Jeder Vierte "interessiert"

Strenge Regeln für Schönheits-OPs gewünscht

12. Dezember 2011, 11:50
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    foto: ap/elizabeth dalziel

    Oft wäre psychologische Beratung notwendiger

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    grafik: apa

Trotz Aufgeschlossenheit wünschen sich Österreicher strenge gesetzliche Regeln für Chirurgie und Behandlung

Wien - Grundsätzlich sind die Österreicher Beauty-OPs gegenüber eher aufgeschlossen eingestellt: Wer eine Schönheitsoperation objektiv betrachtet wirklich nötig hat, solle sich unters Messer legen dürfen, denken 89 Prozent der Österreicher. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Oekonsult hervor. Allerdings verlangen neun von zehn Befragten strenge gesetzliche Regeln und Kontrollen.

Dass die plastische Chirurgie nicht mehr den "Oberen Zehntausend" vorbehalten bleibt, wird von vielen begrüßt. 58 Prozent der österreichweit befragten 1.207 Personen ab 14 Jahren finden diese Entwicklung "ganz OK". 14 Prozent - jeder siebente - stimmen ohne Wenn und Aber zu. Allerdings befürchten fast zwei Drittel - 65 Prozent der Befragten -, dass Schönheitsoperationen süchtig machen können.

Gegen Eingriffe an Minderjährigen

89 Prozent der befragten Personen meinen, dass plastische Chirurgie strenge gesetzliche Regeln braucht und stellen sich hinter die diesbezügliche Ankündigung des Gesundheitsministers Alois Stöger (SPÖ), Beauty-OPs strikten Auflagen zu unterwerfen. Absolut dagegen ist die große Mehrheit, Eingriffe an Minderjährigen durchzuführen (94 Prozent sind für ein Radikalverbot).

Zwei von drei Befragten denken, dass Menschen, die sich einem chirurgischen Eingriff unterziehen, obwohl ihr Aussehen "im Rahmen der ästhetischen Norm liegt", eher psychologische Beratung nötig hätten. Der Umfrage zufolge hat fast jeder vierte Österreicher bereits mit dem Gedanken einer Beauty-OP gespielt. Die Befragung wurde im Zeitraum von 29. November bis 7. Dezember 2011 durchgeführt. (APA)

censeo
01
12.12.2011, 18:45

Oft sehen die, die an sich "operieren" lassen so schlimm aus, dass sie im Prater auftreten könnten!

[Cotton]
01
12.12.2011, 22:06

Hollywood sucht auch sicher gute Zombie-Darsteller, bei denen sie keine Maske mehr machen müssen.

Befreier von Butter und Eier
00
12.12.2011, 15:19

Ab 18 Jahren soll es mir Recht sein, wenn sie an sich herum schnippseln lassen wollen.
Selber Schuld kein Mitleid, und ja eine Versicherung wäre gut.

egon meier
00
12.12.2011, 15:10
Lieblingregel: Versicherung

Das wäre mein Wunsch:
Jeder muss sich vor einem unnötigen Eingriff versichern, damit alle evtl. entstehenden Folgekosten durch Komplikationen gedeckt sind und die Allgemeinheit nicht belastet wird.

[Cotton]
00
12.12.2011, 22:11

Die Frage ist: welcher Eingriff ist nötig und welcher unnötig? Viele Leute versuchen untem dem Deckmantel "psychisches Problem mit meiner Nase/meiner Brust etc." eine Schönheits-Op auf Kosten der Sozialversicherung zu bekommen.

ilrio xxxxx
 
00
12.12.2011, 15:19
auch die folgekosten haben bis jetzt

die betroffene selbst bezahlt.

powerslave
00
12.12.2011, 19:01

Ist so nicht korrekt. Wenn ein Patient mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist und weitere OPs in durchführen lässt zahlt er in der Regel selbst.

Resultiert aber aus der OP eine Komplikation, so wird die Komplikationsbehandlung von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt.

egon meier
00
12.12.2011, 15:53

Das glaube ich nicht: Wenn Komplikationen auftreten und das öffentliche Spital beötigt wird, dann zahlt das nicht die Krankenkasse?
Welche Folgekosten meinen Sie?

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