Düringer, die Wut und die Welle

Rainer Schüller, 13. Dezember 2011, 14:48

Eine kabarettistische Einlage zeigt auch, wie gefährlich die derzeitige Stimmungslage ist

Über 20.000 Abrufe auf youtube, 1.000 Postings auf derStandard.at: Egal, ob man die Wutbürger-Rede des Kabarettisten Roland Düringer gut oder schlecht findet, sie ist doch ein Phänomen unserer Zeit. Die heftige Diskussion um seine Aussagen zeigt, wie sehr er hier – offenbar unbewusst – einen Nerv getroffen hat. In Zeiten einer Finanz-, Wirtschafts- und Politik-Krise hat sich jemand auf die Bühne gestellt und frei rausgebrüllt, was ihm gerade nicht passt. Das passiert in Österreich dermaßen selten, dass es schon ein außergewöhnliches Ereignis darstellt.

Das Gute an dieser Rede war, dass sich nun der ein oder andere vielleicht doch bequemt, seine Kritik an den Zuständen zu äußern. Dass Vieles im wirtschaftlichen, politischen und medialen Bereich im Argen ist, wurde in der Textvorlage für Düringer, dem Buch "Vom Systemtrottel zum Wutbürger", ja tatsächlich schön formuliert. Es schadet sicher nicht, wenn sich mehr Menschen finden, die diese Zustände anprangern. Zur Abwechslung vielleicht normale Bürger und keine Altpolitiker. Zur Abwechslung vielleicht im echten Leben und nicht nur auf Facebook.

Das Befremdliche an der Rede kam zum Schluss: Als Düringer „Wir sind wütend“ ins Publikum schrie, standen nicht wenige auf und machten mit. Das erinnerte an die Gleichschaltung der Fans bei Fußballspielen („Steht auf, wenn ihr XX seid!“) und auch an den Roman „Die Welle“. User „fescher79er“ hat das mit seinem Posting richtig erkannt. Er spricht von einem „bizarren Schauspiel“, an welchem man erkennen könne, wie Verführung wirklich funktioniere. Freilich war der Düringer-Auftritt nur Theater, aber er zeigte doch, wie gefährlich die aktuelle Stimmungslage ist. Wenn jetzt einer kommt und die Wütenden für sich instrumentalisiert, dann hat er die besten Chancen. (Rainer Schüller, derStandard.at, 13.12.2011)

Kommentar posten
Posting 226 bis 275 von 411
1 2 3 4 5 6 7 8 9
Aber wenns Bono bei U2 auf englisch sagt

ist das in Ordnung? Oder wenn Hans Söllner auffordert aufzustehen und sich die Hände zu halten, wenn er sein naives "Kleines Lied vom Frieden" singt? So ein Schas! Publikumsanimation gehört zu jedem anständigen Konzert, wenn der/die Entertainer nur ein bisschen Gespür für die Leute hat. Oder soll man ihrer Meinung nach nur stocksteif dasitzen und höflichen Applaus spenden... so wie z.B. in China .... ?

Den Stinkefinger kann er haben.

also einiges würde mir einfallen, aber dem hrn. ötzi die schuld an den zuständen zu geben, na ja... schon einmal "1984" gelesen?

Das gibt es bei jedem Indie-Rockfestival genauso ...

Wow,

Du bist so nonkonformistisch!!! Ab jetzt bist Du mein Held, bitte führe mich....

und warum, würde einer die besten chancen haben? eben weil die selbsternannten eliten auf ihre sklaven (bürger, die dürfen für die banken bürgen) pfeifen.

so gesehen, selbst schuld derjenigen, die nur an sich denken.

und ... wie oft in der geschichte ist dies schon aufgetreten und gelernt daraus hat bis heute niemand.

Geh bitte

Schau dich um lieber Autor, siehst du wirklich das autoritäre Regime kommen?
Glaubst du Österreicher würden nach einer unfreien, faschistischen Stasiherrschaft rufen?
Man kanns auch übertreiben mit der Angst vor einer simplen Wirtschaftsreform.

