Start

Japan befördert Spionagesatelliten ins All

12. Dezember 2011, 14:10

Satellit soll zudem Daten über Naturkatastrophen sammeln

Tokio - Japan hat einen Radarsatelliten erfolgreich ins All befördert. Eine Trägerrakete vom Typ H-2A hob am Montag mit dem künstlichen Erdtrabanten vom japanischen Weltraumbahnhof Tanegashima in der Südprovinz Kagoshima ab, wie japanische Medien berichteten. Der Satellit soll einerseits helfen, Daten über Naturkatastrophen zu sammeln. Zum anderen ist er laut Medien Teil eines Programms, angesichts der empfundenen Bedrohung durch das benachbarte Nordkorea die eigenen Erkundungsmöglichkeiten mit Satelliten zu verbessern.

Nachdem das kommunistische Nordkorea im Jahr 1998 eine ballistische Rakete abgefeuert hatte, von der Teile über Japan hinweg geflogen und im Pazifik niedergegangen waren, hatte die Regierung in Tokio den Bau von Spionagesatelliten beschlossen. Japan hat seither drei solcher Satelliten in den Weltraum befördert. (APA)

DERHETZER1
00
12.12.2011, 17:56

schön zu sehen ist auf dem zweiten bild, wie die rakete die schallmauer durchbricht....

Peter Sil
00
12.12.2011, 22:12

Ich dachte, das wäre der Heiligenschein.

krenwurzn
12
12.12.2011, 20:00

nix schallmauer - da wird grad ein weltraumverhüterli drübergestülpt, ist doch klar ersichtlich

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.