Wien

Töchterle wünscht Lösung der Finanznöte des AKH bis Weihnachten

12. Dezember 2011, 19:00
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    foto: apa/herbert neubauer

    Töchterle bezeichnet Gespräch als "konstruktiv", Wehsely und Dorner waren weniger zufrieden.

Wissenschaftsminister traf Gesundheitsstadträtin Wehsely und Ärztkammer-Präsident Dorner

Wien - Die Lösung im Streit um die AKH-Finanzierung soll bis Weihnachten erfolgen. Das sei das "gemeinsame Ziel", wie Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP) am Montagabend nach einem Treffen mit der Wiener Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) und Ärztekammer-Präsident Walter Dorner betonte. Töchterle sprach von einem "sehr konstruktiven Gespräch". Seine beiden Gäste zeigten sich in einer gemeinsamen Aussendung von der Unterredung hingegen eher enttäuscht.

"Finanzlöcher vermeiden"

"Wir sind uns alle einig, dass es mittel- und langfristig strukturelle Maßnahmen braucht, um das AKH effizienter zu steuern und damit Finanzlöcher zu vermeiden", erklärte Töchterle in einer Stellungnahme. Was die kurzfristige Lösung des von der Medizinischen Universität genannten Fehlbetrags (9 Mio. Euro für das kommende Jahr, Anm.) betreffe, bedürfe es aber noch weiterer Gespräche.

Laut dem Ressortchef wird es auf Einladung von Med-Uni-Rektor Wolfgang Schütz Ende der Woche ein Treffen von Vertretern der Uni, des Wissenschaftsministeriums, der Stadt Wien sowie des AKH geben. "Gemeinsames Ziel ist es, vor Weihnachten zu einer Lösung im Sinne der Patientinnen und Patienten zu kommen", so Töchterle.

Wenig Begeisterung bei Wehsely

"Der heutige Termin (...) führte leider noch zu keinem Ergebnis", hielt sich die Begeisterung bei seinen heutigen Gesprächspartnern Wehsely und Dorner in Grenzen. "Notwendig ist die Einhaltung des gültigen Vertrags. Der Betrieb des AKH Wien muss für das Jahr 2012 gesichert werden", bekräftigte die Stadträtin. Töchterle solle sich "einen Ruck" geben und die notwendigen Mittel "seiner" Universität zur Verfügung stellen, forderte Dorner. Bestätigt wurde in der Aussendung, dass man sich darüber verständigt habe, eine bessere gemeinsame Steuerung von AKH und Medizinuniversität erreichen zu wollen.

Anlass für den finanziellen Engpass am Wiener AKH sind die Budgetnöte der Medizinischen Universität Wien, an der die AKH-Ärzte angestellt sind. Mit 1. Februar 2012 werden im größten Spital des Landes die Journaldienste reduziert, wie die Med-Uni bekanntgab. Künftig sollen 146 statt 172 Ärzte pro Nacht bzw. am Wochenende im Einsatz sein. Weiters ist geplant, Stellen nicht nachzubesetzen. Das Budget des AKH teilen stellen die Stadt Wien und die Medizinische Universität Wien zu Verfügung. Während die Uni die Ärzte bezahlt, stellt die Stadt das Budget für das Pflege- und das Erhaltungspersonal. (APA)

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17 Postings
opryde
11
13.12.2011, 13:05

töchterle ist von allen uni-ministern bisher der größte verräter an diesen. kommt selbst aus einem "orchideenfach" und arbeitet mit unerhörten nachdruck daran, diese zu vernichten. und jetzt auch sowas.

n. urser
00
13.12.2011, 12:56
Töchterle wünscht Lösung der Finanznöte des AKH bis Weihnachten

ZU Weihnachten!

Physikus75
00
13.12.2011, 11:33
Warum muss für die AKH-Ärzte nur die Uni aufkommen?

Ganz Österreich bezahlt die Geldverschwendung am AKH! Wenn Wien das haben will, bitte. Dann soll aber auch die Stadt bezahlen.

Bei den Uni-Kliniken Graz/Innsbruck, die zudem um 50-60% effektiver arbeiten, werden Ärzte von Uni und vom Land bezahlt.

