Studiengebühren

Auf der Suche nach der schweigenden Mehrheit

Ansichtssache | 12. Dezember 2011, 13:59

Nach dem Vorstoß der Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller für die Einführung von sozial gerechten Studiengebühren, rückt auch Bundeskanzler Werner Faymann von seinem klaren Nein ab. In die Debatte um ein Comeback von Studiengebühren komme "Bewegung", sagte er am Sonntag in der ORF-Pressestunde. derStandard.at gibt einen Überblick, welche Vorschläge innerhalb der SPÖ zur Diskussion stehen.

Bild 1
apa-foto: barbara gindl

Die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller hat einmal mehr die Einführung von sozial gerechten Studiengebühren gefordert. Die Studierenden sollen aber nur dann zur Kasse gebeten werden, wenn sie im Gegenzug an den Unis gute Bedingungen erwarten können und auch das Stipendienwesen fair und sozial ausgewogen geregelt wird, skizzierte Burgstaller ihre Vorstellungen. Sie will beim nächsten SPÖ-Parteitag einen Abänderungsantrag gegen den derzeit gültigen Partei-Beschluss gegen Studiengebühren einbringen und erwartet Zustimmung der Funktionäre. Es gebe in der SPÖ längst eine "schweigende Mehrheit", zeigte sich die Landeshauptfrau überzeugt.

Bild 1
apa-foto: hbf/andy wenzel

Auch Bundeskanzler Werner Faymanns Nein zu Studiengebühren ist nicht mehr deutlich. In der ORF-Pressestunde am Sonntag sagte er, in die Diskussion um ein Comeback von Studiengebühren komme "Bewegung", wenn das Modell nicht darauf hinauslaufe, dass Kinder aus einfacheren Verhältnisse dann noch schlechtere Chancen auf eine Studienkarriere hätten. Er erinnerte aber an den Parteitagsbeschluss der SPÖ: "Wir haben die Studiengebühren abgeschafft, weil wir wollen, dass mehr Kinder von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an die Universitäten kommen. Die Chancen und Talente dürfen nicht brachliegen", so Faymann, der sich gegen "falsches Elitedenken" aussprach. Über Modelle, wie jenes seines Parteikollegen Peter Kaiser, solle aber diskutiert werden.

Bild 1
foto: apa/pfarrhofer

Wiens Bürgermeister Michael Häupl hält weiter am Nein zu Studiengebühren fest. Er stehe zum Parteitagsbeschluss der SPÖ, heißt es aus seinem Büro. Häupl hatte vor einem Jahr für Diskussionen gesorgt, weil er gegenüber dem „Kurier“ und „Wien heute“ meinte, er könne sich Studiengebühren unter bestimmten Bedingungen vorstellen. Sie könnten "am Ende des Tages ein Kompromiss sein, solange gewährleistet bleibt, dass ein Studium nicht zum Privileg einiger weniger verkommt", sagte Häupl. Er ruderte daraufhin jedoch wieder zurück und stellte klar, dass er nach wie vor "grundsätzlich" gegen Studiengebühren sei. Man müsse aber das Stipendienwesen neu organisieren, damit auch mehr Kinder aus den Mittelschichten partizipieren könnten.

Bild 1
apa-foto: gert eggenberger

Der Kärntner SPÖ-Vorsitzende Peter Kaiser will Uni-Absolventen, die eine bestimmte Einkommensgrenze überschreiten, über ihr gesamtes Erwerbsleben 20 Euro monatlich abliefern lassen. Das brächte den Unis 108 Millionen Euro jährlich. Kaiser schlug die Verdienstgrenze von 3.200 Euro brutto pro Monat vor.

"Durch den Solidarbeitrag nach dem Studium würde niemand aus finanziellen Gründen vom Gang auf die Universität abgehalten werden", sagte Kaiser.

Bild 1
foto: standard/cremer

Der Niederösterreicher Josef Leitner stellt sich mit dem Vorschlag einer Uni-Steuer auf die Seite der Kärntner SPÖ: Absolventen einer Uni bzw. einer Fachhochschule, aber auch Studienabbrecher sollten im Nachhinein einen Beitrag leisten, forderte Leitner. Prozentsätze oder eine Höhe wollte er nicht nennen, es müssten aber "sichtbare" Beiträge sein. Bei Nicht-Österreichern, die hier studieren, kann er sich sofortige Studienbeiträge vorstellen.

