"Politische Meilensteine"

Uwe Scheuch lässt sich feiern

13. Dezember 2011, 13:45
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    foto: apa/eggenberger

    Uwe Scheuch mit dem Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler.

Das Zehn-Jahres-Jubiläum von Uwe Scheuch wird mit "hunderten Gästen" und einem Film gefeiert - "Kein Abschiedsfest"

Am Mittwoch lässt Uwe Scheuch (FPK) eine Party in der Klagenfurter "Cine City" steigen. Anlass des Festes: Uwe Scheuchs zehnjähriges Jubiläum in der Politik. Highlight ist angeblich ein 17-minütiger Film über Uwe Scheuch, in dem auch Größen aus Wirtschaft und Politik zu Wort kommen sollen.

Im Jahr 2001 begann Scheuchs politische Karriere als Landesparteiobmann-Stellvertreter, von 2002 bis 2006 war er Abgeordneter im Nationalrat, seit November 2006 gehört er der Kärntner Landesregierung an.

"Mehrere hundert geladene Freunde, Interessenten und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kultur" werden mit dem Landeshauptmann-Stellvertreter gemeinsam auf seine "politischen Meilensteine" zurückblicken; zugleich soll auch ein Ausblick auf Scheuchs politische Visionen geboten werden. Das erklärt sein Sprecher Carl Ferrari-Brunnenfeld gegenüber derStandard.at. Details zur Veranstaltung will er noch nicht verraten. Nur so viel: "Dass in einem Kino auch ein Film gezeigt wird, liegt auf der Hand."

"Kein Grund zur Party"

"Es gibt keinen Grund für Scheuch eine Party zu feiern. Er wurde in erster Instanz zu einer Haftstrafe verurteilt, wir befinden uns in einer schweren Wirtschaftskrise. Scheuch hat jedes Augenmaß verloren", kritisiert Stefan Petzner, einstiger Weggefährte und BZÖ-Klubobmann-Stellvertreter im Gespräch mit derStandard.at.

Scheuchs Sprecher entgegnet: Bei der Verurteilung handle es sich nicht um eine rechtskräftige Entscheidung. Es müsse erlaubt sein, einen Rück- und Ausblick auf Scheuchs politisches Wirken zu bieten. Neben der Politik auf Landesebene sollen auch weitere Kooperationsideen mit den Freiheitlichen auf Bundesebene präsentiert werden.

Ferrari-Brunnenfeld versichert gegenüber derStandard.at, dass es sich nicht um eine Abschiedsveranstaltung für Scheuch handelt. Er sei davon überzeugt, dass Scheuch auch weiterhin aktiver Politiker bleibt. Das Fest kostet "ein paar Tausend Euro" und wird aus der Parteikassa finanziert, sagt Ferrari-Brunnenfeld.  (Katrin Burgstaller, derStandard.at, 13. Dezember 2011)

Kommentar posten
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the photographer
01
"Ja, wenn der Bettler...

...auf das Ross kommt, dann reitet er scharf", lässt ein Sprichwort verlauten.
Im Mölltal soll es genügend Leute geben, die einem Menschen namens "Scheuch" nicht gerne die Hand geben, weil sie fürchten, dass sie irgendetwas in dieser Hand zurück lassen müssten.
Man erinnert sich nicht gerne daran, wie die Sippe zu ihrem "Erbhof" mit Eigenjagd kam.

knievel
00
22.12.2011, 09:20

is der noch immer nicht im häfn?

Eisenstaedt
00
21.12.2011, 20:17

schicker name, "Carl Ferrari-Brunnenfeld". müsste man erfinden, wenn es ihn nicht gäbe. könnte eine literarische figur sein.

kann jemand tatsächlich so heißen?

Gimli
20
15.12.2011, 15:14

Furchtbar - der Scheuch lässt sich feiern!!!!
Welch ein bahnbrechender Journalismus.

Hallo in der Pendeluhr! Genierts euch nicht für so eine Berichterstattung? So was findet man in bürgerlicheren Medien nicht. ZB.:"Wahnsinn - Rudas feiert Successparty und alle fragen, wieso"

Onkel Tom´s Hütte
06
15.12.2011, 09:01
"Es müsse erlaubt sein, einen Rück- und Ausblick auf Scheuchs politisches Wirken zu bieten."

Hier die Kurzfassung:

http://tinyurl.com/blvq4mt

sirnicha
01
14.12.2011, 18:02
Es müsse erlaubt sein, einen Rück- und Ausblick auf Scheuchs politisches Wirken zu bieten

was woar mei leistung?
die wahrlichen sozialschmarotzer sind solche gauner wie scheuch -sie leben fürstlich ohne die geringste leistung zu erbringen.

