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Seoul - Pjöngjang hat Südkorea mit "unvorhersehbaren Konsequenzen" gedroht, sollte Seoul eine riesige Leuchtinstallation in Form eines Weihnachtsbaums nahe der Waffenstillstandslinie einschalten. Pjöngjang bezeichnete einen entsprechenden Plan Südkoreas auf der Internetseite der Regierung am Sonntag als "hinterhältigen Versuch psychologischer Kriegführung".
Das südkoreanische Verteidigungsministerium hatte angekündigt, den Antrag einer christlichen Gruppe zu prüfen, die Beleuchtung eines 30 Meter hohen Metallturms in Form eines Weihnachtsbaums einzuschalten.
Die Installation befindet sich auf einem Hügel unter Kontrolle des Militärs nur drei Kilometer von der schwer bewachten Demarkationslinie entfernt. Medienberichten zufolge kann er von der nordkoreanischen Stadt Kaesong gesehen werden. Die Führung in Pjöngjang wirft Südkorea vor, die Bewohner Nordkoreas damit zum Christentum bekehren zu wollen.
Nord- und Südkorea hatten 2004 ein Abkommen geschlossen, das Propaganda in der Grenzregion untersagt. Daraufhin hatte der Süden den Weihnachtsbaum zunächst nicht mehr eingeschaltet. Erst im vergangenen Jahr brannten die Lichter wieder, nachdem es erneut Spannungen zwischen beiden Ländern gegeben hatte. Seoul wirft dem Norden unter anderem vor, im März 2010 ein südkoreanisches Kriegsschiff versenkt und 46 Matrosen getötet zu haben. (APA)
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bis vor einem jahr haett ich vermutet, dass sie recht haben. die qualitaet von zeitungsberichten, egal ueber was fuer ein thema, lasst mich aber auch die berichte ueber nordkorea anzweifeln.
und ich hab schon immer gesagt:
die grosse hungersnot in den 90er jahren mit 2 mio toten - man findet sie in keiner bevoelkerungsstatistik. was die fao zur landwirtschaftlichen produktion in nordkorea schreibt ist nicht wirklich beunruhigend.
und das sag ich, obwohl ich aus anderen gruenden der meinung bin, dass nordkorea isoliert und bekaempft werden muss.
Deshalb werden auch regelmäßig die Südkoreaner bedroht, um Nahrungslieferungen zu erpressen - weil die Nordkoreanische Versorgungssituation so wundervoll ist.
Was die Bevölkerungsstatistik und FAO angeht - beide Argumente ergeben keinen Sinn. Gesicherte Bevölkerungsstatistiken gibt es zu Nordkorea nicht, und die FAO erwähnt explizit Nahrungslieferungen durch das World Food Program.
Vielleicht nicht gleich die DPRK-Propaganda glauben?
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