US-Filmemacher drehte ersten Smartphone-Kinofilm

9. Dezember 2011, 12:37
  • "Die Technologie entwickelt sich dermaßen schnell, und Mobiltelefone werden irgendwann alles machen", so der Regisseur
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    "Die Technologie entwickelt sich dermaßen schnell, und Mobiltelefone werden irgendwann alles machen", so der Regisseur

"Mobiltelefone werden irgendwann alles machen" - Kostenpunkt 500.000 Dollar

Das Handy als Alleskönner: Mit "Olive" wird in der kommenden Woche der angeblich erste komplett mit einem Smartphone gedrehte Kinofilm in den USA veröffentlicht. Als Hauptdarstellerin konnte Hooman Khalili dafür sogar Gina Rowlands, eine Legende des US-Independent-Kinos, gewinnen. "Die Technologie entwickelt sich dermaßen schnell, und Mobiltelefone werden irgendwann alles machen", so der Regisseur Hooman Khalili im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP.

Gedreht mit Nokia N8

"Olive" dreht sich um "ein kleines Mädchen, das das Leben von drei Personen verändert, ohne ein Wort zu sprechen". Gedreht wurde der Film mit einem Nokia N8, wobei dieses mit einem 35 mm Kameraobjektiv adaptiert wurde, um mehr Tiefe zu erzielen. Weniger als 500.000 Dollar wurden für den Dreh ausgegeben - zwar eine trotzdem recht stattliche Summe, aber immerhin nur ein Bruchteil von Hollywood-Produktionen. Rowlands spielt einen der drei Charaktere, die von dem Mädchen beeinflusst werden.

Beinahe ohne Worte

Inspiriert wurde Khalili von dem französischen Zeichentrickfilm "Das große Rennen von Belleville" (2003), der für zwei Oscars nominiert wurde. Auch dieser Film kommt beinahe ohne Worte aus, aber "alles wird perfekt transportiert", so Khalili. "Wir wussten, dass es nicht darum geht, wie großartig die Technologie ist. Wenn die Geschichte nicht gut ist, wird sich niemand den Film anschauen." Für die Realisierung von "Olive" arbeitete der Regisseur mit Patrick Gilles zusammen.

Trailer

Behind the Scenes

"Benötigen ein Wunder"

Zunächst wird der Film nur in einem Kino in Los Angeles gezeigt. Man hoffe, 300.000 Dollar zu lukrieren, um ihn bis Weihnachten auf 100 Leinwände bringen zu können. Derzeit habe man etwa 30.000 Dollar. "Wir benötigen eigentlich ein Wunder", so Kahlili. (APA/red)

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sinnloser geht´s aber nimma ...
?

würde jeder nur "sinnvolle" sachen machen, wär die welt recht langweilig...

Vergessen wird zu erwähnen ...

...dass das Rigg, die Mattboxen, die Schienen, die Kameradolly (Stativ+Kran) und schließlich die Optik und das Licht einen erheblichen Anteil an den technischen Produktionskosten ausmachen. Der Gimmick mit dem Sensor des Mobiltelefons ist nicht mehr als ein überzogener Gag. Eine Profikamera wie z.B. Sony F3 hätte die Technikkosten kaum erhöht, und danach aber eine seriöse Prostproduction ermöglicht.

Ich denke es ist politische Kunst, mit einer Intention dahinter (was will Kahlili uns damit eigentlich sagen?), aber jedem das seine ...

P.S. Wäre er konsequent gewesen, hätte er statt dem Rigg Holzstäbchen verwendet ...

erstaunlich.

da wird einem erst bewusst wie wichtig der ton ist.

http://www.youtube.com/watch?v=HRQc8plNKfg

Qualität ausreichend, wenn der Inhalt im Mittelpunkt stehen soll...

Ein echter Nokia Buster. Mal was Neues. ;-)
Naja die Firma kann positive Werbung ja gut gebrauchen.

Haha, billigste Werbung für Nokia und das einzige was Ihnen dazu einfällt ist : "Aber wenns ein iPhone gewesen wäre wär alles noch viel viel schlimmer mimimimimi!"
Wie beschränkt muss man sein.

es würde wahrscheinlich voll cool sein...

wenn man noch etwas wackelt beim filmen und wenn leute unmotiviert vor der kamera durchs bild laufen!

Aufgrund seiner Inkonsequenz nicht mehr als ein billiger Marketinggag

Wenn sie eine stinknormale Videokamera oder Spiegelreflex um 500 Euro genommen hätten, wäre das genauso billig gewesen und sie hätten wenigstens einigermaßen Kontrolle über das Bild gehabt. Aber dann hätte natürlich keiner darüber berichtet. So treiben sie den gleichen Aufwand wie bei jeder Independent-Produktion, nur dass sie – allein um Aufmerksamkeit zu erregen – das Aufnahmegerät durch einen Scherzartikel ersetzen.

Konsequent wäre gewesen: Keine Nachbearbeitung des Bildes in der Post, keine Tonsynchronisation, keine 35mm-Optik. Wenn schon denn schon.

stimmt. dann gäbe es auch nix zu schreiben. eine ganze folge von dr. house wurde zb mit Canon dslrs gedreht und war nicht unterscheidbar von denen mit sauteurem equipment. perfekte studiobedingungen sind heute wichtiger als die Hardware...

das einzige das mich an diesem Artikel überrascht ist dass es kein iphone war. aber dann wäre es seit tagen ganz oben auf der Startseite ;)

Hättens das mit einem iPhone gemacht, würde die Headline lauten:

IPHONE MACHT BLOCKBUSTER MÖGLICH - ARRI, RED KONKURSREIF

und morgen gibt's den bericht ueber den tag

als im steirereck nur mit konserven gekocht wurde.

und die ausgabe des standard, bei der alle artikel auf einem tablet getippt wurden.

wow, das ist fortschritt.

Josef Hader hat es längst schon auf den Punkt gebracht:

https://www.youtube.com/watch?v=pBLfnxs9crM

Wienerschnitzel vom Huhn gemacht.

Hat es nicht letztes Jahr schon einen asiatischen Film gegeben der mit einen Iphone gedreht wurde?

An sich schon, es wird ein wenig Haarspalterei betrieben.
Der Iphone-Film ist ca. 30 Minuten lang, dieser soll nun volle Kinofilmlänge haben.

angekündigt wurde einer. aber es wäre wohl für apple zu peinlich gewesen ihn zu drehen.

Wie haben die die DOF zusammengebracht mit so kleinen Sensoren?

hauptsache es klingt hochgestochen ...

Depht of field = Tiefenschärfe bzw. Schärfentiefe

Danke!

Und wer strichelt hier eigentlich rot?

geistige Nichtschwimmer die es auch bleiben wollen

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