"Das System ist am Ende"

Interview
12. Dezember 2011, 18:46
  • Roland Düringer bei seinem Auftritt als "Wutbürger" im ORF- "Donnerstalk". Der Mitschnitt wird intensiv verbreitet und diskutiert.
    foto: hubert mican / first look / pict

    Roland Düringer bei seinem Auftritt als "Wutbürger" im ORF- "Donnerstalk". Der Mitschnitt wird intensiv verbreitet und diskutiert.

Der Kabarettist Roland Düringer hat mit dem Aufschrei eines Systemtrottels für Aufsehen gesorgt: Seine Rede als Wutbürger wird heftig diskutiert

Standard: Ihre Rede als wütender Bürger vergangenen Donnerstag beim "Donnerstalk" im ORF hat für Aufsehen gesorgt und findet derzeit in den Social-Media-Foren des Internet rasende Verbreitung und heftige Zustimmung. Wie ernst war denn Ihre Rede gemeint?

Düringer: Eigentlich habe ich das schon ernst gemeint. Vorher haben wir eine Parodie über den Wutbürgerkongress gemacht, die Sendung habe ich dann aber als Roland Düringer beendet und das einfach in die Kamera gesagt. Ich war mir nicht sicher, ob das so gesendet wird. Der ORF hätte ja auch sagen können: "Das wollen wir nicht, das ist ja nicht lustig." Ist aber nicht passiert, das hat mich gefreut. Ich habe aber nicht damit gerechnet, dass sich danach so viel tut.

Standard: Welche Reaktionen haben Sie darauf bekommen?

Düringer: Von den Freunden die üblichen Mails, so in der Art "Super, dass du das gemacht hast, dass du dich getraut hast". In Wirklichkeit war das aber nicht mutig. Vor einer Kamera etwas zu sagen, ist nichts Mutiges. Ich bin ja von niemandem abhängig, ich kann machen, was ich will. Dann hat mich aber jemand angerufen: "Hearst, weißt du, was da eigentlich los ist? Im Internet spielt es sich ab." Und dann habe ich geschaut. Da spielt es sich wirklich ab. Natürlich haben die Leute einen Hass auf die Politiker und auf den Staat. Ich habe aber viel mehr gesagt, über die Arbeit, die nicht unsere Berufung ist, und dass durch unseren Konsum diese Systeme am Leben erhalten werden.

Standard: Gab es ernst gemeinte Anfragen aus der Politik?

Düringer: Es kamen Anfragen, ob wir nicht eine Partei gründen sollten. Aber das halte ich genau für den falschen Schritt. Dann bin ich Teil dieses Systems. Und das System ist am Ende, beim Geldsystem merkt man es jetzt am ehesten, aber auch das Gesundheitssystem wird bröckeln, dann das Pensionssystem. Was wir wirklich verändern müssen, ist unser Denken. Wir müssen größer denken lernen. Wir müssen erkennen, was hat wirklich einen Wert und was wird uns nur als Wert verkauft. Welchen Dingen laufen wir nach, die wir nicht brauchen. Es hat keinen Wert und bringt kein Lebensglück, wenn man dem Geld nachläuft. Wenn wir in unserem Tun und unserem Handeln etwas ändern würden, dann würde das System auch nicht funktionieren. Es macht keinen Sinn, am Stammtisch über Politiker zu schimpfen und dann brav zur Urne zu schreiten und ein Kreuzerl zu machen.

Standard: Sie meinen, es hat gar keinen Sinn zu wählen?

Düringer: Nicht wählen ist ganz schlecht. Man müsste vielleicht zur Wahl gehen und dort einen anderen Zettel abgeben. Auf dem steht: "Gültige Stimme". Und den werfe ich hinein, ich habe eine gültige Stimme abgegeben, die aber besagt: Ich will dieses Angebot nicht.

Standard: Wie wütend sind Sie?

Düringer: Ich bin eigentlich nicht wirklich wütend. Ich bin mir auch nicht sicher, ob es gescheit war zu sagen: "Wir sind wütend." Weil wütend hat so etwas Negatives. Das wirkt zerstörerisch. Aber es hat halt etwas ausgelöst. Wenn ich es anders genannt hätte, etwa "Verändern wir uns" oder "Wie wollen wir leben?", dann würden wir zwei jetzt auch kein Interview machen. Vielen geht jetzt ein Licht auf. Klar sind die Banken die Schweine, die das Geld abziehen von den Fleißigen. Aber viele von uns machen genau das Gleiche, nämlich über die Verhältnisse zu leben, Dinge zu kaufen, die man sich nicht leisten kann, ein Auto oder einen Flat-TV auf Schulden. Das Finanzsystem wäre zu knacken, wenn die Leute keine Schulden mehr machen würden.

