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42,3 Millionen Euro hat die Regierung 2010 für Inserate, Medienkooperationen und Broschüren ausgegeben.
Die Ausgaben der Regierung für Öffentlichkeitsarbeit haben sich nach Angaben der Grünen innerhalb von zehn Jahren mehr als vervierfacht. Das gehe aus diesbezüglichen parlamentarischen Anfragebeantwortungen hervor. Laut dem Abgeordneten Karl Öllinger habe man dabei im vergangenen Jahr 2010 einen Spitzenwert von rund 42,3 Mio. Euro erreicht, was allein einer Steigerung zu 2009 um mehr als 40 Prozent entspreche. Er qualifiziert dies als "pure Verschwendung".
Finanzministerium an der Spitze
Abgefragt wurden in den Anfragen an die einzelnen Ministerien die Ausgaben für Inserate, aber auch für Medienkooperationen und Broschüren inklusive Steuern und Abgaben. Die mit Abstand höchsten Ausgaben hatte laut Öllinger im vergangenen Jahr das Finanzministerium (einschließlich nachgeordneter Dienststellen) mit rund 6,7 Mio. Euro zu verbuchen. Erst dahinter komme das Bundeskanzleramt mit rund 5,4 Mio. Euro, wie der Anfragebeantwortung zu entnehmen ist. Im Jahr davor hatte die Regierung laut Öllingers Aufstellung nur rund 29,4 Mio. Euro für Eigenwerbung ausgegeben, im Jahr 2000 - unter der schwarz-blauen Koalition - waren es lediglich 9,1 Mio. Euro gewesen.
1,6 Millionen für die "Kronen Zeitung"
Abgefragt wurden von Öllinger auch explizit die Kosten für Inserate und Medienkooperationen in Boulevardzeitungen. Laut Anfragebeantwortung hat etwa das Bundeskanzleramt der "Kronen Zeitung" im Jahr 2010 rund 1,6 Mio. Euro gezahlt, der Tageszeitung "Österreich" 853.200 Euro und "Heute" 879.850 Euro. Dem Finanzministerium wirft der Grüne Abgeordnete zudem vor, seiner Meinung nach "deutlich zu niedrige Beiträge" als Antwort auf diese Frage genannt zu haben: "Das wird ein parlamentarisches Nachspiel haben."
Öllinger zeigt sich erwartungsgemäß entsetzt von den Ergebnissen: "Das ist pure Verschwendung, ein Missbrauch an Steuermitteln, den selbst ich nicht für möglich gehalten hätte." Zudem könnte laut dem Grünen die Summe noch deutlich höher sein. Einige Ressorts hätten in ihren Antworten auf ältere Anfragen von anderen Abgeordneten verwiesen, in denen teilweise nur nach den Kosten für Inserate gefragt wurde. (APA)
Inserateschaltungen "erweckten teilweise den Eindruck einer Imagekampagne des Bundesministers"
224 säumigen Rechtsträgern drohen Verwaltungsstrafen von bis zu 20.000 Euro
Ministerien, Länder, öffentliche Stellen gaben gegen Jahresende 2012 noch einmal Gas: Gut 65 Millionen Euro investierten sie in Werbung, fast doppelt so viel wie im Quartal zuvor. Am meisten in "Krone" und ORF. Allen voran Wien mit fast zwölf Millionen Euro
Wien warb zum Jahresende um 11,5 Millionen - Größte Werber in Krone, Heute, Österreich, Standard, Styria, News - Ranking der Ministerien
Volksbefragung dreimal so teuer wie Nationalratswahl
Die Regierungsvorlage als Download
... dann ist das Ergebnis dieser Anfrage schon bezeichnend:
And the winner is (im Windschatten der Dikussionen) Josef Pröll.
Nett im Artikel ist, dass von "Finanzministerium" die Rede ist: Tatsache wird wohl sein, dass es sich um eine Match zwischen Vizekanzler und Kanzler gehandelt hat und bezeichnend ist wohl auch, dass zwar der Kanzler medial das Fett abbekommen hat, obwohl er eigentlich schlanker ist!
Jetzt wäre wieder von Faymann ein Inserat fällig!
Vorzugsweise in allen Tageszeitungen.
Nämlich Österreich als Wackelkandidat für AAA Raiting.
Der OECD-Bericht, der noch im Dezember veröffentlicht werden soll, nennt neben Frankreich nun offenbar auch Österreich explizit als Wackelkandidaten.
nachdem man sich bei den Umbaukosten für die Himmelpfortgasse um 100% verschätzt hat ...
Ich finde es immer wieder lustig, dass uns genau diese geistigen Eliten immer wieder sagen, dass wir über unsere Verhältnisse leben würden ...
gut - besser - Finanzministerium und alle anderen Polit Kasperln
dafür hätte man viel gutes tun können. Wenn man bedenkt, dass wir nur gerade mal 1 Mio € für die Hungernden in Somalia gespendet haben.... Und 40x mehr wird für Inserate an die Medien gezahlt um dem Volk die Parteimeinung einzubläuen und die Wähler zu beeinflussen. Sowas hat mit Politik nix mehr zu tun - man sollte bei Wahlen für seine Leistung und nicht für die beste Werbung belohnt werden.
Tip für Faymann: villeicht sollten sie einen eigenen Radiosender gründen und jedem Bürger einen "Volksempfänger" geben - hat sich schon vor 70 Jahren bewährt. Geschichte wiederholt sich halt.
Ich hab übrigens einen netten Sparposten gefunden: Jahresgehalt Werner Faymann = 258.000 € brutto / Jahr + Dienstwagen mit Chaufeur.
Das hat mit klassischer Werbung nichts zu tun. Wofür auch?
Leider auch nur in seltenen Fällen (z.B. Verkehrssicherheitskampagnen) mit notwendiger Bürger-Information.
Das sind Selbstbeweihräucherungsinserate, sonst gar nichts. Die wichtigste "Botschaft" ist immer das möglichst große Foto des jeweiligen Ministers oder jeweiligen Ministerin.
Eigemtlich ein klarer Fall von Veruntreuung.
... noch mehr Inserate, noch mehr Verschwendung. Würde man die Energie, die für dubiose Inserate und Verankerung der Schuldenbremse in der Verfassung aufgewendet wird, endlich für Reformen einsetzen, wäre schon längst vieles umgesetzt.
für die mitmenschen, die diese seite hier besuchen, ist es völlig unvorstellbar, wie dumm die restl. heute/österreich/krone lesende bevölkerung wirklich ist...diese inserate dienen einzig und allein dazu, dass der wirklich gewalltbereite mob (unter bzw untere mittelschicht) der strasse fernbleibt
heute sehe ich ein ganzseitiges Inserat des Finanzministeriums in der Tageszeitung, in dem auf die steuerliche Absetzbarkeit bestimmter Spenden hingewiesen wird.
Das ist hinausgeworfenes Geld, denn wer halbwegs regelmäßig spendet, weiß das und die mehr oder weniger wohltätigen Organisationen, die um Spenden bitten, machen schon selbst darauf aufmerksam, dass die Spenden absetzbar sind.
In Zeiten von immer neuen Sparmaßnahmen sind solche Inserate ersatzlos zu streichen, eigentlich nicht nur in solchen Zeiten.
dann noch die Werbeausgaben für die Landeshauptleute und anderes Politikergesocks dazugerechnet und wir sind saniert - weil sonst sanieren sich weiterhin nur deren Freunderl
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