Bild 1
apa-foto: georg hochmuth

Der steirische Landeshauptmann Franz Voves will sich nicht mehr zu den Studiengebühren äußern, seine Meinung sei ohnehin bekannt, heißt es aus dem Büro des steirischen SPÖ-Chefs. Voves tritt unter zwei Bedingungen für Studiengebühren ein. Erstens: Wenn im Abtausch dafür die Gesamtschule kommt. Zweitens: Studiengebühren müssen sozial gestaffelt sein.

Bild 1
apa-foto: roland schlager

Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl bleibt in der Diskussion über Studiengebühren bei seinem Nein. Er fordert eine Millionärssteuer. "Für mich ist es sozial nicht gerecht, wenn man Studiengebühren einfordert und jene, die ein großes Vermögen ab einer Million Euro haben, nicht zur Kasse gebeten werden. Die Millionärssteuer hat absolute Priorität - die soll man einheben und auch Einkommen über 300.000 Euro besteuern. Da kommt deutlich mehr Geld herein, als durch Studiengebühren", sagt Niessl.

Bild 1
foto: rudolf brandstaetter/dapd

Die roten Jugendorganisationen zeigen sich entsetzt über Überlegungen, Studiengebühren wieder einzuführen. Eine "schweigende Mehrheit" ist für sie nicht erkennbar. "Junge Menschen gerade in einer Zeit noch zusätzlich zu belasten, in der es ohnehin an allen Ecken und Enden an Geld mangelt, kann doch bitte kein sozialdemokratischer Ansatz sein", kritisiert Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialisitischen Jugend. Statt Bildungsbarrieren für alle zu errichten, müsse es der SPÖ darum gehen, Zugangsschranken vollständig zu beseitigen. Burgstaller könne sich auf eine harte Debatte und eine heftige Niederlage am kommenden Bundesparteitag gefasst machen, ist Moitzi überzeugt.

Bild 1
apa-foto: rudolf brandstätter/rubra

Josef Ackerl, der Vorsitzende der SPÖ Oberösterreich, ist ein vehementer Gegner der Studiengebühren. "Ich will keine Situation wie in den USA, aus denen berichtet wird, dass die Studentinnen und Studenten dort hoch verschuldet sind und so bereits in jungen Jahren schwer belastet in die Zukunft gehen", verkündet Ackerl in einer Aussendung. Die SPÖ Oberösterreich stehe geschlossen auf der Seite der Studierenden. "Das Ziel kann nicht in der Einführung von Studiengebühren, die meiner Ansicht nach nicht sozial gerecht gestaltbar sind, liegen, sondern nur im Erreichen eines sozial gerechten Steuersystems", sagt Ackerl. Er lässt keinen Zweifel daran, dass er Burgstallers Vorstoß für entbehrlich hält: "Wer auf die schweigende Mehrheit hören will, muss auch hören, dass diese mit Kulturförderungen auch wenig Freude hat - und trotzdem stellt niemand die Festspielsubventionen in Frage!"

Bild 1
foto: standard/cremer

Bundesgeschäftsführerin Lauras Rudas hat auch nach Faymanns Signal zur Diskussionsbereitschaft betreffend Studiengebühren ihre Position nicht verändert. "Es gibt einen klaren Parteibeschluss zum Studiengebühren-Nein der SPÖ", lässt Rudas über ihren Sprecher ausrichten. Beim Parteitag im Juni 2010 verabschiedete die SPÖ einen Beschluss, der sowohl Studiengebühren als auch Zugangsbeschränkungen und Knock-Out-Prüfungen ausschließt.

Bild 1
foto: privat

Der ehemalige SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal glaubt, dass die Studiengebühren demnächst wieder eingeführt werden. Denn: "Faymann hat gestern in der Pressestunde von sich aus das Australische Modell ins Spiel gebracht". Die Studiengebühren seien in wirtschaftlich besseren Zeiten abgeschafft worden. "Nun braucht der Staat aber dringend Geld". Das Modell, in dem Studenten zuerst die Studiengebühren per Kredit geliehen bekommen und später wieder zurück zahlen müssen, wenn sie ein bestimmtes Einkommen erreichen, hält Broukal für "das beste der Welt". Rudas' Nein zu den Studiengebühren hält Broukal für eines der letzten "Rückzugsgefechte". Auch er sieht in der SPÖ eine "schweigende Mehrheit" Pro-Studiengebühren.

