, dass Bundesligaspieler die anderen als Hunds- oder Wirtshaustruppen bezeichnen.

Bilderrahmen
20
15.12.2011, 21:39

Bashen ist einfach cool und wer nicht Videoaufzeichnungen täglich studiert hats einfach nicht drauf - so die Meinung von 98 % der Poster hier.

hinks
11
15.12.2011, 17:48

alpenliga oder mitteleuropaliga!

zauberlehrling70
02
15.12.2011, 17:48
Im wesentlichen JA

aber.....warum spielt dann fast jedes Jahr, die "Wirtshaustruppe" die Aufsteigt "oben" mit?

Egal ob MB, Pasching, Innsbruck, Admira, Neustadt...sie alle haben gute Figur gemacht beim Aufstieg !

Was wenn zB in Zypern oder Ukraine nicht Finanzhaie hinter den Top Vereinen stünden?
Unterchied Charkiv-Sturm > Austria...2 Jahre dazwischen, wo ein Oligarch übernahm !

Ein bissl weniger von oben herab, gerade als Austrianer (Cup) wär ned schlecht !

Den Rest unterschreib ich. Auch was Daxbacher anbelangt! Solange wir oben mitspielen, ist kein Handlungsbedarf

Gegen Bosman-Urteil
00
15.12.2011, 17:17

was soll eine 16er liga bringen, wenn du nicht ggn solche dorfklubs spielen willst? der effekt wäre ja, dass noch mehr kapfenbergs in der 1. liga spielen.

Die Stimme des Marktes
12
15.12.2011, 17:27
Ich bin ein...

...militanter Gegner der 16er-Liga.
Ich bin für eine Alpenliga (2x5 Ö, CH) im Herbst mit 18 Spielen (2 Durchgänge), CL-Fixplatz für "Alpenmeister", EL-Platz für #2.
Im Frühjahr/Sommer "Play-Off" in Ö gegen die besten 5 der 1.Division (mit Bonuspunkten aus Platzierung im Herbst). Top 5 qualifizieren sich für Alpenliga im Herbst etc.

vicaut
01
16.12.2011, 01:54
Wer kann sich noch an die Play Off Liga erinnern?

In den 80ern gabs, find ich , bei uns das beste System:
2 12er Ligen spielen 22 Spielrunden Grunddurchgang.
Dann teilen sich die 2 12er Ligen in 3 8er Ligen auf um nochmal 14 Spiele zu spielen:
Im oberen Play Off nehmen die 8 besten Mannschaften aus der 1. Liga ihre Punkte mit und spielen um den Meister bzw. int. Startplätze. Die 4 Schlechtesten aus der 1. Liga plus die 4 Besten aus der 2. Liga spielen im mittleren Play Off. Ihre Punkte werden gestrichen und am Schluß beginnen die 4 Besten in der nächsten Saison in der 1. Liga und der Rest in der 2. Liga.
Die 8 Schwächsten aus der 2. Liga im Grunddurchgang nehmen ihre Punkte mit und spielen gegen die 3 Abstiegsplätze. -> Wieder Direktaufstieg aus jeder RL.

mr_unknown
00
25.12.2011, 15:01

wär ein echt geiles system.
wieso ist das damals untergegangen, bzw. wieso war das bei der angestrebten ligenreform nie in der form thema (zumindest nicht in den medien)?

Plugman
00
16.12.2011, 10:53

fand ich auch als das beste system. würde die 2. liga auch ziemlich aufwerten weil plötzlich 4 teams nach der herbstrunde chancen auf den aufstieg haben.

Herr der Rinde
00
15.12.2011, 22:36

die UEFA erlaubt das nicht. falls sowas gespielt wird, werden die teilnehmenden nationen von den europäischen bewerben ausgeschlossen. man kann sich nur in nationalen bewerben für den europa-cup qualifizieren.

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