Etwas für die Staats-Raison:

http://www.youtube.com/watch?v=7JTsLGAbdao

99% der Österreicher wollen unbedingt eine freie Gesellschaft.
90% können und wollen mit faschistoidem Gedankengut (Ausschluss einer definierten Gruppe von Menschen) nichts anfangen
Niemand will die Stasi - einen Polizeistaat, Überwachungsstaat oder irgendwelche autoritären Zustände

Es ist also nicht so als würden die Nürnberger Aufstände vor der Tür stehen und die Menschen nach uniformer Gleichschaltung lechzen.
Die Menschen können sich sehr gut über das Internet artikulieren und man darf nur hoffen, dass sich etwas ändert.

woher kommen die werte 99%, 90% und "niemand" aus dem ersten absatz?

falls das geschätzt ist dann nicht besonders gut (leider) - die realität sieht wohl anders aus.

Um Ihnen mit Bert Brecht zu antworten

Erst kommt das Fressen, dann die Moral...

Wenn jetzt einer kommt und die Wütenden für sich instrumentalisiert, dann hat er die besten Chancen.

Genau so kamen die Nazis an die Macht.

---

"Das Befremdliche an der Rede kam zum Schluss: Als Düringer „Wir sind wütend“ ins Publikum schrie, standen nicht wenige auf und machten mit."

Das ist wohl nicht zufällig passiert - sondern war wohl inszeniert. Als Warnung.

Natürlich ist das eine Inszenierung es ist FERNSEHEN!

wir sind zu bequem, es geht uns noch zu gut

um jemanden gefährlich zu werden.

Das langsame Ende der Unis, der Bildung, der Wirtschaftskraft ist Herrn und Frau Österreicher egal solange der Fernseher noch geht und zwei Bier und ein Schweinsbraterl im Kühlschrank sind. Im schlimmsten Falle gibt es ein "eh arg" für Witrschaftskrisen, ein "g'schiacht eana eh recht" für streikende Ärzte, und ein still bewunderndes "öha" für Korruption a la Grasser

Und das System nutzt das aus. Die Wahlbeteiligung fällt ins Bodenlose, aber statt sich zu sorgen freuen sich unsere Politiker auf den Tag an dem sie sich nur noch 5 Stimmen bei der NR-Wahl teilen müssen...

A klassa Bursch, da Grasser...

hod a poar mille grissn, und, nix kinnens beweisn!

es ist keine besondere kunst...

...wütend zu sein, in die menge zu schreien, seine meinung preiszugeben. eine kunst ist es sehr wohl, sich ernsthaft verändern zu wollen um gemeinsam was sinnvolles anzufangen. das ist verdammt schwierig!

Kann es sein,

dass niemand das gestern im "derStandard" erschienene Interview Michael Völkers mit Roland Düringer gelesen hat, in dem Düringer (wie gewohnt) sehr ehrlich und nachdrücklich erklärt hat, was genau stattgefunden hat? - Ich befürchte, dass genau das der Fall ist. Und dass sich jetzt alle auf einen Kommentar beziehen, dessen Autor dieses Interview entweder ebenfalls nicht gelesen bzw. den Inhalt ignoriert, missverstanden oder fälschlich interpretiert hat.
So weit, so ungut.
Ungleich Besorgnis erregender: Dass Düringer lt. Interview "mit den beiden klugen Herren Rahim Taghizadan und Eugen Maria Schulak" philosophisch praktizieren möchte. - Ausgerechnet mit Schulak! Das sollte ihm denn doch wer ausreden.

"Das erinnerte an die Gleichschaltung der Fans bei Fußballspielen („Steht auf, wenn ihr XX seid!“) und auch an den Roman „Die Welle“. "

oder an lichtermeer, oder donnerstagsdemo.

instrumentalisieren?jaja

http://derstandard.at/plink/132... id24035081

die warten nicht, düringerclip ist schon auf den

Faymann hätte nach dem Ostermayer Interview zurücktreten müssen

stattdessen legt er jede Woche noch eines nach.

Als Demokrat habe ich grundsätzlich nichts gegen einen roten Kanzler, obwohl es nicht meine bevorzugte Partei ist.