Bild 1
foto: derstandard.at

Die SPÖ- Sektion 8 im Wiener Bezirk Alsergrund ist gegen Studiengebühren. "Wir sind in einem Diskussionsprozess über die Unifinanzierung und sind noch zu keinem Ergebnis gekommen", sagt Sektion 8-Vorsitzender Niki Kowall im Gespräch mit derStandard.at. Die Studiengebühren seinen ein Symbolthema. Mit der Einführung der Gebühren würde man das grundsätzliche Problem der chronisch unterfinanzierten Unis nicht lösen. "Den Hochschulen fehlt eine Milliarde Euro. Mit den Studiengebühren könnte man 150 Millionen Einnehmen. Mit den Gebühren wären also nur 15 Prozent des Problems gelöst", sagt Kowall. (burg, naro, rwh, rasch, APA, derStandard.at, 12.12.2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 251
1 2 3 4 5 6
nobobo
01
15.12.2011, 01:02
was ist mit Erwin Niederwiesers Unterschrift vom 11.4.2002

http://derstandard.at/2728673/

knurrhoernchen
00
13.12.2011, 16:41
Muaha, Voves ist der Hammer :)

"Soziale Staffelung von Studiengebühren" :)
Die Uni-Sieglinde meint dazu "Krützmütz mach Platz, denn mein Papa zahlt schließlich mehr!"
Da kommt dann sicher das Gleiche wie beim ÖGB raus.
Den Metallerinnen wird die Kohle in den Hintern geblasen und die Handelsangestellten sind die Blöden "Wer mehr zahlt, schafft an!"
In Unterhalt umgerechnet: Die Milliardärin zahlt das 2,5 fache des Regelbedarfs und die arme Sau hat einen Fixbetrag zu zahlen, der im Extremfall höher ist als das Einkommen :)
Soziale Staffelung bedeutet erfahrungsgemäß, "die sozial Schwächsten prügeln und demütigen!"
Wer schafft in den Haushalten an, wenn die Frau mehr verdient, und bezahlt, als der Mann?

Superelvis3000
01
13.12.2011, 14:32
....wir sind wütend !!

warum treffen unangenehme Sparmaßnahmen immer die Menschen die am wenigsten haben??
man sollte mal bei den Bankern, Politikern, und Superreichen ansetzen....bei all jenen die von diesem System bisher am meisten profitiert haben....
... wenn sich das alles so weiter entwickelt, wird's bald bei uns Proteste im Ausmaß vom "arabischen Frühling"
geben.....
....Roland Düringer hat ja letztens ganz gut beschrieben wie sich der Grossteil Österreich fühlen muss...
http://www.youtube.com/watch?fea... fclpHQ4c8Y

Tdjodorov
10
13.12.2011, 14:04
Ich fordere: Parteienförderung streichen

.... dann kann man über alles andere reden. So seid Ihr Politiker nur ein Häufchen armseliger Abzocker.

Resilienzfaktor
00
13.12.2011, 15:16

Ah, die Politik prostituiert sich offenbar noch nicht genug, oder wie? Wie genau soll könnte die Anbiederung eines Großteils der PolitikerInnen an "die Wirtschaft" noch gesteigert werden?...Bitte helfen Sie mir da ein bisschen - mir das vorzustellen, dafür reicht meine Fantasie grad nicht aus.

Irgendein Jürgen
02
13.12.2011, 13:54
Ich frag mich immer wieder... *andenkopfgreif*

Studiengebühren sind derzeit sehr populär. Klar, Studenten feiern nur und verdienen später mal viel Geld, manch einer ist schon während des Studiums Millionär. Kein Wunder, dass die arbeitende Mehrheit dem Gesindel eins auswischen will.

Momentan gibt's Studiengebühren für alle, ausgenommen davon sind fast alle. Die paar Euro die tatsächlich bezahlt werden müssen decken vermutlich nichtmal den bürokratischen Aufwand.

