Grenzkonflikt

Chinesischer Fischer erstach südkoreanischen Küstenwachebeamten

12. Dezember 2011, 06:38

Wegen illegalen Fischfangs im Gelben Meer

Seoul - Bei einer Auseinandersetzung mit chinesischen Fischern im Gelben Meer ist ein Offizier der südkoreanischen Küstenwache niedergestochen und tödlich verletzt worden. Ein weiterer Offizier habe ebenfalls Stichwunden erlitten, teilte ein Sprecher der südkoreanischen Küstenwache in der Hafenstadt Inchon am Montag mit. Er werde im Krankenhaus behandelt.

Einer der Fischer habe einem 41 Jahre alten Offizier mit Glasstücken die tödlichen Verletzungen beigebracht, berichtete die nationale südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Er sei im Krankenhaus an seinen Verletzungen gestorben.

Die Küstenwache wollte nach eigenen Angaben den illegalen Fischfang eines chinesischen Bootes vor der südkoreanischen Westküste beenden, als es zu den Handgreiflichkeiten kam. Neun chinesische Seeleute seien festgenommen worden, ihr Schiff wurde in den Hafen von Incheon geschleppt.

800 Festnahmen seit 2006

Immer wieder dringen chinesische Fischerboote in südkoreanische Gewässer ein. Laut der Nachrichtenagentur Yonhap wurden im Gelben Meer seit 2006 etwa 2600 Fischerboote aus der Volksrepublik aufgegriffen und fast 800 chinesische Fischer festgenommen. Allein in diesem Jahr wurden bereits 475 Boote aufgebracht. Häufig kommt es auch zu gewaltsamen Zwischenfällen.

Im Oktober setzte die Küstenwache Tränengas und Gummimunition ein, nachdem chinesische Fischer sie mit Schaufeln und Schlagstöcken bedroht hatte. 21 Chinesen wurden festgenommen. Im September 2008 ertrank ein südkoreanischer Beamter beim Versuch, zu einer Inspektion an Bord eines chinesischen Schiffes zu gelangen.

Vor einem Jahr war ein chinesisches Fischerboot im Gelben Meer gekentert, nachdem es ein Schiff der südkoreanischen Küstenwache gerammt hatte. Zwei Fischer waren dabei ums Leben gekommen. China ist der wichtigste Verbündete Nordkoreas. (APA)

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14 Postings
Der ewige Erste
00

ich finds ja besonders wichtig und hilfrichtig wenn man schon so einen artikel bringt dann noch völlig aus dem kontext und am thema vorbei zu schreiben "China ist der wichtigste Verbündete Nordkoreas."

dieser satz am ende suggeriert nämlich, dass die gewalttätigkeiten zustande kommen weil die fischer reichere fischbestände erreichen wollen und deswegen mehr riskieren sondern weil alle chinesen nicht mit den südkoreanern nicht können.

welche (achtung ironie) objektive journalist von APA hat es nicht geschafft im letzten atemzug noch sowas hinzufestzen?

aber bitte
00
12.12.2011, 23:27

wo blieb der höfliche asiatische umgangston?

carbonara
00
12.12.2011, 20:23
Wie war das noch mit dem Reissack in China ?!

Vanilla Bear
014
12.12.2011, 10:46
Letzter Satz?

"China ist der wichtigste Verbündete Nordkoreas"

Ist heute der beende-den-Artikel-mit-einem-unnützen-Fakt-Tag?

Gilgamesh
00
13.12.2011, 13:33

Also ich empfinde den vorletzten Satz ja als fast noch besser, man rechnet die Toten gegeneinander auf...

"..Vor einem Jahr war ein chinesisches Fischerboot im Gelben Meer gekentert, nachdem es ein Schiff der südkoreanischen Küstenwache gerammt hatte..."

fizcaraldo
00
12.12.2011, 12:59

Knallharte Standard Recherchen haben ergeben, dass alle chinesischen Fischer Nordkoreanische Agenten sind. Bewaffnet wurden sie von den Marsianern.

Jimmy Neutron
00
12.12.2011, 12:15

An der einzigen (nicht offiziell, aber de-facto) Landesgrenze Südkoreas, der "demilitarisierten Zone" (mitten in Korea) stehen sich über eine Million Soldaten gegenüber. Angesichts dieser Bedrohung ist es, gerade im gegenständlichen Fall eines tödlich endenden Grenzverstosses nicht ohne Bedeutung, dass China der wichtigste Verbündete Nordkoreas ist.

HisHasH
03
12.12.2011, 12:54

und weshalb unterließ man es zu erwähnen, dass die vereinigten staaten mit 30.000 stationierten GI's im lande der wichtigste verbündete südkoreas sei?

das hat doch mit dem rest des artikels ebensoviel zu tun wie der letzte satz? oder sehen Sie das anders?

DerAndere34
01
12.12.2011, 13:53

vielleicht weil es keine südkoreaner waren die in chinesische gewässer gefahren sind um einen offizier der volksbefreiungsarmee(!) abzustechen?

is aber nur so eine vermutung.

HisHasH
00
12.12.2011, 18:06
und?

es waren schließlich auch keine nordkoreaner, die in US-gewässer gefahren sind um einen offizier der us-küstenwache abzustechen.

wie kommen Sie überhaupt auf den unsinn, chinesische fischer würden in südkoreanische gewässer eindringen UM dort offiziere der südkoreanischen küstenwache abzustechen.

.

Vanilla Bear
01
12.12.2011, 12:32

Dennoch erschließt sich mir der Kontext dieses Satzes zum Rest des Artikels nicht.
Hier geht es schließlich um Fischer, die den Grenzübertritt mit großer Wahrscheinlichkeit nicht aus politisch motivierten Gründen vollzogen haben.

DerAndere34
04
12.12.2011, 12:55

jo aber

es ist china zuzutrauen, dass irgendwelche fischer daran gehindert werden können in so ein sensibles gebiet zu fahren um zu fischen.
wir reden hier von china, ein land das keine kosten und mühen scheut um demonstranten mit panzern zu überfahren.
die werden auch keine probleme haben kleine fischer einzubremsen ...

... es sei denn, es ist so gewollt.

und dann hat der letzte satz wieder einen sinn.

Und jedem seine eigene Busspur
25
12.12.2011, 08:14
Schlau

China hat seine Soldaten als Fischer getarnt...

Jürgen Rembremerding
10
12.12.2011, 12:17
aber die Schlitzaugen verraten ihn doch:

http://www.hdg.de/lemo/obje... ka/200.jpg

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