Mit Sommerflugplan

Air Berlin will Ticketpreise erhöhen

12. Dezember 2011, 09:36
  • Artikelbild
    vergrößern 500x321
    foto: apa

    Die deutsche Fluggesellschaft wie so schnell wie möglich aus den roten Zahlen kommen.

Der Sparkurs der deutschen Airline hat nun Preiserhöhungen zur Folge - "Müssen so schnell wie möglich wieder in die schwarzen Zahlen kommen"

Frankfurt  - Flugreisende mit Air Berlin müssen sich auf höhere Ticketpreise einstellen. "Wir werden unsere Ticketpreise mit dem Sommerflugplan erhöhen", sagte Vorstandschef Hartmut Mehdorn der "Bild"-Zeitung vom Montag. Der Schritt lasse sich nicht mehr vermeiden. Air Berlin ist in Österreich Eigentümerin der von Niki Lauda gegründeten Fluggesellschaft Niki (flyniki).

Nach Jahren schneller Expansion steckt Air Berlin tief in den roten Zahlen und hat einen Schuldenberg von mehr als 600 Mio. Euro angehäuft. Der ehemalige Bahn-Chef Mehdorn, der das Steuer von Air-Berlin-Gründer Joachim Hunold im Spätsommer übernommen hatte, hat Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft einen scharfen Sparkurs verordnet.

"Die Preiserhöhung wird schrittweise erfolgen und für alle Strecken unterschiedlich hoch ausfallen", erklärte Mehdorn. "Wir müssen so schnell wie möglich wieder in die schwarzen Zahlen kommen", sagte Mehdorn der Zeitung. Für einen weiteren Personalabbau gebe es aus heutiger Sicht aber keinen Grund. "Wir glauben, dass wir das intern sozialverträglich meistern können. Es gibt einen Einstellungsstopp, freiwerdende Stellen werden im Haus besetzt." Wenn das wirtschaftliche Umfeld aber komplett verrückt spiele, könnten solche Maßnahmen aber nicht ausgeschlossen werden. (APA)

V995
00
12.12.2011, 15:42
irgendwo muss das geld für lauda ja herkommen

egon meier
20
12.12.2011, 15:11
Hoffentlich wird dann weniger gefolgen

Das ist gut fürs Klima und schlecht für den Lärm über Wien.

berti russell
02
12.12.2011, 17:36
Hoffentlich wird bald weniger geschrieben

Das ist gut für´s Standard-Forum und die Wälder und die Auen um Wien.

zuzkario
12
12.12.2011, 13:29

Der Passagierrückgang wird schrittweise erfolgen und für alle Strecken unterschiedlich hoch ausfallen

Hoerbis
10
12.12.2011, 10:34
Das "Drehkreuz Mallorca" der Airbörlin macht sich bemerkbar.

Nach "gutter mallorquinischer Sitte" scheint nun mal das beste Mittel aus einem Umsatzeinbruch zu sein:

"Service (kostenintensiv) drastisch runter.
Preise (na das ist doch der Profit?) drastisch rauf."

Was mich (und viele Freunde und Bekannte die immer noch auf der Insel leben) betrifft, können mich die schon lange.
Früher 1-2x pro Monat geflogen (sowie Familie & Co), zuletzt nur mehr wenn es sich absolut und unter keinen Umständen vermeiden ließ.

So lange es auf irgend eine Art und Weise noch "billig" oder wenigstens "günstig" war konnte man denen viel nachsehen.

"Billig" sind die schon lang nicht mehr, sondern nur mehr billig.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.