Big

Mozillas Firefox erreicht seine Grenzen

12. Dezember 2011, 15:53

Lässt sich nicht mehr auf 32 Bit Windows erstellen - Hat nicht genug virtuellen Adressraum

Mozillas Firefox ist wieder Mal an seine Grenzen gestoßen. Größentechnisch zumindest. Bereits Anfang 2010 war der Browser so groß, dass er sich auf einem 32-Bit-Windows nicht mehr erstellen ließ, heißt es auf der Developer Plattform. Im Konkreten geht es um den virtuellen Adressraum. 

PGO

Rund 90 Prozent der Windows-Versionen werden mit Profile Guided Optimierung, kurz PGO, erzeugt, wobei zwei Compiler-Durchgänge stattfinden. Das PGO-Verfahren hat Mozilla nun knapp vier Jahre im Einsatz, was ihnen einen Geschwindigkeitsschub von zehn Prozent bescherte. 

Wiederholung

Die Mozilla-Entwickler berichten davon, dass die Builds für 32 Bit Windows anstoßen, da der Linker mehr als 3 GB Speicher braucht und das Betriebssystem dies nicht zulässt. Vor fast zwei Jahren scheiterten die PGO-Builds am Linker-Limit von 2 GB. Daraufhin wurde auf /3GB erhöht, was Mozilla einen Aufschub brachte. 

Drei Möglichkeiten

Die Entwickler haben laut heise drei Lösungsoptionen für das aktuelle Problem: Die Auslagerung des Codes aus dem Browser in dynamische Bibliotheken, ein Umstieg auf Microsofts Visual Studio 2010 oder die 32 Bit-Version auf einem 64 Bit-Windows zu übersetzen. (red)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 55
1 2
Stoppt den ZENSURWAHN der Politiker - JETZT
02
13.12.2011, 15:12
"erstellen"

also ich hab noch nie so eine schlechte übersetzung für den buildprozess gelesen.
schreibt doch bitte "kompilieren" - auch wenn es nicht den ganzen buildprozess beschreibt, ist es doch um einiges lesbarer, als erstellen.

verleih nix
02
13.12.2011, 10:54

sollen wir jetzt für die entwicklergemeinde ein 64bit windows spenden? oder was genau will uns der autor sagen?

Stoppt den ZENSURWAHN der Politiker - JETZT
80
13.12.2011, 15:13
dass firefox mist ist

was leider keine neue Information ist...

M. P.1
01
14.12.2011, 04:31

Stoppt den BASHWAHN der Chrome-Fanboys

[citation needed]
07
13.12.2011, 09:20
Toller Artikel

Wer sich nicht auskennt, versteht ihn falsch.

Und wer sich auskennt, merkt sofort, dass das erst mal irrelevant ist. User sind nicht betroffen, und die Entwickler müssen sich halt für einen der Lösungswege entscheiden. Entwickleralltag.

Interessanter wäre, dass es langfristig ein echtes Problem werden könnte, denn alle 3 Varianten schieben das Problem nur ein bisschen nach hinten.

Dafür wird schlecht abgeschrieben:
"Die an 90 Prozent der Anwender ausgelieferte Windows-Version wird mit "Profile-Guided"-Optimierung (PGO) erzeugt."
--> "Rund 90 Prozent der Windows-Versionen werden mit Profile Guided Optimierung, kurz PGO, erzeugt..."

Tolle Leistung, und da schreibt man dann (red) drunter?

Bastian Balthasar Bux
10
13.12.2011, 13:46

inwiefern verlagert das auslagern in dynamisch bibliotheken (was meine präferierte lösung wäre, obwohl sie nach arbeit riecht) das problem nur nach hinten?
glauben sie, wenn man dann in 10 jahren an die grenzen einzelner dynamische bibliotheken stößt (ich denke mal, (red) meinte dlls) ist windows xp, das heute, 10 jahre alt und damit 'brandaktuell', noch immer das maß aller dinge ist?

[citation needed]
00
13.12.2011, 14:21

das weiß ich im detail nicht, wird im verlinkten list archive aber nur als short-term-lösung angesprochen. liegt wohl an der architektur von firefox, vielleicht sind ohne große änderungen da nur kleine gewinne zu holen (circular dependencies...)

oder was weiß ich.

aber irgendwie werdens es schon lösen, da mach ich mir keine großen sorgen.

Michael Bakunin
00
13.12.2011, 08:56

klingt nach keinem großen problem, wenn es eh 3 lösungsmöglichkeiten gibt. noch dzau eine so einfache wie "oder die 32 Bit-Version auf einem 64 Bit-Windows zu übersetzen".
warum machen sie das nicht längst, wenn es eh so einfach ist?

solandre
 
121
13.12.2011, 05:11

die sollen das drecksding neu programmieren. ich frage mich wie es firefox geschafft hat, dem so lange marktanteil einzuheimsen, obwohl das speicherleck immer noch nicht gestopft ist.

sie scheinen halt alles andere sehr gut gemacht zu haben.

ich verwende auch noch immer den firefox.

