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vergrößern 617x409Ein rechtschaffener Kapitalist steht vor dem Ende seiner (Finanz-)Welt: Kevin Spacey als Sam Rogers in J. C. Chandors packendem Bankenthriller "Margin Call".

J. C. Chandor: "Ich mag Figuren, die nach Auswegen suchen."
Bert Rebhandl traf den US-Regisseur zum Gespräch.
STANDARD: In "Margin Call" / "Der große Crash" beschränkt sich das Geschehen der Finanzkrise von 2008 modellhaft auf eine einzige Nacht. Gab es damals tatsächlich eine Zuspitzung der Ereignisse?
Chandor: Ich beziehe mich nicht im strengen Sinn auf einen einzelnen Vorfall. Es gab aber sicher während dieser Krise einzelne Nächte - das weiß ich aus Interviews, die ich selbst mit Betroffenen geführt habe -, in denen alles darauf ankam, schnell zu handeln. Es gab auch viele Wochenenden, die stark unter dem Druck der Wiedereröffnung der Märkte am Montagmorgen standen. Ich habe mir die künstlerische Freiheit genommen, verschiedene Reihen von Ereignissen zu verdichten. Das Aufregende war, dass es gerade so sehr nahe an der tatsächlichen Wirklichkeit bleiben konnte.
STANDARD: Sie bilden Komplexität durch Beschränkung ab: eine Bank, ein Gebäude, eine Nacht, ein (allerdings sehr großes) Problem.
Chandor: Diese Beschränkung hatte anfangs rein budgetäre Gründe. Ich schrieb das Drehbuch nicht, um es zu verkaufen. Ich wollte es selber verfilmen. Damit musste ich nach Möglichkeiten suchen, eine Geschichte so zu erzählen, dass ich mit einer Million Dollar auskommen konnte. So kam ich auf die Idee: Ich sperre Leute auf einer Etage eines Gebäudes ein, nehme ein Thema und gehe damit die Firmenhierarchie durch. Es geht um Verantwortung auf verschiedenen Ebenen. Diese Struktur, ein großes Problem wie durch ein scharfes Prisma zu zeigen, erwies sich schließlich als Vorteil.
STANDARD: Es gibt verschiedene Identifikationsfiguren, die es leichter machen, da durchzusteigen. Besonders interessant ist Peter Sullivan, dem das Problem zuerst auffällt. Er ist ursprünglich "rocket scientist" - da haben Sie sich einen Witz erlaubt, denn "Raketenwissenschaft" ist in Amerika alles, was für Laien nicht zu durchblicken ist.
Chandor: So war das gedacht - als eine Anspielung auf die Komplexität des Finanzsystems, das nur noch absolute Spitzenkräfte durchschauen. Aber als ich 2008 das Drehbuch schrieb, hatte das auch einen sehr konkreten Bezug: Es gab zunehmend einen "brain drain" zugunsten der Banken. Sie haben aggressiv die besten Leute von den Universitäten angesprochen, es gab große Rekrutierungsveranstaltungen, die Banken haben beinahe wie die Armee um Leute geworben. Das hat aus anderen Wissenschaften Leute abgezogen, die ihr avanciertes Know-how dann in Finanzmodelle einbrachten. Diese Leute würden normalerweise etwas Greifbareres machen.
STANDARD: Das Problem wird im Film allgemein formuliert: Die Formel für die Risikoberechnung von (altmodisch) Soll und Haben vermag die Ausfallsrisiken bestimmter Investments nicht mehr zu erfassen. Wie schwer fiel es, das verständlich zu vermitteln?