Standard: Da könnte man einwenden, dass viele Leute eben zu wenig verdienen und zu wenig haben, die müssen Schulden machen. So funktioniert das System.

Düringer: Das ist das Problem. Uns wird ständig eingeredet, wir brauchen dieses Auto, dieses Haus, diesen Fernseher, diesen Urlaub. Wenn man nur glücklich ist, wenn man das hat und dafür auch noch Schulden machen muss, begibt man sich in Geiselhaft und wird nicht glücklich sein.

Standard: Haben Sie sich schon einen nächsten Schritt überlegt?

Düringer: Ich möchte mit den beiden klugen Herren Rahim Taghizadegan und Eugen Maria Schulak, den Autoren des Buches "Vom Systemtrottel zum Wutbürger", so eine Art philosophische Praxis im Internet aufmachen und dort über verschiedene Themen diskutieren. Wir laufen wirklich alle in einem Hamsterrad. Das Konzept gegen das Hamsterrad ist im Augenblick, dass wir noch schneller laufen, ohne dass wir darüber nachdenken können, dass wir im Hamsterrad laufen. Und das führt zum Herzinfarkt des Hamsters. (Michael Völker, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 13.12.2011)

ROLAND DÜRINGER (48) ist Kabarettist und Schauspieler. Er hat zahlreiche Solo-Programme auf die Bühne gebracht wie "Hinterholzacht", die "Benzinbrüder-Show" oder zuletzt "Ich". Im Kino war er mit "Hinterholz 8" oder "Die Viertelliterklasse" erfolgreich.

Nachlese: Roland Düringers Wutbürger-Rede: Systemtrottel-Aufschrei

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Wenn man polemische Sätze wie "Kinderrecht vor Baurecht" ständig wiederholt, werden sie auch nicht sachlich richtiger?

das ist nicht polemisch, das wird ja der Verfassungsgericht feststellen, in einer Wiener Schule wäre so eine Baustelle per Gesetz verboten!

Völlig egal ob Düringer Millionär ist, oder nicht.

Er hat's (zwar etwas populistisch) kurz u prägnant zusammengefasst - er hat das System durchblickt.

Er hat seine öffentliche, subversive Aufgabe als Künstler gut wahrgenommen.

Bravo, Herr Düringer!

Wenn das so einfach wäre...

"Das Finanzsystem wäre zu knacken, wenn die Leute keine Schulden mehr machen würden."

Der Erfolgsmensch Düringer kann leicht reden. Bei seinem Gehalt kann man sich ein Haus oder eine Wohung ja einfach ohne Kredit kaufen. Der Rest der Bevölkerung rackert rund um die Uhr für ein bisserl "Luxus". Das hat er glaube ich noch nicht ganz verstanden der ehemalige Benzinbruder, der jahrelang die teuersten Luxusschlitten gesammelt hat.

Jetzt redet er schlau....

omg,

müssen bei so leuten wie ihnen alle die etwas vernünftiges predigen konsumverweigernde gandhis sein?

wenn er ein banker wäre und diese show geboten hätte ok, aber so...

Das Ganze ist schon ein bisserl ein "billiger" Stimmenfang. Die Leute lieben diese einfachen Antworten auf komplexe Fragen und gemeischaftlich baden wir alle im Mitleid.

Generell ist unser Finanzsystem nicht so schlecht, weil die hohe Liquidität das Wachstum extrem fördert. Ohne Kredite (kann auch die Ausgabe von Aktien an der Börse sein) könnte man kein Unternehmen gründen. Wir wären technologisch mind. 50 Jahre im Rückstand.

Wo ist jetzt der Haken?

Die fehlende Kontrolle hat zu abartigen Konstrukten und zu allmächtigen Firmen geführt. Hier muss man Transparenz erzwingen, gesetzliche Rahmenbedinungen schaffen und die Kontrollen verbessern. Nicht der Gewinn, sondern Stabilität und Nachhaltigkeit müssen die primären Ziele sein.

Der hat keine teuren luxusschlitten gesammelt sondern alte ami schlitten. Die hauens dir, wenns nicht top restauriert sind nach.

. . . und fressen unfaßbar viel Sprit!

seine autosammlung hat er eh für einen guten zweck versteigern lassen.

Ja dem Stimme ich zu. Ich finde Kredite sind für die Wirtschaft notwendig. z.B wenn jemand seine Fabrik erweitern will oder sein Restaurant. Konsumkredite sind da schon was anderes.
Auch die Geldschöpfung der Zentralbank durch Staatsanleihen ist mehr als Fragwürdig. Bei den Zentralbanken müssten ein paar Veränderungen gemacht werden, dann wäre das Geldsystem nichtmal so schlecht.