Parzelle
00
14.12.2011, 23:39
ich denke Sie würden anders denken....

wenn Sie einmal Krebs haben oder eine schwere Operation.
ist Ihnen noch nicht aufgefallen das alle Patienten welche in den Landeskrankenhäusern nicht behandelt werden können ins AKH kommen.

ND1
00
13.12.2011, 11:17
es wäre einfach

einmal nur den E-Card Tourismus einzudämmen ... das würde kurzfristig sicher eine Menge bringen ...

Österreichische Verbrecher Partei!
03
13.12.2011, 10:39
Warum wird bei der Gesundheit gespart? Wien braucht nicht mehr als 10 Bezirksverwaltungseinheiten. Jedes Bezirksamt ist egal wo in 30 Minuten zu erreichen ALSO HALBIERUNG DIESER VERWALTUNGSEINHEITEN !!!

Passämter u.a benötige ich sowieso nur EINES !!!

Im Zeitalter des INTERNET

Da könnte Wien Milliarden sparen !!!!

Roter Baron
10
13.12.2011, 10:17
weg mit der wehsely !

wieviel mist muss die noch zsamdrehen
bis sie entfernt wird ?

roter baron

Walter Bimini
01
13.12.2011, 10:39
sie gehört zur familie und wird deshalb bleiben so wie die rudas

Irma la Douce
00
13.12.2011, 08:48
Der wird auch noch draufkommen

dass es kein Christkind gibt ...

Kondratjew -Zyklus
 
00
13.12.2011, 03:40
Und ICH "wünsche" den Welfrieden und das Ende des Hungers in der Welt bis SPÄTESTENS Neujahr !

Aber flott !

stoiker
00
13.12.2011, 02:07

man weigert sich weiterhin das problem zu verstehen,zu erkennen.

gulba
 
04
13.12.2011, 01:08
Wenn..

...sich gönnerhaft, die ministerien und bkamt 41 mill euro in die eigenwerbung stecken und man dafür sogar ein eigenes gesetz benötigt und diesen misbrauch abzuschaffen bzw. einzuschrecken. sollten eigentlich 14mill euro fürs krankenhaus und ausbildung in dem selben, eine kleinigkeit sein.
aber wie der brave steuerzahler erkennen kann ist die selbstbeweihreucherung wesentlich wichtiger als die gesundheit und die ausbildung eben dieser.

ein schelm könnte meinen, das vielleicht das AKH deswegen kein geld mehr bekommt, weil es eine universitäre ausbildungstätte ist. was diese regierung und die davor von bildung halten kann ja jeder sehen der noch eine adequate ausbildung genossen hat.

Walter Bimini
00
12.12.2011, 23:02
an finanznöte werden sich die spitäler noch gewöhnen müssen.

Roter Baron
01
13.12.2011, 10:18

wohl eher die patienten

Bitte Ich Weiß Was
02
12.12.2011, 20:15
Und wer wieder auf Tauchstation ist: Das AKH-Management - wo ist das bitte sehr?

Nach dem Bestechungsskandal rund um die Reinigung kommt jetzt laut aktuellem Profil heraus, dass auch bei der IT Millionenbeträge verpulvert worden sind.

Man stelle sich vor: Für die Einführung eines allumfassenden IT-Systems wurde kein Projektleiter eingesetzt. Nun, nach knapp 10 Jahren, ist das ein Millionengrab, das seinen Zweck nur äußerst teilweise erfüllt. Auftragnehmer: Siemens, wo dann zwar keine Expertise für solche Systeme da war, aber Platz für Fr. Ederer.

Meine These, nachdem ich in der ATV-Diskussion gehört habe, die Administration mache "nur" 20% aus: Die Einsparungen könnten bei Einsatz eines effizienten Managements ausschließlich in der Verwaltung zu holen sein.

Bequemer freilich: Patienten und Ärzte vorschieben . . .

Andreas W
11
12.12.2011, 19:54
Na, wie waer's denn mit einer Patientengebuehr???

Oder doch lieber eine Arbeitnehmergebuehr, immerhin sollen die froh sein, dass sie arbeiten duerfen!

Was anderes kann dieser Tiroler Unterbegabte doch eh nicht - aber unsere Politik ist ja sowieso nur noch eine Foerdergruppe und geschutzte Werkstaette fuer psychisch Zurueckgebliebene.

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