Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Faymann und Ackerl am Parteitag der oberösterreichischen SPÖ Mitte November.
Die Teilnahme des SPÖ-Vorsitzenden Bundeskanzler Werner Faymann an einer Sitzung des Vorstandes der oberösterreichischen Landespartei am Montag in Linz ist aus der Sicht des Wiener Gastes "sehr konstruktiv" verlaufen. Kritische Jugendorganisationen hatten ihm einen "turbulenten Empfang" angekündigt, um auf die "jüngsten politischen Verfehlungen der Bundes-SPÖ" hinzuweisen. Die oberösterreichische SPÖ war zwar der "Schuldenbremse" ablehnend gegenübergestanden, ihre Abgeordneten stimmten aber letztlich im Nationalrat dafür.
10 Forderungen an Faymann
Die ersten jungen SPÖ-Aktivisten bauten vor der Landesparteizentrale an der Landstraße zwei Eingänge zur Wahl auf: "Neoliberalen Weg fortsetzen" oder "Sozial gerechte Zukunft erkämpfen". Als Faymann eintraf, überreichten sie ihm "zehn Punkte - für eine sozial gerechte Zukunft", in denen unter anderem die flächendeckende Gesamtschule der 6- bis 15-Jährigen, ein Mindestlohn von 1.500 Euro und ein gerechteres Steuersystem verlangt werden. Sie forderten Faymann auf, diese sofort zu unterschreiben. Er antwortete: "Ich unterschreibe nicht, ich nehme das mit". Bei einem kurzen Überfliegen des Textes meinte er, das meiste seien Dinge, für die er auch sei. Es handle sich um Bereiche, die auch Beschlüsse des Parteitages seien.
Auf dem Weg zum Sitzungssaal passierte noch ein Zwischenfall: Eine Passantin drängte zum Bundeskanzler und kritisierte die SPÖ. Faymann hörte geduldig zu, dann wurde die Frau von der Polizei abgedrängt und er ging in die Sitzung. Dort sollte es um einen "Austausch" darüber gehen, wie bei der Konsolidierung des Staatshaushaltes vorgegangen werden solle.
"Sehr positive" Gespräche
Danach erklärte der SPÖ-Chef, das Gespräch sei "sehr positiv verlaufen, wie es unter Freunden üblich ist, sehr konstruktiv". Studiengebühren seien ein Thema von etlichen. Zur Aktion der jungen Funktionäre gab er zu bedenken, sie seien engagiert und hätten höhere Ansprüche als andere, die immer wieder mit Kompromissen befasst seien.
Für Ackerl sind Fragen offen geblieben
Der oberösterreichische Landesvorsitzende Josef Ackerl berichtete ebenfalls von einem "sehr guten konstruktiven Gespräch unter reger Beteiligung aller Anwesenden". Es seien aber Fragen offen geblieben, weniger wegen der beschränkten Zeit, sondern weil das konkrete Gestalten - vor allem ausgaben- und einnahmenseitig - noch Gegenstand von Verhandlungen mit dem Koalitionspartner sei. Faymann habe aber ein klares Bekenntnis dafür abgelegt, dass auch einnahmenseitig etwas geschehen müsse und stimme damit mit Oberösterreich überein. Der Dialog werde fortgesetzt. (APA)
Die Wiener SPÖ-Politikerin und Integrationssprecherin Nurten Yilmaz wird voraussichtlich die zweite türkischstämmige Nationalrätin
Nach dem Desaster vor zwei Jahren wird sich am Parteitag der Wiener SP am Samstag zeigen, ob Michael Häupl seine Genossen wieder im Griff hat
SPÖ-Geschäftsführer Norbert Darabos über Gabi Burgstallers zu späten Schlussstrich und den Sonderfall Salzburg
Mit 88,7 Prozent in ihrem Amt bestätigt
Besseres Ergebnis als 2011 - 96,54 Prozent Zustimmung für Spitzenkandidat Hundstorfer
Faymann auf "Kanzlertour", Partei startet Dialogforen
Nikolaus Kowall über mangelnden Reformwillen der eigenen Partei, eine verfehlte Wohnbaupolitik in Wien, verursacht vom damaligen Wohnbaustadtrat Faymann
Darabos kann sich Aufwertung von Volksbegehren vorstellen - Kritik an der ÖVP wegen Wahlkampf-Finanzierung
Norbert Darabos, Bundesgeschäftsführer der SPÖ, setzt im Wahlkampf ganz auf das Zugpferd Werner Faymann
Katzian, Oberhauser und Wimmer auf Kandidatenliste für Nationalratswahl
Vor dem Abschied: Verteidigungsminister Norbert Darabos über Eigenfehler, kreative Blockaden und naive Eurofighter-Träume
Bezirks-Rote als Untermieter von gemeinnützigem Verein
Obwohl er für das Berufsheer war, will der neue Verteidigungsminister die Wehrdienstreform rasch umsetzen. Fragt sich nur, mit welchem Geld
Rudas musste Kompetenzen abgeben, Kräuter empfindet "keine Wehmut"
Gerald Klug will bis Herbst erste Verbesserungen für Rekruten umsetzen - Er selbst stimmte bei der Volksbefragung für ein Berufsheer
Mit ihrem Umbau will die SPÖ Schwächen beheben - Der bisherige Verteidigungsminister Norbert Darabos soll wieder Parteisoldat spielen, Nachfolger Gerald Klug das Heer reformieren
In der SPÖ steht eine Personalrochade bevor - derStandard.at berichtet live
Die SPÖ vollzieht vor der Nationalratswahl eine Rochade: Der Steirer Gerald Klug wird neuer Verteidigungsminister, Norbert Darabos wechselt in die Parteizentrale, Günther Kräuter wird Volksanwalt
Niederösterreichs SP-Chef übt offene Kritik an Häupl - und wird postwendend öffentlich geohrfeigt
Gerald Klugs Bundesratskollegen sind voll des Lobes - ÖVP-Hammerl: "Klug ist Wehrpflichtbefürworter"
Die rote Aufstellung im Superwahljahr
Norbert Darabos soll für die SPÖ den Wahlkampf schaukeln. Kanzler Werner Faymann entbindet ihn von der schweren Last des Verteidigungsministers und beordert ihn zurück in die Löwelstraße.
Sowohl Gewerkschaft als auch gewichtige SPÖ-Funktionäre wollen Asylwerbern Arbeitserlaubnis erteilen - Hundstorfer hält bisher dagegen
Jurist Gerald Klug wird neuer Verteidigungsminister
HALLO- wegen mit genau dieser Strategie (Ausspielen der Klientel von SPÖ & ÖVP gegeneinander) hat man sich nun jahrzehntelang um Effizienzsteigerungen und Einsparungen in der Verwaltung gedrückt.
Wir sehen zu welcher Schuldenlast das geführt hat - jetzt bringt noch mehr von der selben Strategie sicher nicht die Lösung!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.