Geldschöpfung durch Kredit: ""Geld ENTSTEHT, indem jemand einen Kredit aufnimmt"

Ich bin mir auch nicht sicher was Düringer mit dieser Aussage genau meint.
Meint er die Perspektive eines einzelnen, also dass es sich angenehmer lebt, wenn man keine Kredite zurückzahlen muss?
Wenn man den Blick auf die Gesamtheit richtet, dann tut man der Gesamtheit verrückterweise sogar etwas Gutes, wenn man Schulden hat. Weil in unserem System sind Schulden Guthaben. Das heißt man hilft mit, dass mehr Geld im Umlauf ist.
"Geld entsteht, indem jemand einen Kredit aufnimmt. Allem Geld, das im Umlauf ist, steht auf der anderen Seite Kredit gegenüber." (Dirk Müller)
http://www.handelsblatt.com/finanzen/... 48778.html

Nur nicht die Zinsen

Denn Zinsen sind eine Schuld für die gar kein Geld existiert.

ja,
die Zinsen werden nicht miterzeugt, fehlen also immer.

Man umgebe mich mit Luxus, auf alles Notwendige kann ich verzichten"

Oscar Wilde

Tugend ist nur Mangel an Gelegenheit

ich glaube dabei hat er an St. Poster gedacht:)

?!

Wohlhabende und Habenichtse
von Eugen Maria Schulak(mitautor des buches,welches dueringer empfhielt?!)
Oder: Über Demokratie und Gleichheit
http://ef-magazin.de/2009/04/1... abenichtse
Was heißt „sozial“?
http://ef-magazin.de/2009/07/1... sst-sozial

Es liegt nicht und es lag nie am System!!!

Mit den richtigen Menschen kann jedes System funktionieren; aber die Evolution hat offensichtlich das Rücksichtsloseste, Niederträchtigste und Verachtenswerteste hervorgebracht und unter diesem ganzen Pack auf der Welt setzt sich eben nicht der Intelligente sondern nur noch der Rücksichtsloseste etc durch und wenn sowas Macht erlangt ist der Machtmissbrauch zum ausschließlich eigenen Nutzen vorprogrammiert.

Eine Gesellschaft, die unfähig ist zu erkennen, wer ihr schadet, wird eben untergehen, so what!

Alle Kriege, alle Revolutionen, alles Gewalt der Menschheitsgeschichte haben rein gar nichts bewirkt, auf lange Sicht gesehen.

Solange der gelernte Österreicher beim Heurigen "an Wein und a Schmalzbrot" leisten kann, solange wird sich genau nix ändern.

Wenn die all die "Wütenden" loyal wären und Eier in der Hose hätten, dann würden morgen so ca. 250.000 - 500.000 Bürger kündigen und sich beim AMS melden.

Hui da wär was los!
Da wären die Herren Politiker zum Handeln gezwungen.

Ja, dann wären die Herrn Politiker in einer guten Situation und könnten uns retten. Ha ha ha

Zu schade aber auch :)

Zu wenige Verdammte der Erde um nochmal richtig Gas zu geben?

Gewinner oder Verlierer?

Gehören Sie nun zu den Gewinnern oder zu den Verlierern dieses Finanzsystems?
http://wirtschaft.wikispaces.com/Geschicht... des+Geldes

99 Prozent sind Gewinner - zumindest im Vergleich zu vorher.

Allerdings gibt es dabei zu große Unterschiede.

"das system hat ramschstatus erreicht"

posaunt die ratingagentur roland&düringer in alle welt hinaus und alle inkl. derstandard.at fallen darauf herein.

Andere Wutrede

Charlie Chaplins Wutrede
http://www.youtube.com/watch?v=Q... re=related

ratingagentur roland

Der Wutbürger ist nicht neu ;)

ein kleiner Klassiker

http://www.youtube.com/watch?v=W... re=related

1:44 min
Ackermanns erste Nebenrolle

Er hat Recht...

mit dem was er sagt!!!

Den Bürgern reichts - die Politik weiß anscheinend nicht, dass sie durch ihre äußerst ohnmächtige Agitationen nur den Nährboden für radikale Rangruppen bieten.

In ferner Zukunft wird es nur mehr extrem Links und extrem Rechts geben.

man sollte besser mal in seinem Geschichtsbuch nachlesen wann wir jene Umstände schon mal hatten...

1216 postings

"Hearst, weißt du, was da eigentlich los ist? Im Internet spielt es sich ab."

Gross

Wir brauchen mehr Rechte,
nicht mehrrechte Politiker!

