Die Botschaft machte in diesen Tagen Karriere als hundertfach weitergereichter Videoclip
"Wir sind einfach nur wütend, weil es in diesem Land keine Pressefreiheit gibt und wir von abhängigen Medien entweder mit geistigem Müll oder mit Falschinformationen zugeschissen werden." Roland Düringer kam gut in Fahrt und nutzte die letzten Minuten der Abschiedssendung von "Dorfers Donnerstalk", um unsanft vom Kabarett Richtung Realität zu weisen. Die Tirade war offenbar nicht mehr als Persiflage gemeint, das Kabarett beschränkte sich auf die unverblümte Zuspitzung und Übertreibung seiner Worte. Das Schlusswort inspirierte die Seherschaft und machte in diesen Tagen Karriere als hundertfach weitergereichter Videoclip in der Social-Media-Gemeinde.
Düringer spricht als Vertreter einer "Mittelschicht", die den "Konsumwahn, das System am Leben erhält", als einer von vielen "Systemtrotteln, die es satt haben, im Hamsterrad zu laufen". Er sagt, dass "kein Politiker den Mut hat und die Eier, aufzustehen und die Wahrheit zu sagen", er sieht "Politmarionetten" und "Systeme im künstlichen Wachkoma". Er verweist auf ein Ausbildungssystem, anstelle eines Bildungssystem, "das die Kinder in genau dieselben Hamsterräder hineintreiben wird, in dem wir schon atemlos dem Herzkasperl entgegenhurteln", während "in der zweiten Reihe die braunen Verführer warten und sich die Dummen greifen werden". "Wir sind wirklich sehr, sehr wütend, und wir sind mehr, als ihr glaubts!"
Die leidenschaftliche Tirade Düringers in Wutbürger-Rolle sagt nichts Konkretes. Düringer packte nur etwas Wut in den Wutbürger. Als exemplarischer Aufschrei, in dem sich viele wiederfinden, sagt er durchaus etwas aus. (PS: Da sind noch gallische Dörfer in Österreichs Medienlandschaft.) (Alois Pumhösel/DER STANDARD; Printausgabe, 12.12.2011)
Little boxes on the hillside,
Little boxes made of ticky tacky
Little boxes on the hillside,
Little boxes all the same,
Theres a pink one & a green one
And a blue one & a yellow one
And they are all made out of ticky tacky
And they all look just the same.
And the people in the houses
All went to the university
Where they were put in boxes
And they came out all the same
And theres doctors & lawyers
And business executives
And they are all made out of ticky tacky
And they all look just the same.
And they all play on the golf course
And drink their martinis dry
And they all have pretty children
And the children go to school,
And the children go to summer camp
And then to the university
Where they´re put in boxes
Ich finde Düringers Monolog erfreulich! Er veranlasst uns träge, dekatente Würschtln ein bißl über den Rand unserer Pudlhauben rauszudenken und zu jammern & zittern aufzuhören vor "der Krise".
WIR ALLE sind TEIL u MIT-VERURSACHER dieser Krise u TUN müssen WIR ALLE E I N Z E L N 1x was - und das geht durchaus auch im sog. Kleinen: vordringlich 1x unser Konsum- und Einkaufsverhalten ändern z.B. > da hätten wir ENORME MACHT Veränderungen herbeizuführen!
Ausserdem sind wir (wer Kinder hat) wichtige Vorbilder und das hat erst recht Wirkung, wenn daheim über diese Dinge in Ruhe geredet wird - sonst geht ja der Wahnsinn endlos weiter und dann: BUMSTI!
mittels schlecht trainiertem NLP.
die armen, die unterschicht, zu der düringer selbstverständlich nicht gehört mit seinen millionen, hat keine schuld am wahnsinn der finanzwirtschaft.
der systemtrottel ist schon der düringer selbst: vom benzinbruder zum ökofascher mit kampfjacke...
ein windfahnl.
es gibt sehr viele Menschen, die wütend sind, mehr noch die ohnmächtigen und hilflosen. Wie kannst du denn da dich als einzelner noch als Mitgestalter fühlen, wenn so und so alles den Bach hinunterlaüft. Die Schuldenberge stürzen auf uns ein und begraben uns unter dem Müllberg.Wütend sein ist schon recht und gut-besser als Lethargie und möglicherweise läßt uns das Gefühl aufwachen, Munterrütteln um dann im Sinne von Agrdere zum Handeln zu kommen. Wir leben unumstritten in einer Wendezeit. Wenden wir doch , von Konkurenz zur Kooperation, von Mangeldenken in die Fülle, von Angst zum Mut. Es ist es sinnvoll sich vor dem Handeln einem Gestaltungstraum hinzugeben. Darum traümen wir am 21.12 MEZ eine www.global-vision.at werner
daß praktisch alle die hier posten KEINE AHNUNG davon haben, wie das Hamsterrad funktioniert. Manche durchschauen zwar, daß ihre vorgesehene Rolle im Pyramidenspiel jene ist, ihr Leben lang Dinge auf Kredit zu kaufen, die sie nicht brauchen. Aber den nächsten logischen Schritt, DARIN die Ursache für die "Schuldenkrise", für den Niedergang des Mittelstands, für den Kollaps der Sozialsysteme und das immer offensichtlichere Aufgehen der Schere zwischen Arm und Reich zu erkennen, das schaffen sie nicht. Kann es vielleicht damit zusammenhängen daß wir, wie Düringer sagt, keine unabhängige Presse haben? Es gibt gottlob integre Leute, die unser aller Feind beim Namen nennen: es ist die DANISTAKRATIE! Nie gehört? youtube - watch?v=QRXCBnqIN9I
leider ist der düringer ein intellektuelles armutschkerl und kann es weder mit nuhr und schon gar nicht mit pispers aufnehmen. benzinbrüder - das war sein niveau (und das seines publikums)
Steuerberater ebenso seine Gewinne steuerschonend
veranlagt hat und mit seiner Motorenleidenschaft
wohl auch nicht gerade zu den sinnvollen Konsumenten
gezählt werden darf. Ergo eine Verar...e von sich
selber und dem Publikum, welches sehr rasch zu sich
und zu einer neuen Demut finden sollte. Demut vor
dem Leben und der Mutter Natur, Demut und Ein-
geständnis des jahrelangen Fehlverhaltens.
Aber so lange der Handel zu Weihnachten jubelt
ist keine Demut erkennbar.
Wer sich etwas von der Werbung und durch verbl.
Gruppenverhalten aufschwatzen lässt ist selber
schuld. Wie wäre es mal einen Modestil 10 Jahre
zu belassen? Nur so als kleines Beisp. unseres kranken
Konsumverhaltens. Wo uns dann abgemagerte
Neurotiker sagen was schön ist.
geh, bitte der düringer meint jeder der nicht sein gemüse selber anbaut ist ein systemtrottel, was ist mit jenen die sich keinen garten leisten können und schon einmal überlegt was für einen immensen arbeitsaufwand es bedeuten würde sein eigenes gemüse anzubauen ?
dafür haben wir die arbeitsteilung und maschinen erfunden.
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