Herman Toothrot
01
13.12.2011, 14:02

ah, es geht nicht darum wie viel speicher das laufende programm braucht.

es geht darum wie viel speicher der compiler beim erstellen des programms braucht. das hat mir dir als anwender genau gar nichts zu tun.

das ende ist nah
01
13.12.2011, 12:47

einfach flash deinstallieren und geh leck, es gibt kein speicherleck mehr

CouchDB
22
13.12.2011, 07:48
Ja,

weil der IE 6 ist sowie so das Maß aller Dinge ;-)))
Im Gegensatz zu MS und Google hat ja Mozilla nicht (fast)unbegrenzte Ressourcen. Ohne Mozilla würde das Web traurig ausschauen - die grossen Dienstleister (MS, Apple & Google)würden mit uns machen was sie wollen. Im übrigen gibt es keine fehlerfreie Software.

PyroTFD
50
13.12.2011, 00:22

...ähm...

ich frag mich allerdings, wieso ein Browser soviel an Speicher braucht?

Am Tablet/Smartphone können die meisten Internetseiten auch dargestellt werden mit einem weitaus geringerem Speicher.
Also entweder sind diverse PlugIns schon zu groß oder der Code zu überladen...
(nicht das ich 64 Bit nicht super finde, geht mir rein um Faktum zu kleiner Adressraum)

aber das ist mehr oder weniger nur meine Meinung ;)

Michael Bakunin
02
13.12.2011, 08:57

dier geht es nicht um den speicherverbrauch.

AngelusNoctis
16
13.12.2011, 00:39
Nicht kapiert?

Es geht ums compilieren (übersetzen von Quelltext in Binärform (Maschiensprache)) und nicht um die Nutzung wie du sie beschriebst.

Um das zu wissen, müsste man aber den Text lesen ;)

PyroTFD
00

lol - lieb wie sich die Leutz aufregen können

btw.
"Bereits Anfang 2010 war der Browser so groß, dass er sich auf einem 32-Bit-Windows nicht mehr erstellen ließ, heißt es auf der Developer Plattform. Im Konkreten geht es um den virtuellen Adressraum. "

soetwas spricht für überladenen Code bzw. zuviel des Gutem in einem Codestück. Aber macht nix, du bist sicher auch der Meinung, dass Windows in einem Durchgang komplett kompiliert wird.

...mir wars eh klar, dass wieder mal einige nicht verstehen, was ich meinte...

BitteEntwerten
12
13.12.2011, 00:48

Nicht jeder ist ein (Hobby-)Programmierer und kann den Text daher richtig deuten.

Mathias Steinlaus
 
00
14.12.2011, 14:35
aber hauptsache blöde Sprüche abgeben ... das darf man dann wohl sehr stark kritisieren!

PyroTFD
00

Yep, sowas nennt man Demokratie - du darfst ja auch was schreiben...

Bastian Balthasar Bux
09
12.12.2011, 22:24
Als ob das irgendeine Aussage wäre,

dass eine moderne Software nicht in einem Schritt kompilierbar ist, auf einer 10 Jahre alten Betriebssytemversion.

M. P.1
217
12.12.2011, 22:12

Ich sehe da eine kleine interne technische Änderung, und daraus macht man eine riesige reißerische Schlagzeile ("Mozillas Firefox erreicht seine Grenzen")?

Wird jetzt sogar schon in Mozilla's Diskussionsforen gekramt, um irgendwas finden zu können, was nach einer böse klingenden Schlagzeile klingt?

cout
09
12.12.2011, 23:55
Genau richtig

3 GB beim Linken ist nicht alltäglich, aber im Prinzip eben nur eine technische Hürde, die man mit Cross-Compiling lösen wird. Die Schlagzeile ist schon etwas dümmlich.

M. P.1
19
13.12.2011, 00:17

Was mich speziell an solchen Überschriften ärgert ist, dass es für jemanden, der nur die Überschriften durch scrollt und damit nur einen Minimalteil der Information aufschnappt, den Eindruck gewinnen könnte, dass der Firefox bald tot ist.

Noch dazu, wo es hier erst kürzlich auch Schlagzeilen gab wie "Ist Firefox dem Untergang geweiht?" oder "Firefox unsicherer als Internet Explorer".

Schön langsam gewinn ich wirklich den Eindruck, dass da ein System dahinter steckt.

Stoppt den ZENSURWAHN der Politiker - JETZT
40
13.12.2011, 15:16
ich hätte nichts dagegen

wenn firefox endlich tot wäre.

ich erinnre nur daran, dass firefox der unsicherste Browser ist, der momentan herumgeistert!

Club-der-dichten-Toten
00
13.12.2011, 22:02
ich erinnre nur daran, dass firefox der unsicherste Browser ist, der momentan herumgeistert!

Und wo haben Sie diese Info her?

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 55
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.