Es gibt auch so schon genug Idioten!

ne richtige wutrede aus der fantastischen kurz-serie "black mirror": http://www.youtube.com/watch?v=W... age#t=579s

plädoyer der zufriedenheit

ich habe das gefühl, dass es den leuten zu gut geht.
auf der rechten sorgt herr strache dafür, dass sich jene, die glauben zu kurz gekommen zu sein, verstanden und behütet fühlen - solangs nur gegen türken und "andere kanaken" geht.
auf der "linken" herr düringer (mehrfacher mulitmillionär) mit einem chaotischen plädoyer für - ja was eigentlich? gegen reiche und banken? gegen arbeit?? (wie dumm ist das denn?)
entschuldigung, aber mir sind diese politiker beim a**** lieber, als die "visionäre", die hunderte oder mehr leute wegsperren, um an der macht zu beweisen, dass sie korrupter sind, als alles, was davor da war!
soviel blöde wut kann ich gar nicht haben, dass ich dieses experiment brauch. und sie kommen immer als idealisten daher!!

Ich sehe auch Düringer politisch rechts.

mit arbeit wird man nicht reich! mit zinsen schon aber dafür muss man nicht arbeiten...

"als die "visionäre", die hunderte oder mehr leute wegsperren, um an der macht zu beweisen, dass sie korrupter sind, als alles, was davor da war!"
Also die Sorge, dass Leute, die als Visionär auftreten, dann doch an die Spitze kommen und dann aber erst Recht die anderen ausnutzen, es also nie Ernst gemeint hatten mit dem was sie sagten?

Düringer mehrfacher Multimillionär?

wusste garnicht dass der Kabarettmarkt in AT soviel abwirft....
haben Sie irgendwelche Beweise oder auch nur Hinweise um Ihre These zu untermauern?

vom "mehrfachen multimillionär" einma abgesehen,...

es dürfte ihnen nicht bekannt sein, dass in absolut immer linke revolutionäre aus dem gehobenen bürgertum stammten.
düringer hat ganz recht, wenn er sagt, die sog. mittelschicht hat gar keine zeit mehr darüber nachzudenken, was sie da eigentlich tut.
dass sie andere betrügt, auspresst, zugunsten völlig verirrter psychos aus der wirtschaft.
dass sie lediglich ausgebildet wurden, arschlöcher zu sein.
nicht nach zu denken.
dem system zu gehorchen.
wohl wissend, dass dieses system mit schöber regelmäßigkeit alle 70-90 jahre implodiert.
mit raub, mord, elend und tod.
das ist ein merkmal des systems.
alle die ihm folgen sind amoralisch und dumm.
und vor allem feige.

gut geschrieben, danke.

dem schließe ich mich an!

kraut & rüben machen keinen obstsalat

wenn sie die rede nicht verstanden haben ist das ok.

aber warum unterstellen sie düringer, er würde jemanden wegsperren wollen???!!!!

und woher wollen sie wissen, dass er multimilionär ist? kennen sie seinen kontostand persönlich? na also ...

visionäre & idealisten sind mir beim a**** lieber als verstockte besitzstandswahrer.

wut gegen den größten wohlstand seit immer?

wenn wutbürger alles rauslassen, dann reicht das ja per se nicht. da müssen sie sich normalerweise auch noch zusammenrotten. und mit genügend wut lässt sich auch sicher ein schuldiger am dilemma ausmachen.
dann wird schon ein linker oder rechter idealist "die banken", "die kanaken" "die reichen", "die juden", "die politiker", "die linken" usw als sündenbock anbieten.
jedenfalls gehört einmal aufgeräumt mit den missständen.
die zahlen sagen halt eindeutig was anderes. noch nie ist es weltweit so vielen menschen so gut gegangen.
bitte das bei aller wut nicht vergessen.

weltweit so vielen menschen so gut

richtig - wenn sie sich mit dieser sicht auf die 1. welt beschränken.

mit den missständen aufräumen? sicher! der missstand "schuldenkrise & schuldenbremse" ist einer, der in dieser form gar nicht existieren müsste, der mir nix - dir nix auf die zivlgesellschaft abgewälzt wird und die verursacher völlig außen vor lässt. düringers zorn kann ich nachvollziehen. wenn sie es nicht können - auch gut.

letzte anmerkung: sie verwenden das wort "idealist" ziemlich leichtfertig. düringer ist es in meinen augen - strache dagegen nicht.

"noch nie ist es weltweit so vielen menschen so gut gegangen. "

Und das wird jetzt beendet, aber mit Riesenschritten.

Das Elend, dem wir unseren Wohlstand verdanken, wird aber nicht beendet, sondern die Anzahl der Armen nimmt zu und die der Reichen auch.

Es gibt aber keine Beweise, dass das dem Kapitalismus anzurechnen ist. So einfach ist das.

richtig: das christkind macht ja auch nicht weihnachten!

so einfach ist das.

Mehrfacher Multimillionär ist gut...

quasi ein Multimultimillionär
Sorry das musste jetzt sein...;-)

amen 2 THIS!

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