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wo der Chef eine Dame der Belegschaft kochen liess, weil's für ihn so am billigsten war.
Und wo alles nur mit den Leuten aus der eigenen Abteilung zusammengehockt ist und möglichst keiner was mit den anderen zu tun haben wollte.
War das eine Gaudi! Nach 10 Jahren kann ich allmählich so richtig herzhaft darüber lachen!
zufällig bei der X-Mas-Feier ... die sah so aus:
um 15:00 bekam jeder MA genau eine Leberkässemmel und eine 0,5l Pet Flasche Cola, dies wurde verspeist, um 15:15 sagten wünschten sich alle gegenseitig einen guten Rutsch und um 15:30 ging jeder.
und das bei einer Firma mit ~50 MA, die man sogar kennt. schäbig ist da noch ein Euphemismus.
wobei, da genau 4 Lebekässemmeln übrig blieben, durfte ich auch eine haben. allerdings war zu wenig Cola da, sodass ~5 MA und ich nichts zu trinken hatten. that's life.
für mich gilt der Grundsatz, wenn ich nicht dafür bezahlt werde ist es Freizeit und in meiner Freizeit gehe ich nicht zu solch Feiern, wo man eh keinen Spaß haben kann.
bei Feiern ergeben sich eventuell Gelegenheiten, die sich im Alltag nicht ergeben würden.
Außerdem wird es tatsächlich als unhöflich empfunden, wenn jemand beispielsweise wirklich jede Feier meidet. "Der Typ will offensichtlich privat nichts mit seinen Kollegen/Vorgesetzten zu schaffen haben"
Und wenn die Stimmung noch so getrübt ist - etwas Smalltalk mit den Vorgesetzten, ein Gläschen was-auch-immer dazu und man ist aus dem Schneider und kann getrost abziehen.
zuerst blas ich mich an, bis ich nimmer stehen kann, dann greif ich allen frauen auf den busen, dann beleidige ich den chef, tanze habnackt auf dem tisch und kotze dann in der garderobe auf die pelzmäntel.
hat noch immer allen gefallen. mir gehört der laden.
Wow, was es nicht alles braucht. Man sollte annehmen, dass erwachsene Menschen selbst wissen wie sie eine Weihnachtsfeier zu bewerten haben.
Herrscht in der Firma ein familiäres Klima mit lockeren Chefs? Wenn sich alle von der Putzfrau bis zum Oberboss ins Koma saufen kann man meist getrost mitmachen. Eventuelle Peinlichkeiten werden nach japanischer Tradition am nächsten Tag nicht mehr angesprochen.
Oder ist die Weihnachtsfeier als Pflichtveranstaltung zu sehen? Dann kann man gleich mit dem Auto anreisen, nach dem Gläschen Pflichtsekt zum Alkoholfreien wechseln und sich noch vor dem Datumswechsel verabschieden.
Wer nicht gerade am 1. Dezember seinen ersten Arbeitstag hatte, sollte eigentlich wissen wo er arbeitet.
Also zusammengefasst: nicht nur in der Arbeit, sondern auch auf der Weihnachtsfeier ist darauf zu achten, die übers Jahr gepflegte Brav&Fleißig Maske aufrecht zu erhalten. Sonst wars das ganze Jahr fürn Arsch.
Na ja, auch ne Weltsicht. Ich bin lieber gleich authentisch, löse meine Probleme mit Kollegen und Chefs dann wenn sie auftreten, hab die restliche Zeit einen guten Job - und brauche auf der Weihnachtsfeier keine Angst vor einer alkohl-induzierten Eskalation zu haben.
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