Soldaten-Arbeitsplatz

Heer macht 260 Millionen für Kasernen locker

12. Dezember 2011, 12:14

Verteidigungsminister Norbert Darabos: Bauvorhaben haben Priorität, immerhin "Arbeitsstätten der Soldaten"

Wien  - Das Bundesheer investiert bis zum Jahr 2015 260 Mio. Euro in die Kasernen. Bauvorhaben hätten Priorität, immerhin handle es sich hierbei um die Arbeitsstätten der Soldaten, erklärte Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) am Montag in einer Aussendung. Von 2012 bis 2015 sind jährlich rund 65 Mio. Euro an Infrastruktur-Investitionen vorgesehen. Im kommenden Jahr könnte das Baubudget auf über 80 Mio. ansteigen, so sich geplante Liegenschaftsverkäufe umsetzen lassen.

Baustart 2012

2012 wird mit etlichen Bauprojekten begonnen. Die Dabsch Kaserne in Korneuburg wird saniert (bis 2013), in Bruck/Neudorf in der Benedek Kaserne ist ein Neubau geplant (bis 2014). In der Erzherzog Johann Kaserne in Straß wird ein neues Unterkunftsgebäude errichtet (bis 2014). Saniert werden die Lutschounig Kaserne in Villach (bis 2014), die Schwarzenberg Kaserne in Salzburg (bis 2015) und die Haspinger Kaserne in Lienz (bis 2013). Zum Teil saniert werden der Fliegerhorst Vogler in Linz (bis 2014) und die Zehner Kaserne in Ried/Innkreis (bis 2014), erneuert werden auch die Schießanlage in Glanegg (bis 2013) und die Regel- und Steuertechnik in der Walgau Kaserne in Bludesch.

Musterkaserne in Güssing

Bereits laufende Bauvorhaben, die nach 2012 fertig gestellt werden, gibt es in der Maria Theresien Kaserne in Wien, in der Raab Kaserne in Mautern, in der Burstyn Kaserne Zwölfaxing sowie in der Benedek Kaserne in Bruck/Neudorf. In Güssing wird in Kooperation mit der Bundesimmobilien-Gesellschaft seit 2010 eine "Musterkaserne" errichtet. Deren Fertigstellung ist für Ende 2013/Anfang 2014 geplant, hieß es gegenüber der APA.

Ein Abschluss der Bauarbeiten 2012 ist in der Jansa Kaserne in Großmittel, in der Maximilian Kaserne in Wr. Neustadt sowie in der Gablenz Kaserne in Graz vorgesehen. Ebenfalls abgeschlossen werden Arbeiten am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg und in Linz, in der Hessen Kaserne in Wels und in der Schwarzenberg Kaserne in Salzburg. (APA)

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17 Postings
Ravenspower
11
16.12.2011, 00:04
Zwangsdienst sollte umgehend eingestellt werden!

österreich ist nicht afrika.
der politische wille sollte genügen und die probleme im bereich pflege, soziales etc. wären erledigt.
leute per zwangsdienst einzuspannen und diese mit einen jämmerlichen gehalt abzuspeisen ist ein "schmäh" der besonderen art und weise. so kann man auch geld "einsparen".

als österreicher - als demokrat - muss man eine entscheidung treffen. wenn der tag der stellung naht geht es ans eingemachte.
ich war damals körperlich gesund, so blieb mir nur eine wahl: ich geigte dem psychologen meine meinung ins gesicht. danach galt ich als untauglich.

meine meinung war und ist: ein staat wird mich niemals zu einem zwangsdienst verpflichten. dazu bin ich nicht bereit.

bis heute habe ich es so beibehalten.

Mel?!
31
12.12.2011, 14:17
zuviel und noch eins drauf

halt mal...da hat das Heer schon zuviele Liegenschaften, weiß nicht wie es stillgelegte Kasernen an den Mann bringen soll, muss den Bauten beim Verfallen zusehen...und baut neue dazu?!?!

Lt K.....
11
16.12.2011, 19:21

Man baut keine neuen Kasernen, man saniert lediglich. Und das ist teilweise auch dringend nötig.

Eigentlich sollten diese 260 Millionen eine Selbstverständlichkeit sein, sind es aber in Österreich schlimmerweise nicht.