Eine beliebte Alternative wären Studiengebühren für alle ohne Ausnahme, dafür mit großzügigen und sozial gerechten Stipendien. Man möchte allen das Geld abknöpfen, um es mittels umständlicher Regeln fast allen wieder zurückzugeben. Auch das würde wohl mehr kosten als es bringt.

Fortsetzung folgt...

Irgendein Jürgen
02
13.12.2011, 14:07
...Fortsetzung

In anderen Ländern werden Kredite vergeben, damit sich Studenten die Gebühren leisten können. Das könnte man auch in Österreich einführen. Weil nicht jeder Student automatisch Millionär wird müsste man das sozial abfedern und mit Ausfällen rechnen.

Neu ist der Vorschlag von Gebühren für Millionärskinder. Einige wenige Hanseln würden für das Einkommen ihrer Eltern betraft, in Summe nur ein Klax mit Placebowirkung.

Besonders toll ist die Sondersteuer von 20€ für gutverdienende Akademiker. Anwendbar nur auf Österreicher die in Österreich bleiben, alle anderen haben Glück.

Wozu der ganze Blödsinn? 1%+ auf den Spitzensteuersatz, und es zahlen jene Personen die aus ihrer Ausbildung tatsächlich einen Nutzen ziehen. Das andere ist wischiwaschi.

Irgendein Jürgen
01
13.12.2011, 14:21
Zusammenfassung

Studiengebühren sind insofern gerecht, weil die staatlich geförderte Ausbildung den Studenten später einen finanziellen Vorteil verschafft.

Derzeit wird versucht, die Studenten bereits zur Stunde null für eventuelle spätere Vorteile zur Kasse zu bitten. Dazu werden verschiedenste Ausnahme- und Förderregeln benötigt, dennoch wird es niemals sozial gerecht sein.

Einfacher wäre, erst dann zu besteuern wenn der Vorteil tatsächlich eingetreten ist und der Akademiker sich die Gebühren auch leisten kann. Dafür bietet sich die Einkommensteuer, besser noch der Spitzensteuersatz an. Vermutlich sind so gut wie alle Spitzenverdiener Akademiker, es würde also genau die "Richtigen" erwischen.

knurrhoernchen
00
13.12.2011, 15:23
"Studenten später einen finanziellen Vorteil"

Schon mal was von der steigenden Akademikerinnenarbeitslosigkeit gehört?
Die Gebühren verhindern, dass Akademikerinnen ihr Wissen updaten. In unserer schnelllebigen Zeit ist das akadamische Wissen schnell veraltet.
Wer kann Kinder hochziehen und sich nebenbei teures Wissen leisten?
Die Studiengebühr reißt uns ins Sozialsystem ein finanzielles Loch! Was wir auf der Uni-Ballonseite zusammendrücken, potenziert sich auf der Arbeitslosenkosten-Ballonseite :)
Wenn du ein Kind hast, das Nachhilfe benötigt, dann wirst du das System sofort verstehen. Lieber heute ein paar Netsch für die Nachhilfe opfern, als ein komplettes Unterhaltsjahr auszufassen ;-)

Irgendein Jürgen
00
13.12.2011, 17:39

Haben Sie alle 3 Postings gelesen und verstanden? Ich schätze nicht. Die Kernaussage war ja, dass es hirnrissig ist die Studenten für eventuell später realisierbare Vorteile sofort zur Kasse zu bitten. Niemand kann mit Sicherheit wissen, ob er mögliche Studentenkredite tatsächlich zurückbezahlen kann, bzw. ob die Ausbildung auch eine gute Bezahlung garantiert. Verschuldete, arbeitslose Akademiker bringen niemanden etwas.

Deswegen war mein Vorschlag, die Universitäten über die Einkommensteuer, konkret über den Spitzensteuersatz zu finanzieren. Damit würden nur jene (ehemaligen) Studenten belastet, denen ihr Studium tatsächlich ein höheres Einkommen beschert.

Ivan Boesky
11
13.12.2011, 14:33
50% sind nicht genug ?

falls es ihnen entgangen ist - unser Spitzensteuersatz liegt schon bei 50%. Unser Land hat eine der höchsten Steuerbelastungen der Welt ... und um so einen Stumpfsinn zu rechtfertigen, benötigen sie 3 Posts ... sie sind ja fast so jämmlich wie unsere Politiker ...

dhl
00
13.12.2011, 13:13
Warum Studenten diskriminieren? Ausbildungsgebühren!

