Partei von Suu Kyi wieder zugelassen

13. Dezember 2011, 06:16

Die Oppositionsführerin kann damit zu den Nachwahlen antreten

Rangun - In Burma ist die Partei der Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi wieder zugelassen worden. Die Wahlkommission habe die Nationale Liga für Demokratie (NLD) wieder offiziell für legal erklärt, berichtete die amtliche Zeitung "New Light of Myanmar" am Dienstag. Damit ist der Weg frei für eine Kandidatur Suu Kyis bei Nachwahlen, bei denen in wenigen Monaten etwa 50 Parlamentssitze zu vergeben sind. Ein genauer Termin für den Urnengang steht noch nicht fest.

Frei

Die NLD war im Mai 2010 aufgelöst worden, nachdem sie zum Boykott der wenige Monate später abgehaltenen Parlamentswahlen aufgerufen hatte. Seit der Abstimmung und der Machtübergabe vom Militär an eine zivile Regierung hat die burmesische Führung Beobachter mit einer Reihe von Reformen überrascht. Vor einem Jahr ließ die neue Führung des südostasiatischen Landes Suu Kyi frei, die den Großteil der vergangenen 20 Jahre unter Hausarrest gestanden hatte. (APA)

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23 Postings
NONE
10
13.12.2011, 11:55

Was mich hier überrascht ist wie schnell auf einmal "Reformen" stattfinden.

Die Militärs schwenken von heute auf morgen um 180°

Das ist auch gegen China gerichtet, langfristig.

Ich habe keine Ahnung wieso das so einfach funktioniert, aber es ist erstaunlich wie einflussreich die USA sind.

M. P.4
 
00
13.12.2011, 15:24
weder ging es "von heute auf morgen", noch haben die USA damit etwas zu tun . Die Genärele haben diesen Prozess seit vielen Jahren geplant, es sollte ein geregelter Übergang zu mehr Offenheit und Freiheit werden

(als Demokratie im westlichen Sinne würde ich es nicht verstehen, denn selbst Singapur und Thailand, große Vorbilder für die Regierung, sind nicht wirklich demokratisch). Sie haben ihre 7-steps-roadmap to a discipline- flourishing democracy seit Jahren befolgt und alles, was jetzt vorgeht, angekündigt (selbst die freilassung von ASK nach der Wahl war für Insider keine Überraschung). Die USA mit ihren hypokritischen Parolen, der Finazierung der Opposition und den Sanktionen waren nur kontaproduktiv. Jetzt, in der Krise, versuchen sie noch ein paar Krümmel vom burmesichen Kuchen zu ergattern. Die Chinesen, Inder, Thais etc waren pragmatischer und schon seit Jahren in Myanmar wirtschaftlich aktiv.

h 90
10
13.12.2011, 16:23

Chinesen ja.
Die Thais haben eine ziemlich unverstaendliche Myanmarpolitik.
Den Amis helfen, Rebellen unterstuetzen, Kredit geben, Mobilfunk installieren.......

thailandpeter2
00
15.12.2011, 05:43

Wie wir alle in thailand ansaessigen wissen, haben die thais sowieso eine fuer uns unverstaendliche politik - zu FAST ALLEM... :)

h 90
00
15.12.2011, 05:53

Eigentlich zu allem.
Zumeist ist die Politik auch fuer fast alle Thais unverstaendlich.

thailandpeter2
00
16.12.2011, 06:46

richtig! :)

h 90
00
16.12.2011, 06:52

Schon gelesen....jemand hat einen Reisepass bekommen.....Sogar vom Aussenminister zugestellt.
Da soll noch einmal sagen das Service in Thailand ist schlecht

Killer Bunny
00
13.12.2011, 14:03

Tja, weil Sie einfach nicht verstehen wollen, dass sich repressive Systeme seit Tunesien/Ägypten/Libyen in die Hose machen. Aber Sie sind natürlich ein außerordentlich wacher politischer Beobachter ......

thailandpeter2
00
15.12.2011, 05:48

ich glaub' eigentlich eher, dass die militaers jetzt endlich draufgekommnen sind, dass sie auch mehr abkassieren koennen, wenn mehr geld ins land fliesst... und das wird es sicher, sobald sanktionen aufgehoben werden sollten, usw. im bedarfsfall lassen sich natuerlich alle gegebenen 'Freiheiten' fuer demokratie, usw. sofort wieder umkehren...

h 90
00
15.12.2011, 05:58

ja 20 % von 1000 Millionen ist mehr als 50 % von 10 Millionen.
Die chinesische Regierung hat ja massig Berater geschickt und da werden welche dabei gewesen sein die ihnen das am Taschenrechner vorgerechtet haben.
Dann habens mal schnell 10 Jahre geplant und schon gehts los.
Ausserdem kann man noch USA und China gegenseitig ausspielen und ueber den Tisch ziehen, solange man eine Seite nicht zu sehr veraergert.