Nur wenn ein Kanzler, der so offensichtlich in heftigste Machenschaften verstrickt ist, siehe ÖBB, Inserate etc., und dessen Inkompetenz und Arroganz seinesgleichen sucht, ohne die geringsten Konsequenzen hier schalten und walten kann, dann ist das mit ein Teil des Zustandes, den wir hier schon weitenteils haben.

Es ist ein rotes Forum, ich erwarte mir wenig Zustimmung, nur eines sei gesagt - ich glaube wir sind genau eine Steuererhöhung von echtem Widerstand entfernt.

Ich persönlich ...

bin ja dem Düringer ziemlich dankbar. In Deutschland haben sie ja schon länger Wutbürgerkabarettisten, wie Schmickler und besonders Georg Schramm, die ich beide sehr schätze. Würzige Zeiten erfordern würziges Kabarett, und dieses ging mir in Österreich ein wenig ab. Einen Pispers zum Beispiel könnte Österreich wirklich echt gut brauchen.
Nach der Düringer-Rede sind wir jetzt alle einmal geschockt, weil wir sowas nicht gewohnt sind. Offene, harte, emotional vorgetragene Obrigkeitskritik hat bei uns wenig Tradition.

Wie sagt Volker Pispers: "Man muss kein Marxist sein, um dies und jenes am Kapitalismus zu sehen."

Mmmh.

Und man muss kein Kapitalist sein, um die Kapitalismus-"Kritik" Pispers et al als primitiv zu erkennen. Bereits nach den ersten wenigen Minuten kommen die dümmsten und uralten Klischees vor. Und der Schramm ist nicht viel besser.

Wissen sie auch warum?

Weil offen und laut vorgetragene Systemkritik nach dem derzeitigen Tarif mind. € 200,-- kostet!
Das kann man sich halt auch nicht jeden Tag leisten, aber manchmal! 8)

Herr Schüller, Sie wissen aber schon das die Personen nach Absprache aufgestanden sind, und Herr Düringer diese Ansprache als Stück aufführte und nicht einfach seine Meinung sagte (nicht vergessen er ist Schauspieler)?

im interview sagt der düringer,dass er das als düringer gesagt hat....lesen sie sein interview mit hrn. voelker im standard.

Kömma nicht ...

... immer zwischen den beiden Extremen hin und herpendeln "es war der Düringer und hat seine Meinung gegeigt" und "es war ein Schauspieler und das war nur ein Stück"?
Kann es nicht auch sein, daß das die Meinung vom Düringer ist und er die als Schauspieler in einem Stück vermitteln wollte? Das glaub ich nämlich. Wenn es wem interessiert.

Ja kann – und ist wohl auch, dem Interview nach – seine Meinung gewesen sein.

Ändert aber nichts daran, dass die Publikums-Reaktion (wie übrigens schon oft in der Geschichte von Dorfers Donnerstalk) inszeniert war, und deshalb der Kommentar von Herrn Schüller (und auch weil Düringer in seiner Rede genau auf den im Kommentar angesprochenen Punkt eingeht) sinnbefreit ist.

Die "Systemtrotteln" sind halt wirklich solche.

Wenn der roland in 10 jahren eine rede am heldenplatz zu uns haelt solls mir recht sein. Wohl besser als alle ansprachen zuvor.

Mit einem hat der dueringer aber sicherlich recht. Macht nicht jeden scheiss mit. Man braucht nicht immer den neuesten fernseher, ich brauche kein 3d fernsehen. Ich begnuege mich mit full hd.

Zweck dieses postings ist eigentlich das samsung galaxy note zu testen. Texteingabe wirklich gut, sowohl mit stift als auch ueber touchscreen (in 1minute am lokus getippt) Ich gehe davon aus, dass alle roten stricherl von i phone nutzern stammen.

Wutbürger D.: "Weil es in diesem Land keine Pressefreiheit gibt!"

"Zeigt, wie sehr er hier – offenbar unbewusst – einen Nerv getroffen hat."

Is schon recht. Der nächste "Empörer" bitte vor den Vorhang - diese Pose wird momentan recht gut bezahlt.

