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Wien - Ausgerechnet jene Berufsgruppe, die sich um die Gesundheitsversorgung anderer kümmert, ist selbst gefährdet: Neun von zehn Beschäftigten in Gesundheits- und Pflegeberufen haben körperliche Beschwerden. Besonders negativ betroffen sind innerhalb dieser Gruppe die Pflegeberufe und hier wiederum insbesondere der Bereich der Alten- und Behindertenpflege. Das sind die Ergebnisse des "Arbeitsgesundheitsmonitors", einer Umfrage im Auftrag der Arbeiterkammer Oberösterreich.
Der Präsident der AK Oberösterreich, Johann Kalliauer, forderte bei einer Pressekonferenz am Dienstag entsprechende Konsequenzen aus der Studie: "Den Pflege- und Gesundheitsberufen muss größere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Es reicht nicht, nur Gesundheitsförderungsanbote zu machen, sondern es müssen die Arbeitsbedingungen drastisch verbessert werden." Wesentlich dafür sei eine Aufstockung des Personals, "denn der Personalengpass ist eine zentrale Ursache zunehmender Belastungen", sagte Kalliauer.
Rückenprobleme vor Kopfschmerzen und Erschöpfung
Verspannungen und Kreuzschmerzen führen das Ranking der Beschwerden an. 70 Prozent der Befragten Kranken-, Alten- und Behindertenpfleger leiden unter Rückenprobleme. Zu den häufig genannten Beschwerden in den Gesundheitsberufen zählten auch Kopfschmerzen, Erschöpfung , Schlafstörungen, Schmerzen in den Beinen, Nervosität, Unruhe und Verdauungsbeschwerden.
Neben körperlichen Belastungen treten auch psychische Beeinträchtigungen in den Pflegeberufen häufiger auf als in anderen Berufsgruppen. Während die Gesamtheit der unselbstständig Beschäftigten beziehungsweise der Gesundheitsberufe zu 33 Prozent keine psychischen Beschwerden hat, ist dies nur bei 24 Prozent der Alten- und Behindertenpfleger und 27 Prozent der Krankenpfleger der Fall. Hingegen sind Ärzte deutlich weniger betroffen.
Hohe Verantwortung
Ursachen für die stärkere Belastungen sind laut der Studie dauernd hohe Verantwortung, hohe Konzentration, häufiger Patientenkontakt, Umgang mit Leiden und Kranken, schwere körperliche Anstrengung, einseitige, sich häufig wiederholende und anstrengende Tätigkeiten sowie häufiges Stehen. Zeitdruck und hohe Arbeitsverdichtung sind weitere Faktoren.
Die Befragung zum Thema "Gesundheitsberufe belasten die Gesundheit" erfolgte im Rahmen der Erhebungen zum Österreichischen Arbeitsgesundheitsmonitor, der im Auftrag der AK Oberösterreich viermal jährlich repräsentative Daten zum Gesundheitszustand der Arbeitnehmer erhebt. Das Sample beträgt 4.000 Interviews jährlich (1.000 je Quartal). (APA)
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70h arbeit pro woche, dienste die sich über 2 volle tage ziehen, monate in denen man nicht einen einzigen vollen tag zu hause verbringt, ein riesen tätigkeitsspektrum das sich ständig verändert, hochanspruchsvoll ist und auf dem schnellfließband daherkommt, ständige anfeindungen durch dämlichen sozialneid und eine wahnsinnsverantwortung
und das ganze über jahrzehnte.
aber jammern hört man immer nur die 24- und 36h schwestern, deren tätigkeit geistig null herausfordernd ist und auch von den körperlichen belastungen her noch weit unter der eines beliebigen handwerkers liegt.
aber wie gesagt, jammern tun sie wie die weltmeister.
Bitte nehmen Sie sich eine Auszeit. Auch im Sinne des multiprofessionellen Teams! Sie scheinen über alle Maßen frustriert und überfordert zu sein! Versuchen Sie gerade in Punkto "Jammern" den von Ihnen diffamierten Schwestern den Rang abzulaufen? Darin sind Sie erfolgreich.
Allerdings nur für Frauen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Frau... gsberufe_2
für eine der geschäftlich erfolgreichsten industrien der dachindustrie FI (finanzindustrie).
sozialarbeit im weitesten sinn ist im grunde die befriedigendste und am meisten dem berufsbedürfnis des menschen entsprechende arbeit. auch das gesamte bildungssystem gehört in diese kategorie der höchsten ansprüche, die höchste anerkennung verdient. in der realität ist dort die sozial-korruption am grössten und schmerzhaftesten.
das gesamte berufssystem muss vom lohn-und geldterror befreit und auf den sockel der ehrenamtlichkeit gestellt werden. offiziell sind bereits 25% der berufstätigen psychisch krank, die dunkelziffer liegt bei mindestens 50%, da die meisten ihre probleme verschweigen (müssen).
BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN für alle.
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