Damaskus bestreitet Verwicklung in Anschlag auf Blauhelme

12. Dezember 2011, 18:01

Außenministerium dementiert kategorisch - Juppe: Gründe für die Annahme, aber keine Beweise

Paris - Syrien hat den Vorwurf Frankreichs zurückgewiesen, es stecke hinter einem Anschlag auf UN-Friedenstruppen im Südlibanon am Freitag. Die Regierung widerspreche dieser Anschuldigung kategorisch, erklärte das Außenministerium am Montag in Damaskus. Entsprechende Äußerungen des französischen Außenministers Alain Juppe entbehrten jeglicher Beweise.

Juppe hatte am Vortag erklärt: "Wir haben starke Gründe anzunehmen, dass diese Angriffe von dort (Syrien) kamen." Weiter sagte er dem Radiosender RFI: "Wir denken, dass dies am glaubhaftesten ist, aber ich habe keine Beweise." Die Tat sei von der Hisbollah begangen worden. Laut Juppe ist die radikal-islamische Gruppe im Libanon der bewaffnete Arm Syriens.

Bei der Explosion eines am Straßenrand versteckten Sprengsatzes wurden am Freitag fünf französische UN-Soldaten verletzt. Juppe rief die Regierung im Libanon auf, die Sicherheit der UN-Soldaten zu garantieren.

Der UN-Sicherheitsrat hat am Freitag neuen Beratungen über die Situation in Syrien zugestimmt. Frankreich hatte dies neben Deutschland, Großbritannien und den USA vorangetrieben. Die Regierung in Paris wirbt dafür, in Syrien sichere Korridore zu errichten, um Zivilisten zu schützen. (APA/Reuters)

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11.1.2012, 23:55
Während einer "Militärübung" der IDF um die Golanhöhen landeten gestern gezählte 75 isreale Granaten auf libanesischem Hoheitsgebiet nahe den Sheeba Farmen…

…Weiters warf die isreale Luft'affe am Dienstag ein "unidentifiziertes Objekt" in eine Schlucht zwischen Houla und Tallouse auf libanesisches Gebiet ab.

Das libanesische Militär konnte bis heute nicht zu dem Gegenstand vorrücken und ihn identifizieren, da sich in der Gegend noch unzählige nicht detonierte Clusterbomben aus dem isrealen Abenteuer aus 2006 befinden.

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