Lässt sich nicht mehr auf 32 Bit Windows erstellen - Hat nicht genug virtuellen Adressraum
Mozillas Firefox ist wieder Mal an seine Grenzen gestoßen. Größentechnisch zumindest. Bereits Anfang 2010 war der Browser so groß, dass er sich auf einem 32-Bit-Windows nicht mehr erstellen ließ, heißt es auf der Developer Plattform. Im Konkreten geht es um den virtuellen Adressraum.
PGO
Rund 90 Prozent der Windows-Versionen werden mit Profile Guided Optimierung, kurz PGO, erzeugt, wobei zwei Compiler-Durchgänge stattfinden. Das PGO-Verfahren hat Mozilla nun knapp vier Jahre im Einsatz, was ihnen einen Geschwindigkeitsschub von zehn Prozent bescherte.
Wiederholung
Die Mozilla-Entwickler berichten davon, dass die Builds für 32 Bit Windows anstoßen, da der Linker mehr als 3 GB Speicher braucht und das Betriebssystem dies nicht zulässt. Vor fast zwei Jahren scheiterten die PGO-Builds am Linker-Limit von 2 GB. Daraufhin wurde auf /3GB erhöht, was Mozilla einen Aufschub brachte.
Drei Möglichkeiten
Die Entwickler haben laut heise drei Lösungsoptionen für das aktuelle Problem: Die Auslagerung des Codes aus dem Browser in dynamische Bibliotheken, ein Umstieg auf Microsofts Visual Studio 2010 oder die 32 Bit-Version auf einem 64 Bit-Windows zu übersetzen. (red)