Chandor: Das war ganz schön schwierig, deswegen gehen wir auch nicht in die Details. Aber es ist ja gut bekannt, dass es in der Finanzwelt verschiedene Berechnungsmodelle für die Risiken von gebündelten Krediten etc. gab, die mit ihrer mathematischen Form den Ratingagenturen vorgaukelten, dass alles unter Kontrolle sei. Heute wissen wir, dass diese Formeln eher etwas mit Kunst als mit Wissenschaft zu tun haben. Ich habe einmal mit einem Analysten gesprochen, der tatsächlich am MIT Weltraumtechnik studiert hatte und dann zur Citibank ging. Ich fragte ihn, wie sich das anfühlte, wenn man auf dem Bildschirm vor sich in Zahlenkolonnen eine Welt zusammenbrechen sieht. Er antwortete, dass das nur mit einem Ausfall der Schwerkraft vergleichbar ist - als würden die Dinge plötzlich nach oben fallen.
STANDARD: Kevin Spacey spielt den Mann in der Mitte - Sam Rogers einen rechtschaffenen Kapitalisten, der das Undenkbare tun muss.
Chandor: Genau. Er ist eine wichtige Führungskraft, aber nicht ganz oben. Er hält sich für einen anständigen Kerl. An dem, was er tut, sieht er nichts Verkehrtes. Er vermehrt Geld für Leute, damit trägt er zum Wohlstand bei. Und dabei verdient er selbst gut und wird sehr reich. Was in dieser Nacht passiert, wird seine Welt verändern - katastrophal verändern. Ich mag Figuren, denen wir dabei zusehen können, wie sie nach einem Ausweg suchen, und dann möchte ich sehen, was sie tun, wenn es diesen Ausweg nicht gibt. Diese Banker in meinem Film können wirklich nur eines tun, und diese Lösung ist fatal.
STANDARD: Sie sind durch eigene Erfahrungen auf die Idee zu dem Film gekommen, als Ihnen 2008 jemand riet, das Gebäude, das Sie in New York besaßen, zu verkaufen.
Chandor: Das stimmt, aber es war nicht ganz so dramatisch. Wir haben mit ein paar Freunden ein Loft-Gebäude in Lower Manhattan renoviert, das wir gemeinsam gekauft hatten. Jemand, der sich gut auskennt, nahm mich irgendwann zur Seite und legte mir ans Herz, das Gebäude auf den Markt zu werfen. Wir taten es, und ein Jahr darauf lag diese Welt der Immobilien in Trümmern. Das war die Perspektive, aus der ich 2008 das Drehbuch schrieb: Wir hatten uns gerade noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Das Wissen dieses Mannes beschäftigte mich danach lange, denn er konnte ja auch nur Prognosen abgeben.
STANDARD: Wie schätzen Sie nun die aktuelle Lage ein? Hat Obama die richtigen Schlüsse gezogen?
Chandor: In den USA wurde sicher eine Gelegenheit verpasst, auch wegen der Gesundheitsreform. 2009 hätte man etwas tun können, da wurde regulatorisch etwas versäumt. Vieles liegt aber auch an der Paradoxie des Problems: Weil die Krise so dramatisch war, mussten unbedingt kurzfristige Maßnahmen getroffen werden. Danach ist es schwierig, in aller Ruhe noch einmal über Konsequenzen nachzudenken. Wir können nur hoffen, dass die Banken selbst gelernt haben. (Bert Rebhandl, DER STANDARD - Printausgabe, 10./11. Dezember 2011)
Jetzt im Kino.
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Merchandising-Produkte lösten Proteste aus, weil sie laut Bürgerrechtlern die Sklaverei verharmlosten
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Action mit Anliegen: Robert Zemeckis' Pilotendrama "Flight" mit Denzel Washington
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Mit "Der Fall Wilhelm Reich" widmet der österreichische Filmemacher Antonin Svoboda dem ebenso heftig verehrten wie verfolgten Grenzgänger Reich nun auch einen Spielfilm. Klaus Maria Brandauer verkörpert den Titelhelden
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Krimiheld "Jack Reacher" debütiert im Kino. Mit Christopher McQuarrie ("The Usual Suspects") hat ein Drehbuchroutinier die Adaption besorgt, Tom Cruise legt den maulfaulen Einzelgänger aber allzu simpel an
Manuel von Stürlers Dokumentarfilm und weitere Filmstarts der Woche
Jan-Ole Gersters Film "Oh Boy" schickt einen netten Scheinstudenten durch die Berliner Erlebniswelt
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Dan Bradleys Action-Trash-Remake "Red Dawn" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
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Harald Friedls Dokumentarfilm "What Happiness Is" führt nach Bhutan
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Benh Zeitlins viel beachtetes Gegenwartsmärchen "Beasts of the Southern Wild" startet am Freitag in Österreichs Kinos
Der Dokumentarfilm "Trains of Thoughts" von Timo Novotny sieht und hört sich in sechs Metropolen in der U-Bahn um. Musik: Sofa Surfers
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Was tun, wenn man hip und chic und in und überhaupt allseits total angesagt das Leben von Marie Antoinette verfilmen darf?
