Nach der Durban-Konferenz

Wie es weitergehen soll

11. Dezember 2011, 11:19

Fazit: Es bleibt noch viel zu tun - Konferenz in Südafrika lediglich eine Zwischenetappe

Durban - Die Klimakonferenz in Durban war eine Zwischenetappe. Zwar wurde mit dem Fahrplan für ein neues umfassendes Klimaabkommen ein weitreichender Beschluss gefasst - umgesetzt wird er jedoch später. Auch die Emissionsziele für die Fortschreibung des Kyoto-Protokolls blieben noch offen. Beim Klima bleibt also viel zu tun.

Vom 20. bis 22. Juni 2012 findet in Rio de Janeiro der "Rio-plus-20-Gipfel" statt. 20 Jahre nach dem Weltnachhaltigkeitsgipfel von 1992 am selben Ort wollen die Staats- und Regierungschefs der Welt Bilanz ziehen und Konsequenzen für künftiges Handeln beraten. Davon sollen auch Impulse für den Klimaschutz ausgehen.

Die nächste UN-Klimakonferenz findet im November/Dezember 2012 im Golfstaat Katar statt. Im Sommer ist zudem ein größeres Klima-Treffen in Südkorea geplant. 2013 wird die jährliche Klimakonferenz wahrscheinlich in Osteuropa stattfinden, 2014 voraussichtlich in Lateinamerika.

Ende 2012 läuft die erste Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls aus, in dem sich 37 Industriestaaten zur Verringerung ihrer Treibhausgasemissionen um durchschnittlich fünf Prozent verpflichtet hatten. Die Details für die in Durban beschlossene zweite Verpflichtungsperiode bis 2020 sollen auf der Konferenz in Katar festgelegt werden. Bis Mai 2012 sollen die beteiligten Staaten dafür Vorschläge einbringen.

Der Weltklimarat IPCC will 2013 und 2014 in drei Teilen seinen fünften Sachstandsbericht veröffentlichen. Die IPCC-Berichte gelten als maßgebliche wissenschaftliche Grundlage für Vorhersagen zum Klimawandel und seinen Folgen. Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Erderwärmung und ihre Folgen bereits erheblich rascher voranschreiten als erwartet.

Bis 2015 soll den Beschlüssen von Durban zufolge der neue Klimaschutzvertrag abgeschlossen sein, an dem anders als beim Kyoto-Protokoll alle Staaten beteiligt werden. Welchen Verpflichtungsgrad dieses Protokoll oder "rechtliche Instrument" haben wird, ist allerdings noch ungewiss. Die Erkenntnisse des IPCC-Berichts sollen in das Vertragswerk einfließen.

In den Jahren nach 2015 muss das neue Abkommen ratifiziert werden. Dies dürfte mehrere Jahre in Anspruch nehmen. 2020 soll der Vertrag dann voll wirksam werden.

Ebenfalls 2020 soll der vor einem Jahr in Cancun beschlossene globale Klimafonds GCF, dessen Arbeitsfähigkeit in Durban hergestellt wurde, seinen vollen Umfang erreichen. Dann sollen jährlich 100 Milliarden Dollar in den Fonds fließen, der Entwicklungsländer bei Klimaschutz und Anpassung unterstützen soll. Die Herkunft der Mittel ist aber noch unklar. (APA)

e_Neutrino
 
00
12.12.2011, 04:18
Wie auch immer, man kann trotzdem umweltbewusst leben!

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Energiesparende Ideen und Produkte sind jetzt angesagt,... ;-)
http://derstandard.at/plink/132... 8/24024204

BBSS
73
11.12.2011, 11:38
Endlich Schluss mit der 1000 Milliarden Klimalüge

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Das Klima ändert sich. Ja, aber wird es global tatsächlich wärmer? Nur die verfälschten Daten des IPCC legen das nahe.

Spielt CO2 dabei eine Rolle? Ja, in einem sehr geringen Ausmaß.

Spielt dabei das vom Menschen verursachte CO2 eine Rolle? Nur in den Computer-Modellen des IPCC. Und bei diesem sind einen Vielzahl von Parameter absichtlich falsch gewählt; z.B. die CO2-Wasserdampf-Kopplung. Andere Faktoren sind viel zuwenig verstanden, wie z.b. die Wolkenbildung. Diese spielen aber eine stärkere Rolle, als das menschengemachte CO2.

Die "Klimakatastrophe" gibt es nur in den Computermodellen, der Klimaprofiteure. Einen Konsens unter den Wissenschaftlern gibt es trotz gegenteiliger Meldungen des IPPC nicht.

tweedy3
01
11.12.2011, 13:31

Umso wichtiger ist es, dass es Menschen wie Sie gibt, die nicht nur sämtliche Schwachstellen der Computer-Modelle des IPCC sondern auch die Science Community von innen so gut kennen.

Magic Washroom
01
11.12.2011, 13:22

Spielt dabei das vom Menschen verursachte CO2 keine Rolle? Nur in den Hirnen derer die nicht einmal im Ansatz Ahnung haben und alles nur irgendwelchen INternet- und Youtube-Helden nachplappern und sich dabei superkritisch vorkommen, wenn sie alles nur nachplappern.

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