Na, wenigstens wurde - offenbar unbewusst - gezeigt, wie umstandslos sich ein für aufgeklärt und gebildet haltendes Publikum in der Sekunde aufhetzen läßt; für die gute Sache natürlich. ^^

Und wenn der orf einen normalo auf der meidlinger befragt und aehnliche meldungen kommen ... eh schon wissen: blau waehler, stammtisch geruelpse usw.

Wer und wie, duerfte ihrer meinung nach zu diesem thema kritik ausueben?! Man kann es unseren "eliten" wirklich nicht verueblen, wenn sie uns nicht fuer voll nehmen!

"Gefährlich"???

Wie bitte? Geht's noch? - In diesem Kommentar fehlt jegliche Begründung, was/wer denn nun "gefährlich" ist. Der Düringer? Lachhaft. Seine Rede, die als Satire begann, um dann ernst zu werden? Ebenso lachhaft. Die Angesprochenen, die immer mehr werden? Die bangen derart um ihre Existenz, dass ihnen gar nichts einfällt, um je "gefährlich" zu werden. Und selbst wenn: Welche Mittel hätten sie denn? - Ach ja, ungültig wählen oder gar nicht. "Gefährlich"? - Absurder ist lediglich die leise, aber erheblich ehrenrührige Unterstellung, Düringers Rede könnte von manchen dahingehend missverstanden worden sein, dass diese nächstes Mal F wählen.
Ganz so deppert sind "die Leute" (= Düringers Publikum) nun wahrlich nicht.

wer redet von düringers publikum? der kurze klip vom dueringer ist schon auf den braunen seiten verlinkt und wird wohlwollend vereinnahmt ("seht her jetzt ist der auch schon wuetend").
wuerde das nicht so unterschaetzen, die vereinnahmung und instrumentalisierung.

Niemand ist davor gefeit,

Beifall von der falschen Seite zu bekommen. Aber wie schon während der Sendung und hernach im "derStandard"-Interview wird der Düringer diesem Gesocks eine deutliche Abfuhr erteilen. Dessen kann sich jeder sicher sein.

das auf jeden fall!
fuer mich haette er sich nur besser abgrenzen koennen,gerade fuer die leutchen die ihn und seine einstellung nicht kennen.
aber wie sie schreiben, wenn es notwendig sein sollte, wird er sich schon artikulieren.

ganz ihrer meinung!

keiner der sich in österreich der sogenannten mittelschicht zugehörig fühlt hat bis dato auch nur den hauch einer existenziellen bedrohung durch die sogenannte wirtschaftskrise zu spüren bekommen. uns geht es einfach zu gut. da wird keiner aufstehen und auch nur einen finger rühren.

in revolutionsdingen sind die österreicher weltweites schlusslicht.

So ist es.

Ob es uns aber tatsächlich "einfach zu gut" geht? Das stimmt einerseits im Vergleich zu den letzten zwei bis drei Generationen und es kommt hinzu, dass wir nach dem 2. WK Geborene unzweifelhaft bis jetzt in der besten aller Zeiten leben durften.
Andererseits war wohl bei vielen eine Menge an Arbeit vonnöten, um mit 50 endlich gänzlich schuldenfrei zu sein etc., also hätte man schon gern eine gewisse Garantie, im Alter sozial nicht abzustürzen und nie mehr so arm und abhängig wie in Kindheit, Jugend und weit darüber hinaus zu sein.
In Ö kam keine Revolution je über das Kaffeehaus hinaus, sogar 1968 begann und endete dort. Nur dass hernach Bruno Kreisky und mit ihm wirklich eine neue Zeit kam...

Sehr viele Menschen

sind sehr zornig in diesem Land. Und es gibt tausende gute Gründe dafür. Aber niemand in der Politik der diesem Zorn Beachtung schenken möchte.

Ich meine auch nicht, dass die Opposition bei den nächsten Wahlen besonders profitieren wird. Wer bitte glaubt denn schon, dass eine Glawischnig, ein Bucher oder gar ein Strache irgendwie tauglicher wären wie Großkotzionäre??

Die Stimmung der Menschen ist bester Humus für die großen Verführer und es ist nur eine Frage der Zeit bis dieser (wieder) kommt....