Einzelstimme
00
18.12.2011, 11:44

5) als Zuckerl für Durchdiener
a) Wer 6-12 Monate durchdient (freiwillig od. verpflichtet), bekommt nach Ende des GWD 1/4 Sold zusätzlich, also 1,5-3 Monatssolde
b) Wer 12-24 Monate dient, bekommt danach zur Starthilfe / zivilien Ausbildung 1/3 Sold zusätzlich: also 4-6 Monatssolde
c) Wer nach a/b Miliz-Übungen auf zB 5 Jahre mit 2 Wochen eingeht, holt sich jährlich 1:1 als zusätzliches Entgelt, auch wenn Übungen nicht stattfinden.
d) Wer 24-60 Monate dient, bekommt 1:1 den Durchschnitt aus dem Sold ab dem 3. Jahr bis zum Ende der Vertragszeit weitergezahlt und nimmt Übungen von 3 Wochen pro Jahr auf 20 Jahre mit.

6) Die Bundesreg. kann 3 Monate vorher verordnen, wenn die Reduktion von Grundwehrdienern auf Grundausbildung ausläuft.

Einzelstimme
00
18.12.2011, 11:27

1) allgem. Wehrpflicht - grundsätzlich ja.
2) Wer sich nicht für Zivildienst als Wehrersatzdienst sondern für Wehrdienst entscheidet, macht Grundausbildung und - bei militär. Bedarf - Truppenausbildung. Nur ein eingeschränkter Personenkreis der Wehrpflichtigen arbeitet in der Systemerhaltung.
3) Das Heer entscheidet, wer nach Grundausbildung derzeit nicht weiter dient und 5, 4 ... Monate Grundwehrdienst bis zur Altersgrenze der Wehrpflicht in den Zivilrucksack mitnimmt.
4) Politisch über Verordnung der Bundesreg. wird entschieden, welcher Grund-Personalstand vom öBH als Friedensorganisation zu befüllen ist.
5) Als Zuckerl für Durchdiener:
... (nächstes Posting) ...

baroli
30
16.12.2011, 19:52

Schade um jeden einzelnen Cent.

Lt K.....
21
16.12.2011, 20:08
und tschüß...

Clemo
11
12.12.2011, 17:59

Wo wird hier massiv neu gebaut? Die Masse sind Sanierungen.
Die (wie ich denke sogar amtlich notwendige, Hygiene) Sanierung von Truppenküchen und Co ist doch kein Neubau.

Eigentlich sollte man noch viel mehr neu bauen. Eine Kaserne braucht so gegen 500, eher gehen 1.000 Mann durchschnittliche Belegungsstärke. So gesehen müsste Österreich 60 - 80% der Kasernen schließen und dann die verbliebenen durchaus ausbauen.

Hans Uhlik
 
00
12.12.2011, 13:53
Herr-lich!

ü-strichal
01
12.12.2011, 13:37

müsste da jetzt nicht eigentlich herr(in) stehn ?!

Da hilft nur Lagavulin!
00
12.12.2011, 13:34
Dabsch ist wohl die Kurzform für Darabosch Kaserne :-)

Dr. Ewald Hinterfotzig
01
12.12.2011, 13:05

Na, das ist aber ein netter Herr!

blitzfreak
03
12.12.2011, 12:23
Herr macht 260 Millionen für Kasernen locker

welcher Herr denn?

Zynami
00
12.12.2011, 13:03
Herr Darabos?

So sieht die Schuldenbremse aus?

Clemo
10
12.12.2011, 18:16

Und was wollen Sie damit sagen? Soll jedes Ministerium mit Ausnahme des Finanzministeriums zukünftig alle Ausgaben nicht mehr tätigen? Also NULL Ausgaben? Alle Beamten unbezahlt arbeiten lassen, alle Renovierungen und Investitionen auf Null zurückfahren?

Das Finanzministerium verbucht so gegen 99% der Einnahmen, die anderen Ministerien dann 110% der Ausgaben (Differenz sind die Neuschulden, wenn man die nicht zu den Einnahmen rechnet, sonst passt das mit Ausnahme der eigenen Finanzverwaltungskosten mehr oder weniger 1:1).

Clemo
00
12.12.2011, 18:16

Und was wollen Sie damit sagen? Soll jedes Ministerium mit Ausnahme des Finanzministeriums zukünftig alle Ausgaben nicht mehr tätigen? Also NULL Ausgaben? Alle Beamten unbezahlt arbeiten lassen, alle Renovierungen und Investitionen auf Null zurückfahren?

Das Finanzministerium verbucht so gegen 99% der Einnahmen, die anderen Ministerien dann 110% der Ausgaben (Differenz sind die Neuschulden, wenn man die nicht zu den Einnahmen rechnet, sonst passt das mit Ausnahme der eigenen Finanzverwaltungskosten mehr oder weniger 1:1).

paulchenpanther
00
12.12.2011, 12:52

Herr Darabos vielleicht?

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