Alle Österreicher zahlen ihre Ausbildung zurück.
Termin 31.3.2012.
Und Österreich ist schuldenfrei.

(Sehe gerade, der Faymann erspart sich einiges...)

gabroman
00
13.12.2011, 13:00
Am Problem vorbei...

die größten Kosten ohne nachhaltigen wirtschaftlichen Nutzen verursachen die Studienabbrecher. Das Ziel muss es sein die Drop-Out-Rate zu reduzieren, d.h. Vorselection.
Nach dem Modell, nur die Absolventen zahlen zu lassen, würde, z.B. so jemand wie ein Herr Faymann, kostenlos halbherzig studieren und irgendwann sein Studium abbrechen können, ohne dass die Unis irgendeine Entschädigung für den entstandenen Aufwand bekommen würden, selbst wenn dieser jemand Bundeskanzler werden sollte...

xes
00
13.12.2011, 13:44

Was soll bitte Vorselection heißen? Sortieren wir doch mal die aus, die offenbar weder Deutsch noch Englisch korrekt können - und fangen wir mit Ihnen an!

knurrhoernchen
01
13.12.2011, 13:40
Die Technikerinnen-Sparte stöhnt schon darunter,

dass ihnen die Fachkräfte ausgehen.
Die halb(aus)gebildeten Studienabbrecherinnen waren ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.
Was heute "Bachelor" wird, und sich als Akademikerin fühlt, waren noch vor ein paar Jahren "Studienabbrecherinnen", die den ersten Studienabschnitt fertig hatten.
Den Unterschied findest du lediglich im Gehalt. Teure akademische Halbwissende vs. günstige Studienabbrecherinnen!

Werner Faygmann
01
13.12.2011, 12:48
Die schweigende Mehrheit...

...wird diese sPÖ nicht wählen... so schauts aus!

kater bruno
00
13.12.2011, 12:28

Die SPÖ, besonders Burgstaller und Voves, vergessen auf die kleinen Leute und verraten ihre Wähler.

Grün1
10
13.12.2011, 12:02
Ausbildungsgebühren für alle - rückwirkend!

Es sollte doch endlich wirklich Geld eingenommen werden:

2,50 monatlich für den Kindergarten
5,00 für die Volksschule
7,50 für Unterstufen/Hauptschule
10,00 für Oberstufen sowie Lehrjahre

Ist doch genauso gerecht - oder kost das dem Staat nix? Erwarte mehr als 77% Zustimmung!

Werner Faygmann
01
13.12.2011, 12:47
Das Facebook...

...vom Werner wird übergehen ;-)

die zwei des
13
13.12.2011, 11:54

Der Umfaller der SPÖ in Sachen Studiengebühren ist einfach eckelhaft.

Jimmy1
00
13.12.2011, 13:56

Was erwarten Sie von einer Partei mit dem größten Populisten aller Zeiten an seiner Spitze ...

rmax
00
13.12.2011, 13:32
das einzige was ekelhaft war,

war die abschaffung der studiengebühren vor den nat. wahlen 2008. das war wirklich ein witz und das betrifft auch die grünen und die blauen

ND1
00
13.12.2011, 11:44
was konkret

spricht in Zeiten wie diesen gegen eine Studiengebühr?

ND1
00
13.12.2011, 13:42

es werden doch so gut wie mit allen Abgaben und Gebühren Budgetlöcher gestopft - warum sollte es hier also anders sein ... jeder sollte eben seinen Beitrag dazu leisten wenn die Zeiten enger werden ...

asinus
01
13.12.2011, 13:35

Dass damit nur Budgetlöcher gestopft werden...schauen Sie sich einmal die Hauptuni an, die hat vor 40 Jahren auch schon so ausgeschaut; eine permanente Baustelle, überladene Hörsäle in vielen Fächern usw. usw. Klammheimlich werden Stellen gestrichen, anstatt mehr Lehrende und Betreuer für die Studenten anzustellen.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 251
1 2 3 4 5 6

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.