Eine Königin als zuckersüße Fashion-Queen: US-Schauspielerin Kirsten Dunst verkörpert im Kino Marie Antoinette
Sophie Coppolas harmlose Mainstream-Version von "Marie Antoinette" sorgte für Buh-Orkane in Cannes
Eine Frau, die zwei Männer liebt: Robert Guédiguians eigenwilliges Liebesdrama "Marie-Jo et ses deux amours"
Kevin MacDonalds Doku breitet die Biografie der Reggae-Ikone Bob Marley aus
"Marmaduke" - und die weiteren Filmstarts der Woche
Komödie des Ehebruchs mit viel Augenmerk auf die stilgerechte Ausstattung: Ira Sachs’ Film "Married Life"
Sandrine Veysset erzählt das Sozialdrama einer Kleinhäuslerfamilie
Das US-Filmdrama "Martha Marcy May Marlene" erzählt subtil von Alltag und Beziehungstroubles einer sektenhaften Gruppe
"Mary & Max" erzählt von einer lebensnotwendigen Brieffreundschaft
In Martin Walz' Komödie über mögliche Liebe wird zu deutscher Populärmusik gesungen - Dazu: Weitere Kinostarts der Woche
"Master and Commander - Bis ans Ende der Welt" denkt das Action-Genre weiter - mit philosophischer Ambition und mythischer Wucht
"Match Point" - der neue Film von Woody Allen wurde von der Kritik in diesem Jahr wie kaum einer bejubelt
Jean-Pierre Jeunets neues Filmepos "Mathilde - Eine große Liebe"
Der "Matrix" dritter Teil
"The Matrix Reloaded", setzt nicht nur im Marketingbereich neue Maßstäbe
Mark Wahlberg begibt sich in John Moores Actionfilm "Max Payne" auf Rachefeldzug - Dazu: die weiteren Kinostarts der Woche
US-Regisseur Richard Linklater sieht in "Me and Orson Welles" dem künftigen Filmemacher im Theater bei der Selbsterfindung zu
Derzeit im Kino: Miranda Julys Spielfilmdebüt "Me and You and Everyone We Know"
US-Filmemacherin Kelly Reichardt fertigte mit "Meek's Cutoff" einen höchst sehenswerten Western, der dem Mythos den Alltag der Pioniere entgegenhält
Eine französische Familie durchlebt in "Meeresfrüchte" bei sommerlicher Hitze Verwirrungen der Gefühle
Wolfgang Murnbergers aktueller Kinofilm ergibt eine unausgegorene Mischung
"Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler": Regisseur Dani Levy und Hauptdarsteller Helge Schneider im STANDARD-Interview
Diese Woche startet auch in Österreich Dani Levys Komödie "Mein Führer": Bleibt nur noch zu hoffen, dass damit der mediale Hitler-Boom der letzten Jahre endlich ein Ende findet
Herrentorte statt Herrenrasse: Der 51jährige Musiker und Schauspieler bevorzugt die Komik gegenüber dem Hitler-Diskurs
Leben, ein Provisorium: Mit "Mein halbes Leben" hat der Österreicher Marko Doringer den ersten Feel-Good-Dokumentarfilm über die krisenhafte Befindlichkeit seiner Generation gedreht
Astrid Heubrandtners Dokumentarfilm "Mein Haus stand in Sulukule" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Von Dingen, die eine junge Heldin noch erfahren will, bevor sie stirbt, erzählt Isabel Coixets leises Melodram "Mein Leben ohne mich"
Den Namen sollte man sich merken: Oliver Hirschbiegel hat mit Hannelore Elsner "Mein letzter Film" gedreht
Ein Festivalerfolg frei nach Dogma-Vorbild: Barbara Gräftners sehenswertes Spielfilmdebüt "Mein Russland"
Valeska Grisebachs Teenagerdrama ist eines der sehenswertesten deutschsprachigen Spielfilmdebüts der letzten Jahre
