Universitäten

Rektoren fordern Finanzspritze für Sommersemester

12. Dezember 2011, 13:10
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    foto: apa/herbert neubauer

    Die Unis verlieren durch den Wegfall der Studiengebühren 17 Millionen Euro. Rektorenchef Schmiedinger will dieses Geld vom Bund ersetzt bekommen.

Schmidinger appelliert an gesamte Bundesregierung - Hofft auf baldige Einigung auf Studiengebühren-Ausweitung

Wien - Heinrich Schmidinger, Chef der Universitätenkonferenz (uniko), ortet zwar in Sachen Studiengebühren eine Öffnung der SPÖ und hofft auf eine baldige Einigung der Regierung. Für eine Reparatur der vom Verfassungsgerichtshof (VfGH) aufgehobenen Regelung vor März sei es aber schon zu spät. Die Unis könnten deshalb im Sommersemester keine Gebühren einheben und würden insgesamt 17 Millionen Euro verlieren, so Schmidinger. Er fordert deshalb eine Finanzspritze: "Es muss auf jeden Fall der Ersatz gewährleistet sein, weil sonst zumindest einige Universitäten einfach nicht weitermachen können", warnte er vor einem drohenden Budgetminus.

Dabei sieht er nicht nur das Wissenschaftsministerium gefordert, das laut Eigenangaben ohnehin nicht mehr genug Mittel in der sogenannten "Notfallreserve" hätte, um den Unis die geforderte Summe zu ersetzen. "Es hat die ganze Bundesregierung in dieser Frage keine Einigung erzielt. Deshalb ist sie auch als Ganzes gefordert, dafür zu sorgen, dass diese 17 Mio. aufgebracht und den Universitäten weitergegeben werden", betonte Schmidinger.

"Kann nicht bei 'Nein' bleiben"

Bezüglich einer möglichen Einigung von SPÖ und ÖVP über eine Ausweitung der nur noch von einem kleinen Teil der Studenten zu bezahlenden Studiengebühren gibt sich Schmidinger optimistisch. "Ich teile die Einschätzung der Landeshauptfrau von Salzburg (Gabi Burgstaller), dass es in der SPÖ wesentlich mehr Personen - auch prominente Funktionäre - gibt, die schon längst sagen: Es muss hier etwas geschehen. Es kann nicht bei diesem rigorosen absoluten 'Nein' seitens der SPÖ bleiben."

Die zuletzt von der Kärntner SPÖ und Kanzler Werner Faymann (SPÖ) ins Spiel gebrachte Variante mit Studentenkrediten, bei denen die Gebühren erst nach dem Abschluss und der Erreichung eines bestimmten Einkommens zurückgezahlt werden müssen, will Schmidinger nicht bewerten. "Da sind immer so viele Umstände zu berücksichtigen, da traue ich mich kein Urteil abzugeben. Wichtig ist für mich: Was immer, es muss eine gesetzliche Grundlage geben, auf der wir handeln können." (APA)

ilse schmidt
10
13.12.2011, 16:24
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system1
01
13.12.2011, 14:14
würden sich die institute dem widmen wofür sie da sind

nämlich der allumfassenden betreuung der studenten, hätten wir keine probleme. stattdessen werden munter institutressourcen für private zwecke der professoren mißbraucht. damit diese entweder private aufträge erfüllen oder an irgendwas forschen können, was einzig nur ihnen selbst zugute kommt.

kleiner Schelm
10
13.12.2011, 15:01
Forschung & Lehre

Die Institute sind an Universitäten dazu da, eine anspruchsvolle, forschungsgeleitete Lehre zu bieten. Und das tun sie auch, vor allem im Masterstudium.

Globalmittel und Drittmittel sind dabei strikt zu trennen.
Nennen Sie konkret einen Fall den Sie kennen! Oder entspringt das alles nur Ihrem paranoiakrankem Hirn?
Auf, nennen Sie den Fall, den Sie ja im sicher im Kopf haben !!!

Got Your Nose!
00
13.12.2011, 10:33

no-can-dosville, babydoll!

es gibt viel wichtigers als bildung. z.b. tunnel. die sind super. die kosten zwar 5 mal so viel wie geplant, aber das rentiert sich schon, nach ein zwei jahrhunderten. oder bankenpakete. ich meine, alle mögen doch banken, wisst ihr noch früher, weltspartag? ich ab den alten euro-umrechner und den sparefroh-bleistiftspitzer jetzt noch im aktentascherl. und die inserate! ohne die wüsstets ihr ja gar nicht wie wichtig das alles ist. apropos wichtig, ich muss jetzt weg, irgendwas systemimmanentes mit den dringend nötigen mitteln ausstatten. also, zumindest mit mitteln.

Chemist88
00
13.12.2011, 00:17
entweder

Geld oder weniger Studenten. Da die SPÖ ja will, dass jeder studiern kann der will müssen sie halt paar hundert Millionen locker machen....

smea_gol
00
13.12.2011, 09:04

nein.
das muss nicht die spö machen, das muss die regierung machen, und damit auch/vor allem die övp, die ja leider an den schlüsselressorts sitzt.

Kleine Info am Rande: Das Kaputtsparen wird früher oder später wieder klagen gegen die Republik verursachen und damit unnötiges brennen des steuerzahlers. besser wäre es, das geld gleich an die unis zu überweisen.

Ich erinnere nur dunkel an "2% des BIPs".
Wo sind wir jetzt? bei 1,1%

smea_gol
11
12.12.2011, 13:24

bla bla bla.
ich kanns nimmer hören.

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