Unterschiede zwischen Free und Premium Accounts zu gering - Wenig Motivation für kostenpflichtiges Abo
Nachdem Spotify im Sommer in den USA gestartet ist, konnte der Musikdienst innerhalb der ersten fünf Monate bereits zehn Millionen Nutzer anziehen. In Österreich landete Spotify Mitte November - der WebStandard berichtete. Für das Unternehmen ergibt sich allerdings ein Haken, denn mit 2,5 Millionen ist nur ein Fünftel bereit, für den Dienst zu zahlen.
Verhältnis 25 zu 75
Nun sind Diskussionen entbrannt, ob sich Spotify überhaupt finanziell lohnen wird. Klar ist, dass der Dienst mehr Premium-Kunden braucht, da sich ein Verhältnis 25 zu 75 langfristig nicht halten wird. Es erfordert Überzeugungsarbeit, um aus Free Usern zahlende Kunden zu machen. Insbesondere, weil sich das kostenlose Angebot nicht deutlich genug von den kostenpflichtigen Features unterscheidet.
Premium, Unlimited und Free
Für den "Premium"-Account legen Nutzer 9,99 Euro im Monat hin und hören dafür unlimitiert Musik auch im Offline-Modus und ohne Werbeeinblendungen. Der "Unlimited"-Account kostet 4,99 Euro monatlich bietet alle Funktionen des kostenlosen Angebots - allerdings ohne Werbung. Hier gibt's alle Features im Überblick.
Businessmodell
Trotz anfänglicher Lobeshymnen zu Spotify wie "Mit Geld kann man keine Liebe kaufen, aber man könnte Spotify kaufen. Und zurzeit scheint das dasselbe zu sein" (cnet) tauchen langsam kritische Stimmen eben zu einem langfristig erfolgreichen Businessmodell auf. "Spotify ist komplett davon abhängig, aus Gratis-Nutzern zahlende zu machen und es verliert Geld an die Werbung-unterstützten Seiten.", sagt Mark Mulligan, Digital Media Analyst, "Es ist ein Marketing Tool. Im Prinzip dreht sich alles darum, den Kreis zahlender Abonnenten zu vergrößern." (red)