In Cédric Klapischs Komödie "Mein Stück vom Kuchen" trifft ein Broker auf eine Arbeiterin - Der französische Erfolgsregisseur über Geld, Attraktivität, Arbeiterkultur und positiven Populismus
"Meine erfundene Frau" mit Jennifer Aniston und Adam Sandler - und die weiteren Filmstarts der Woche
Dustin Hoffman, als Hippievater Verstärkung in "Meine Frau, ihr Schwiegervater und ich" im Interview
Robert De Niro und Ben Stiller bekämpfen sich in "Meine Frau, unsere Kinder und ich" erneut an der Familienfront - was trotz gewisser Abnutzungserscheinungen als Serienmodell immer noch funktioniert.
Dem Spiegelgrund-
Überlebenden Friedrich Zawrel hat die Filmemacherin Elisabeth Scharang eine bewegende Dokumentation gewidmet - Ein Gespräch
Christophe Honorés französisches Drama nach Georges Batailles "Ma mère" mit Isabelle Huppert und Louis Garrel
Routinen einer Verwechslungskomödie bei Vanessa Jopps Film mit Martina Gedeck als Matriarchin
Prominente Film- Geschwister: Maria Schell, dokumentiert von Maximilian
Der US-Regisseur im STANDARD-Interview über Kino als Therapie und seinen soeben in Österreich gestarteten Film "Melinda und Melinda"...
Christopher Nolans raffiniert erzählter Low-Budget-Thriller
Noch ein Sequel im Anzug: "Men in Black 3"
"Men in Black II" laboriert trotz charmanter Momente am "Morbus Sonnenfeld"
"Wir nehmen das Leichte sehr ernst!"
Der Philip Roth-Bestseller "Der menschliche Makel" verfilmt mit Nicole Kidman und Anthony Hopkins: Zwei Oscar-Preisträger als fehlbesetzes Duo
Weiters neu im Kino: "Elle s'appelle Sabine", "Penelope", "Wall-E" und "Der Baader-Meinhof-Komplex"
"La messa è finita" - Nanni Moretti zeigt, wie man ein politisches Szenario reflektieren und dabei mobilisieren kann
Oren Movermans kluges US-Drama - und die weiteren Kinostarts der Woche
Real-Life-Boulevardstück um millionenschwere Metalrocker: "Metallica - Some Kind of Monster"
Viele Umwege: Julia Roberts und Brad Pitt in "The Mexican"
Zum Spielfilm auffrisiert und an zeitgemäße Szenarien angepasst: Michael Manns "Miami Vice" mit Colin Farrell und Jamie Foxx
Markus Schleinzers "Michael" kommt ins Kino - Der Regisseur über die Annäherung an sein hochsensibles Thema
Tony Gilroys ambitionierter Wirtschafts-Thriller besticht als Film, der von den Zwängen und Abnützungen in Arbeitswelten erzählt
Ein goldenes Zeitalter gibt es in Woody Allens beschwingter Komödie "Midnight in Paris" nur um den Preis des Selbstbetrugs
Die Filmkomödie scheitert trotz heimischer Starbesetzung
Gus Van Sant erinnert in "Milk" energievoll und ergreifend an den legendären Schwulenaktivisten und Stadtpolitiker Harvey Milk. Sean Penn brilliert in der Titelrolle des achtfach Oscar-nominierten Films
Clint Eastwoods "Million Dollar Baby" erhielt völlig zu Recht vier Oscars - Trotzdem: Einige Fragen wären schon zu stellen
"Minority Report" ist nach "A. I." nun der zweite überzeugende Beleg für eine neue (düstere) Phase im Schaffen von Steven Spielberg
Freida Pinto in Julian Schnabels "Miral" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Kiefer Sutherland als Ex-Cop in einem US-Horrorfilm - Dazu: Überblick über die weiteren Kinostarts
Johnnie Tos Meisterthriller "The Mission"
Tom Cruise verkörpert wieder den Geheimagenten Ethan Hunt: "Mission: Impossible 4 - Phantom Protokoll" ist ein zeitweilig überzeugender Action-Hindernisparcours