1989 kam ohne "große verführer" aus.

#Occupy wird von keiner Kultfigur "angeführt".

Ebensowenig die Nyms, etc.

Weil: konstant veralbert und trickbetrogen von Politikern/Parteien, Finanzscharlatanen und anderem Crap, wird jede(r) Geistesgegenwärtige auf diesem Planeten früher oder später zum Dissidenten.

Aufgrund eigener Einsicht.

erbarmen..

ich mach mich gleich an vor lachen.

erstens: die rede zeigt nix auf, ist nicht bedenklich, es ist eine meinungsäusserung bzw. darstellung, ob ernst gemeint oder nicht. alleine dieser artikel zeigt schon, wie der ganze ****schmäh funktioniert.

zweitens: es hilft vielleicht, mal bei einer orf-produktion anwesend zu sein, egal ob aufzeichnung oder live. dort steht niemand spontan auf, klatscht oder macht sonstwas. ich mein, wie naiv kann man sein?
aber eines steht fest: für manche funktioniert das mit dem grossen, grossen fernsehen scheinbar immer noch.

ad erstens: die rede war nix?
ad zweitens:es war alles einstudiert, deswegen hat das nichts zu bedeuten?

und oben im artikel steht sowieso noch:"Freilich war der Düringer-Auftritt nur Theater, aber er zeigte doch, wie gefährlich die aktuelle Stimmungslage ist."

nicht das ihr lachen dann aber im hals stecken bleibt....und sie ihre waesche wechseln muessen ;)

Genau das ist es:

hochgradig naiv.

Der große Weltverbesserer und Solidaritätsweltmeister Düringer, dem Zuschauer nach Absprache bei einer Aufzeichnung zujubeln, spielt nicht eine von hunderttausend Rollen - und ein paar Bobos projizieren ihre Wünsche und ihr Wunschdenken in diese Rolle -, nein der meint es wirklich ernst, und obwohl er zuvor ein Schauspieler war, wurde er plötzlich zum Politiker. Ja, ist wirklich ganz bestimmt so...

gott sei dank! das macht die 2000 anderen postings zwar nicht ungeschehen, aber mich sehr glücklich.

wunschdenken

könnt der düringer
net mal die
allgem. menschenrechtsdeklaration
vortragen
im hauptabendprogramm und im parlament

sympatisch oder nicht
der auftritt
ein vollprofi seines fachs
gut,garstig, wohlüberlegt

was die menschenrechte betrifft
unsere verantwortung für das hier und jetzt
darf nicht auf bilanzzahlen reduziert werden
sonst landen wir in einer form des faschismus dessen ausprägung global
den letzten überflügeln wird

und darauf gilt es aufmerksam zu machen

Die racheschwörenden richtig Tobsüchtigen, für die fast nix tabu ist, z.B. Arbeitslager, sind von Strache schon instrumentalisiert. (Gut, manche dürften wegen des Euroschirms sehr wütend sein, aber dass man die FPÖ wählt, ist meines Erachtens kein Zufall.)

Kurz, den Verführertypus/die -partei haben wir schon (für ziemlich bildungsferne Leute). Woher soll ein zusätzlicher bloßer Kinderverführer nun kommen?

Nach dem letzten Jahrzehnt der herausragenden österreichischen Innenpolitik werden dadurch klüger gewordene Leute nicht gleich auf jeden Schmarrn hereinfallen.

Solange der Bankomat mit den Menschen "spricht",

bleibt es im Großen und Ganzen so wie gehabt. Aber wehe, dann...

so einen Bankomaten kann man programmieren.

(hm.... das Wort "Bankomat" erkennt mein Rechtschreibprogramm nicht. Echt wahr! Da steht nur: Banktomaten, Bankrotten, Banketten, Bankrotteure oder Bankrotteur zur Auswahl. Seltsam. Das Wort "Bankomat" erkennt der auch nicht. da steht: Bankoma(s), Bankoman, Bankrott, Bankmäßig und Bankett.)

was mach ich da jetzt?

Kommentar posten
Posting 226 bis 275 von 411
1 2 3 4 5 6 7 8 9

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.