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Ob man Radwege benutzen kann und somit muss, ist nicht eindeutig geregelt.
An dieser Stelle war letztens von "R-Plänen" der Wiener Straßenreinigung die Rede: In diesen Plänen sind Radwege verzeichnet, die bei Schneefall heuer angeblich flink geräumt werden werden. Etwa 250 Kilometer Radwege sollen das sein.
Freilich wirft die Ankündigung Fragen auf: Gilt die Radwegebenutzungspflicht dann nur auf geräumten Radwegen? Wer definiert "geräumt" - und kommuniziert das dann wem wo wie?
In der StVO, erklärt der ARBÖ auf STANDARD-Anfrage, fände sich dazu keine klare Regel: Die "Unmöglichkeit der Benützbarkeit" hebe zwar die Benützungspflicht auf - dennoch sei dies "ein Graubereich."
Der ÖAMTC verweist jedoch auf ein OGH-Urteil aus 1964: Ein Radler bekam Recht, als er aus Angst vor Eis auf dem Radweg die Straße nahm. Auch IG Fahrrad und ARGUS sehen das so. Laut ARGUS erlaubt schon ein unvollständig geräumter Mehrzweck-/Radstreifen das Ausweichen auf die Fahrbahn.
FP-Verkehrssprecher Toni Mahdalik meint dagegen, "dass Radfahrer bei Schneelage und Glatteis weder auf Radwegen noch auf der Straße etwas verloren haben". Die Radwegeräumung sei "Steuergeldverschwendung".
Was die Kommunikation über die Benutzbarkeit angeht, setzt Wiens Radverkehrskoordinator Martin Blum auf die "Selbstorganisationsfähigkeit der Verkehrsteilnehmer". Juristisch, so der ÖAMTC, halte das aber leider nicht: Gesetzlich vorgesehen wäre, "die Gebotstafeln zu verhängen". Dies sei jedoch lebensfremd: "Da wird es einfacher sein, gleich den Schnee wegzuräumen." (Thomas Rottenberg/DER STANDARD/Automobil/09.12.2011)
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leider kommt in dem Artikel nicht klar heraus, dass der Straßenerhalter, die Gemeinde Wien, verpflichtet ist die von ihr zur Verfügung gestellten Wege zu räumen und zwar so dass sie verkehrssicher sind!
Das trifft für Fahrbahnen und Radwege/ Radstreifen genauso zu, wie die Verpflichtung von Hauseigentümern Gehsteige vom Schnee zu räumen!
Alles andere ist Schummelei - wenn was passiert: Amtshaftungsklage!!!
Die Radspuren sind einfach ein Witz...
Entweder halten oder parken Autofahrer drauf, oder man fährt auf dem Rollsplitt durch Schlaglöcher..
Dabei wäre es so einfach viele vom Rad zu überzeugen
"Laut ARGUS erlaubt schon ein unvollständig geräumter Mehrzweck-/Radstreifen das Ausweichen auf die Fahrbahn."
Die StVO fordert immer die Einhaltung eines Sicherheitsabstands nach rechts, bei dem weder Radler noch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet sind.
Da die meisten Mehrzweckstreifen neben Parallelparkplätzen verlaufen, markieren sie zumeist bloß die (bei normaler Fahrgeschwindigkeit) extrem gefährliche "Door Zone". Daher ist dort das Radfahren gemäß StVO gar nicht zulässig, egal ob geräumt oder nicht.
Wenn offenbar Radfahren bei Schnee und Eis zu gefährlich ist, warum sollte man dann mit den - für das Umfeld Xfach gefährlicheren- Autos und Motorädern fahren (dürfen) ?
Oder sind die Punkte a) Selbstbestimmung und b) Sicherheit nur dann relevant wenn man die eigene Prolowählerschaft damit ansprechen kann, hm?
ich her deine aussge, aber das ist meine subjektive meinung. und fnatismus- das liegt im auge des betrachters, und schon wieder meien subjektive meinung, mein auto kommt mit winderichen fahrverhältnisen auf 4 rädern besser zurecht als (du) am fahrrad mit 2 rädern, aber wen ein fanatsicher radler meint, bei winterverhältnissen mit den fahrad zu fahren, dann schadet er in ersterlinie sich selbst, in zweiter linie der allgemeinheit, weil er viell. das spital aufsuchen muß. aber das recht lassse ich ihm
muß man alles erläutern - jedes auto ohne fahrer und jedes fahrrad ohne radler kommt mit dem winter zurecht - weil es ja ohne die genannten nicht in bewegung gesetzt werden kann (also nach normalen maßstäben) - meine fahrkentnisse kann man natürlich in frage stellen- fakt bleibt- das die 4 räder mehr sicherheit geben als 2 räder-das haben/hätten auch - andere forumleser so verstanden - du nicht - soll so sein. und ausserdem brauche ich mit den 4 rädern nicht unbedingt eine geräumte strasse um mich fortzubewegen.
ja, 4 raeder wuerden mehr sicherheit bieten wenns nicht schneller als ein radler unterwegs waeren.. aber im gegensatz zum rad wird man im auto leicht von dieser scheinbaren sicherheit getaeuscht.
ich hab mit beiden verkehrsmitteln noch nichts kaputt gemacht, sommer wie winter, aber wenns soweit ist wuerd ich doch lieber am rad unterwegs sein.
fakt ist dass ich mitm radl schon auf strecken unterwegs war wo dein auto den boden mit den raedern nicht erreicht und auch diesen winter wieder auf ungeraeumten strecken fahren muss.
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