"Mission: Impossible III" rund um US-Star Tom Cruise: TV-Regisseur J.J. Abrams erhöht das Tempo - mit Interview
Sebastian Schipper erzählt in seinem Film "Mitte Ende August" von vier Menschen, die sich in einem lockeren Beziehungsszenario erproben - frei nach Goethes "Wahlverwandtschaften"
Ein routinierter Unterhalter seiner Fans: Marc Lawrences Formelkinoromanze "Mitten ins Herz"
Robert Guédiguian im Interview über sein "theatralisiertes" Präsidentenporträt "Der späte Mitterrand"
Die STANDARD-Leserjury kürte Azazel Jacobs' "Momma’s Man" bei der vergangenen Viennale zum Sieger. Jetzt kommt der ernsthaft komische Film um einen Erwachsenen, der zu den Eltern heimkehrt, ins Kino
Eine romantische Komödie im Dienste des sozialen Fortschritts: "Mona Lisas Lächeln" von Mike Newell
Der New Yorker Weinimporteur Neal Rosenthal im Gespräch. Ein Interview in Langfassung mit Michael Freund
Die kurzweilige Doku "Mondovino" porträtiert die Weinszene im Zeitalter der Globalisierung - Mit Interview
Das bittersüße Thai-Melo "Mon-rak Transistor"
Patty Jenkins allzu berechenbares Serienmörderinnen- Drama "Monster"
Sympathische Genrevariation: Gareth Edwards' Low-Budget-Sci-Fi-Film "Monsters"
Ein rarer Lichtblick des US-Genrekinos: "Monster's Ball" des Schweizer Regisseurs Marc Foster
Neue DreamWorks-Animation: "Monsters vs Aliens"
Wen(n) die Pflicht ruft: Der georgische Regisseur Otar Iosseliani porträtiert in "Montag Morgen" einen mürrischen Helden der Arbeit
"Montags in der Sonne" zeigt Solidarität und Freundschaft unter den Kumpels und der langsame Absturz in die Leere
Aufstand der Frauen: Ousmane Sembènes Filmparabel "Moolaadé"
Wes Andersons "Moonrise Kingdom" erzählt von junger Liebe auf der Flucht, überrumpelten Eltern und mutigen Pfadfindern auf einem ansonsten beschaulichen Eiland
Sandra Bullock auf Mörderjagd, Barbet Schroeder auf Hitchcocks Spuren
Im Film "Der Mord von Santa Cruz" dokumentiert Günter Schwaiger die Suche nach den Opfern des Spanischen Bürgerkriegs
In seiner Filmgroteske "Mörderschwestern" wird das Publikum aufgefordert, mordend in die Handlung einzugreifen. Auch sonst zeigt sich Peter Kern keineswegs versöhnlich
Agustí Vilas merkwürdig fesselnder zweiter Kinofilm "La mosquitera" / "The Mosquito Net"
"Die Mothman Prophecies", "Dragonfly", "Kate & Leopold" etc.: Hollywoods momentan unübersehbarer Hang zum Übersinnlichen
Kein Dauerhöhepunkt: "Moulin Rouge" ist eher eine Peinlichkeit
Niki List begibt sich mit der Semidokumentation "move!" auf Ulrich Seidls Spuren
Actionkomödie "Mr. & Mrs. Smith" sorgt seit den Dreharbeiten zu allerhand Spekulationen über die Hauptdarsteller
Wieder bringt der englische Komiker Rowan Atkinson seine bekannteste Figur ins Kino: "Mr. Bean macht Ferien" - der Künstler im STANDARD-Interview
Biedermann mit einer anderen, verborgenen Seite: Kevin Costner in einem Thriller von Bruce A. Evans
Errol Morris' schauriges Porträt eines "Experten" für Todesarten: "Mr. Death"
Der walisische Charakterkopf Rhys Ifans verkörpert in "Mr. Nice" den legendären walisischen Drogenbaron Howard Marks. Leider ist der Film von Bernard Rose nicht ganz so schillernd wie dessen Lebensgeschichte.