Einzelstimme
03
15.12.2011, 08:04

Liebe Steuerzahler in Kärnten, Ihr könnt beruhigt sein. Dieses Fest wurde nicht aus Steuern gezahlt. Es waren einmal Steuergelder, die kamen dann in den Topf der Parteienförderung. Ein Teil davon ging an die FiK. Das passt schon, denn die bekamen bei Wahlen das entsprechende Vertrauen. Es wird Euch als Steuerzahlern sicher recht sein, wenn das Geld dann nicht gehortet wird: Man muss die Feste feiern, bevor sie umfallen. Die dürfen dann auch was kosten, fließt ja in die Wirtschaft zurück. Der große uwe scheuch war weitblickend, als er weiter LHStV blieb: Sonst hätte er das schöne Fest für die geladenen Gäste nicht machen können. Des bissel Gehalt mit Weihnachtszulage soll's Euch wert sein. So schnell derf a scheich ned vom Sessl falln!

miss chicken
01
14.12.2011, 17:17
Warum sollen Ganoven nicht auch feiern dürfen?

Immerhin ist er vor dem Richter glimpflich ausgestiegen.
Jeder kleine Bankräuber fasst ungleich mehr aus.
Und er darf sich freuen, dass er immer noch nicht sitzt.

green man
00
14.12.2011, 17:06
/dev/urandom
01
14.12.2011, 15:44
Aus der Parteikasse

Die wer befüllt?

curieux
01
15.12.2011, 09:35
Na die Russen natürlich,

die was eine Staatsbürgerschaft wollen!

der_Troubadour
09
14.12.2011, 14:22

witzig find ich ja die reaktion der grünen: http://www.ots.at/presseaus... -skandalen

rorschach
00
21.12.2011, 13:52
ja ganz ok aber was sind

"unschuldige Tiere" die er angeblich "zur Entlastung des Kärntner Steuerzahlers" töten lassen wollte?
ganz besonders interessiert mich ob es auch so was wie "schuldige" Tiere gibt? und dürften wir die dann umbringen? :)

Petzi Tastenwähler
01
14.12.2011, 13:30

Ich bin mir sicher, dass in dem Filmchen EIN GANZ WICHTIGES Statement gefehlt hat:
Richter Liebhauser-Karl mit dem Satz "Schuldig im Sinne der Anklage. Ich verurteile Sie hiermit zu 18 Monaten Freiheitsstrafe, davon 6 unbedingt."

Uwe, geh scheiXXen! Und dann endlich in' Häfen.

Eddie Spaghetti
00
14.12.2011, 13:06

uh weh...

Avicenna
 
013
14.12.2011, 12:00
Der Narr tut, was er nicht lassen kann...

"Ein Jubiläum ist ein sehr wichtiges Datum, an dem eine Null für eine Null von mehreren Nullen geehrt wird.
Sir Peter Ustinov

Befreier von Butter und Eier
08
14.12.2011, 11:48

A Watschen kann er haben...

G. Lavant
00
14.12.2011, 11:16
Keinen Tag wird Scheuch sitzen

Das Urteil gegen Scheuch war ein Ausrutscher eines Richters, den man korrigieren wird.

Wer hält dagegen?

/dev/urandom
00
14.12.2011, 15:45
Volle Zustimmung

Siehe die Posse um die Herberstein.

curieux
01
15.12.2011, 11:31
Ach, Sie glauben, er wird dann auch Klostersuppe verteilen?

Wenn da die armen Obdachlosen nicht kotzen müssen!

y sky
09
14.12.2011, 11:22

das urteil gegen scheuch war eine wohlüberlegte entscheidung eines besonders klugen richters: so er für schuldig befunden wird wird er jedenfalls berufen, egal wie hoch die strafe ist. der richter befand ihn nach österr. recht für schuldig. bei der strafbemessung legte er die latte so hoch wie möglich um ein zeichen zu setzen und die diskussion entsprechend seiner einschätzung des delikts intensiv zu halten. dass berufen wird war eh klar, wenn er schuldig ist und bleibt wird er auch nicht sitzen, aber zumindest machte dieser richter deutlich wie sehr das österr. recht verletzt wurde.

hut ab vor diesem mann, sehr schlau, sehr umsichtig und ja, auch sehr mutig seinem beruf so ehrenhaft nachzugehen und geltendes recht hochzuhalten!

G. Lavant
02
14.12.2011, 12:21

Ich hoffe, dass man das in Graz auch so sehen wird.
Aber in Kärnten hat man schon viel zu viel durchgewunken, ohne dass es Konsequenzen gehabt hätte. Es wäre schon längst eine Vorgehensweise nach dem Mafiaparagraphen fällig gewesen.
Hat man aber nicht ...

Brudervombruder
02
14.12.2011, 11:05
die sind doch nicht mehr ganz dicht

Herzerzog Johann
01
14.12.2011, 10:55
Endzeitstimmung ...

... im Führerbunker.

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