Europäischer Teil der ISS bleibt bis 2020 in Betrieb

13. Dezember 2011, 13:21
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ESA und EADS-Tochter Astrium unterschreiben in Bremen Rahmenvertrag

Bremen - Bis mindestens 2020 bleibt die Internationale Raumstation ISS in Betrieb. Das Raumfahrtunternehmen Astrium sicherte den Weiterbestand der europäischen Teile zu, nachdem am Dienstag ein entsprechender Rahmenvertrag von der Europäischen Weltraumbehörde ESA und der Tochter von Europas größtem Luft- und Raumfahrtkonzern EADS in Bremen unterzeichnet wurde.

Laufende Kosten reduzieren

Nach dem Ende der Aufbauphase müssten nun die Betriebskosten reduziert werden, sagte der ESA-Direktor für bemannte Raumfahrt, Thomas Reiter. Ziel seien etwa 30 Prozent bis 2015. In diesem und nächstem Jahr erhält Astrium unter anderem für die Wartung der europäischen ISS-Teile, die Organisation von Missionen, das Astronautentraining und die Weiterentwicklung von Forschungseinrichtungen 233 Millionen Euro. (APA, red)

  • Im Dezember 1998 wurde mit der Verbindung des russischen Moduls "Sarja" (links) und dem US-Kopplungsknoten "Unity" der Grundstein für die Internationale Raumstation gelegt. Bis 2020 soll die ISS noch mindestens erhalten bleiben.
    foto: nasa

    Im Dezember 1998 wurde mit der Verbindung des russischen Moduls "Sarja" (links) und dem US-Kopplungsknoten "Unity" der Grundstein für die Internationale Raumstation gelegt. Bis 2020 soll die ISS noch mindestens erhalten bleiben.

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