Kein gelungenes Klassiker-Remake: "Mr. Deeds" rund um US-Komödiant Adam Sandler
Lisandro Alonsos "Los Muertos" folgt der Reise eines schweigsamen Exhäftlings in die Wildnis
Sebastian Brameshubers Dokumentarfilm "Muezzin" begleitet türkische Gebetsrufer zum Wettkampf
Lech Majewskis ungewöhnlicher Spielfilm "Die Mühle und das Kreuz" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Horrortrip durch Hollywoods Albträume
Zwei Filmreihen abseits des Kanons: "Rohstoff" im Filmmuseum und "Einseitig perforiert, schmaler Steg. Filme auf 16 mm" im Mumok
Trotz formaler und inhaltlicher Unschlüssigkeiten ist Spielbergs "Munich" ein sehenswerter Beitrag zu den aktuellen Debatten rund um Terror und Gegengewalt
Schauspieler Hanns Zischler im Interview mit Bert Rebhandl über die Spielberg-Erfahrung bei den Dreharbeiten zu "Munich"
Steven Spielberg hat mit "Munich" die olympische Tragödie aufgegriffen - Ein ALBUM-Dossierzum Thema
Mit seinem neuen Film "Munich" schlägt Steven Spielberg eine Brücke zwischen zwischen dem "Schwarzen September" und "Al-Kaida"
Jim Hensons legendäre Stofffiguren feiern auf der Leinwand ein Comeback. In einem herzerwärmenden Kinoabenteuer müssen Kermit, Miss Piggy und Co mithilfe von Jason Segel und Amy Adams die "Muppet Show" retten
US-Star Angelina Jolie einmal anders: Sie spielt Mariane, die Frau des in Pakistan ermordeten US-Journalisten Daniel Pearl, als eiserne Diva
In "Muxmäuschenstill" macht ein Retter des deutschen Gemeinsinns Jagd auf Temposünder, Beckenpinkler und Schwarzfahrer
"My Big Fat Greek Wedding", kommerziell der Überraschungserfolg des US-Kinojahrs 2002
"My Blueberry Nights", der jüngste Film von Wong Kar-Wai, mit Norah Jones, eigentlich Musikerin, als solche Superstar und jetzt Schauspieldebütantin
Der polnisch-britische Regisseur Pawel Pawlikowski im Interview über "My Summer of Love"
"My Week with Marilyn" erzählt von einem glücklosen Intermezzo der Monroe in England und davon, wie sie auf andere wirkte
Ein düsteres Meisterwerk legt US-Regisseur Clint Eastwood einmal mehr mit seinem jüngsten Epos "Mystic River" vor
Clint Eastwood macht (fast keine) Werbung für seinen Film. Eine "Begegnung".
Ziemlich zacher Film. Packend? Thriller? Da ist ja ein Zahnarztbesuch spannender. Sicher gut als Referenz für Filme, die sich vielleicht irgendwann mit diesem Thema beschäftigen werden, aber so wie er ist, na ja, ziemlich uninteressant. Bleibt in einem schwarz-blau glänzenden Universum eingeschlosssen ohne irgendwelche Erkenntnisse über dieses zu vermitteln. Fuck you – fuck me, auch über diesen Sprachgestus wird nichts wesentliches vermittelt. Alles im grünen Bereich, da ist noch nichteinmal der erste Gang eingelegt.