King Nikochan
00
29.12.2011, 08:18

Logisch dass Burma die USA braucht - ansonsten könnten sie sich ja gleich als Provinz von China erklären. Wenn die USA "freundlich" gesinnt sind kann man mit China wesentlich besser verhandeln.

Verringert auch das eher geringe aber doch präsente Risiko dass China Einmarschiert.

Das einzig verwunderliche ist dass es so lang gedauert hat.

Ausserdem haben die Militärs keinerlei Absichten die Macht abzugeben. Es geht nur um den Anschein.

h 90
122
13.12.2011, 06:36

Und jetzt ran an den Futtertrog.
Die Amis haben eh gerade die Spendierhosen an.

M. P.1
22
13.12.2011, 10:53

Ich hoff, der Grünstrichler bist entweder du selber (mit einem 2. Account), oder jemand hat sich verklickt. Weil wenn wirklich 2 so deppert sind, dann ist das sehr bedenklich.

h 90
22
13.12.2011, 10:59

ich tu weder rot noch gruen stricherln, ich bin nicht so kindisch.
Wenn ich anderer Meinung bin dann schreib ich es zum Unterschied von Euch.

M. P.1
31
13.12.2011, 11:03

Ich hab meine Meinung eh auch geschrieben.

Also hoffentlich hat sich jemand verklickt.

NONE
40
13.12.2011, 11:54

Keine Ahnung wer ihm grün gegeben hat. Aber du hast nun rot bekommen weil du keine Argumente gebracht hast, nur Polemik.

M. P.1
10
13.12.2011, 17:19

Ich muss nicht jeden noch so großen Schwachsinn kommentieren (lass mich eh zu oft auf Diskussionen mit Idioten ein, aber irgendwo muss selbst das Grenzen haben).

Zumal sich der Eingangs-Kommentar ohnehin selbst disqualifiziert hat.

h 90
11
13.12.2011, 11:13

Also als Antwort nicht.
Also nur dumm rumstricherln aber nichts sagen.....wahrscheinlich auch keine Ahnung.

chaimele
25
13.12.2011, 10:24
sehr lustig ihr posting! diese dame war jahrelang auf grund ihrer demokratischen einstellung in hausarrest.

würden sie das? ohne sie zu kennen schätze ich nein, nur ein typisches böses österreichisches postings, murren, motschkern, aber den eigenen a.... nicht vom sofa hochbekommen.

h 90
43
13.12.2011, 10:40

Sie wurde und wird von der USA finanziert und ist die Tochter von einem General.
Es gab damals die rechten gegen die linken Generaele.
USA gegen China.
Demokratie in SOE?? Das ist sowas von egal.....Wer das Geld hat kauft sich an die Macht, wer die groesseren Kanonen hat schiesst sich an die Macht.

King Nikochan
00
29.12.2011, 08:25

Hä? Immerhin wurde sie gewählt, im Gegensatz zu den dzt Militärdiktatoren.

Ich glaub ihre Integrität steht generell ausser Frage, die Opfer die sie gebracht hat die bringt man nicht aus kleinlichen Gründen; die hätte schon vor Jahren sehr leicht aus Burma raus können und in den USA Bücher schreiben, oder sich sonstwie von der Welt feiern lassen.

Es gibt allen Zynikern zum Trotz noch echte Helden der Demokratie. Nelson Mandela, Aung San Suu Kyi, und wohl auch andere.

Morpheus
00
13.12.2011, 14:41
Sippenhaftung?

Ist doch vollkommen egal wessen Tochter sie ist. Sie hat Wahlen gewonnen und dann hat das Militär geputscht. Und da ist es mir eigentlich egal ob das linke oder rechte Militärs waren und ob die USA für ihren Wahlkampf spenden. Du hast wohl auch Gaddafi und Mubarak verteidigt gegen die US-finanzierten Unruhestifter, hm?

thailandpeter2
00
15.12.2011, 05:55

OK, ist natuerlich egal, we ihr vater war. aber wirkliche, funktionierende demokratien nach europaeischem muster - und auch in europa liegt da in einigen staaten vieles im argen - gibt's in suedostasien eigentlich kaum. thailand? abwechselnd militaer/'gelddemokratie' (die reichen bestimmen sowieso alles + kaufen waehlerstimmen); singapore ? eher parlamentarische diktatur der mehrheitspartei? philippinen? so wie thailand? Burma (Myanmar): wird wahrscheinlich auch nicht anders werden als thailand wenn 'demokratie' zugelassen wird...

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