http://www.youtube.com/watch?v=PNHGNUt76U8
u.a. mit Max Edelbacher
“Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh.” Henry Ford
“Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück – 0!” – Voltaire (1694-1778)
„Jeder, der glaubt, exponentielles Wachstum kann unendlich lange andauern in einer endlichen Welt ist entweder ein Verrückter oder ein Ökonom.“
Kenneth Ewart Boulding
9.12 Was heißt hier Krise? Es ist ein Zusammenbruch. http://bit.ly/tsSFLy
7.12 Zusammenfassung: Alternativlos: Zusammenbruch http://bit.ly/rUZjDh
6.12 "Wir alle sind letzten Endes Opfer des Geldsystems, welches die meisten Menschen nicht verstehen." http://bit.ly/rHcXkO
30.11 Was, wenn der Finanzcrash kommt? Club2 http://bit.ly/rGGExN
70% aller gehandelten Aktien in den USA werden von Computern gehandelt http://bit.ly/uWIDOR #High Frequency Trading
08.11.2011 Franz Hörmann http://bit.ly/srUaev
Max Otte Buch "Stoppt das Euro Desaster! http://amzn.to/vnG9e3
29.10.2011 Vortrag von Andreas Popp: Ursachen und Lösungen der wirtschaftlichen und politischen Verwerfungen http://bit.ly/ueRh7u
Was beinhaltet der ESM Vertrag? http://bit.ly/nNQYn0
Aktuelle Infos Vereint Euch http://on.fb.me/qq8yRP
Michael Mross: Systemkollaps -- Neue Wege für die Menschheit
http://bit.ly/qQW7bu
Franz Hörmann: Und wenn unter keinem Hütchen eine Kugel ist?
http://bit.ly/ok3FB8
Dirk Müller: Wir sind in der Endphase http://bit.ly/n0bPLo
Andreas Popp
http://bit.ly/n64jx0
Collapse http://bit.ly/rY6QTx
Seit 2009 nimmt das BIP pro 1 Dollar an Schulden um 45 Cent ab http://bit.ly/mVJsnm
http://www.steuerboykott.org/
Geldtagesumsatz Weltweit http://bit.ly/t3PBVt
Alternative Steueridee: The Automated Paymant Transaction Tax http://www.apttax.com/
Brand Eins Artikel: http://bit.ly/ulaFJz
"Fei Lun" Das fliegende Rad PDF http://bit.ly/uPmU0q
Unser Wirtschaftssystem hat ein Grundproblem (Dirk Müller)
http://bit.ly/oJ4rSE
Bloßstellung der Lügner (Dirk Müller)
http://bit.ly/qvRZ6I
Kursmanipulationen durch #Margin #Sicherheiten (Dirk Müller 05.10.2011)
http://bit.ly/pxinpr
Professor Dr. Hans J. Bocker
http://bit.ly/pObd99
dann würde...
...die Sonne in einer gewaltigen Supernova aufgehen (explodieren).
...die Erde zerbröseln.
...das Sonnensystem auseinanderfliegen.
...es alle Galaxien und Sterne zerreissen.
Ergo:
So wichtig ist der Finanzsektor zum Glück auch wieder nicht.
war fachlich so konstruiert, dass es auch der letzte mensch versteht. dadurch mussten sich auch die schauspieler schön lächerlich machen, mit sätzen wie: "explain it to me as you would to a kid." "you know i dont understand any of these numbers, in plain english please." von da an waren die figuren von kevin spacey und jeremy irons vollkommen unglaubwürdig.
sehr durchschnittlicher film, ja.
ich warm vom film enttäuscht.
die message kommt zwar an, aber verpackt war diese eher harmlos.
habe die ganze zeit auf ein überraschendes ereignis, eine dramatik gewartet aber leider vergebens.
die rolle von jeremy irons hätte tiefer dargestellt / dargestellt gehört. gerade dieser charakter ist es ja was das "böse" in der finanzwirtschaft ausmacht.
die nähe zu lehman brothers ist natürlich nicht zu leugnen, aber trotzdem fehlt was.
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