Zug fährt ab

Erste Ausfahrt mit der neuen Westbahn

Bericht | Max Daublebsky, 9. Dezember 2011, 14:28
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    Pro Waggon wird ein "Weststeward" für die Bedienung der Fahrgäste zuständig sein.

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    Die Cafés bieten ca. acht Leuten Platz. Wenn sie zusammenrücken...

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    Ausreichend Platz für Rollstuhlfahrer.

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    Rauchen erlaubt in der Westbahn.

Die neue Westbahn startet am Sonntag ihren Betrieb auf der Strecke zwischen Wien und Salzburg. derStandard.at ist vorab mitgefahren.

Für viele Autofahrer gibt es nur wenig Schöneres als den Geruch eines Neuwagens. Dass es auch in einem Zug ähnlich riechen kann, ist man als Kunde der ÖBB nicht gewöhnt. Beim Einsteigen in die neue Westbahn sticht einem der erste Unterschied zum bisherigen Monopolisten also nicht ins Auge, sondern in die Nase. Das wird aber wahrscheinlich in Zukunft bei der Kundenzufriedenheit auf der Strecke zwischen Wien und Salzburg keine Rolle mehr spielen - wie man es aus dem Auto kennt, löst sich wohl auch der Geruch des "Neuzugs" bald in der sprichwörtlichen Alltags-Luft auf.

Mehr Service

Wie man sich bei der Westbahn aber eigentlich vom großen Mitbewerber ÖBB unterscheiden will, hat nur wenig mit olfaktorischen Genüssen zu tun. Ein Beispiel dafür ist das Onboard-Service. Im Unterschied zur Staatsbahn wird man bereits beim Einsteigen von freundlichen jungen Damen und Herren in grauer Uniform und hellblauem Hütchen begrüßt. Die "Weststewardessen- und Stewards" gehören zur Standardausstattung der Züge, pro Waggon soll sich eine/r um die Wünsche der Fahrgäste kümmern. Bei den zu einer Generalprobe am Freitag eingeladenen Medienvertretern wollte man mit jeweils zwei Stewards einen besonders guten Eindruck hinterlassen: "Darf's vielleicht ein Kaffee sein? Noch einen kleinen Snack? Alles in Ordnung bei ihnen?", war da ständig zu hören. Sogar mit kleinen Handstaubsaugern wurde bei der Hälfte der Fahrt ausgerückt, um den blauen Teppichboden von vereinzelten Bröseln zu reinigen. Ob man sich diese Service-Lawine auch im Alltagsbetrieb erwarten kann, darf bezweifelt werden.

Gratis Internet

Auf zwei Etagen hat man auf seiner Reise gen Westen außerdem die Möglichkeit, sich über das eigene Notebook oder Smartphone kostenlos ins WLan-Netz der Westbahn einzuloggen. Die Geschwindigkeit der Verbindung variiert jedoch erwartungsgemäß stark. So kann man sich darauf einstellen, auch einmal ein bisschen länger auf das Laden einer Website zu warten, als man es vielleicht von Zuhause gewöhnt ist. Wer wirklich an seinem mit blauem Leder überzogenen Sitzplatz mit dem Laptop arbeiten will, wird an manchen Plätzen die nicht vorhandenen Tische vermissen. Die gibt es aber auch in einer handvoll kleiner Cafés, die zwischen den ausschließlich offenen Abteilen zu finden sind. Dort kann der Kunde während der Fahrt zu Kaffee, Kuchen und Sandwiches Platz nehmen. Das Schinken-Käse-Ciabatta wird mit Kartoffelchips serviert und war durchaus genießbar - bei einem Preis von vier Euro aber auch nicht gerade billig. In Sachen WLan sind die ÖBB übrigens schon nachgezogen: Noch 2011 will man auf einigen Strecken gratis Internet anbieten.

Barrierefreiheit

"Hier ist auch für elektrische Rollstühle Platz. Im Gegensatz zu den Railjets der ÖBB kann ich hier problemlos fahren", zeigt sich ein Fahrgast mit der barrierefreien Gestaltung der Westbahn zufrieden. Einer der Waggons ist mit einem Behinderten-WC ausgestattet und auch für Rollstuhlfahrer vom Bahnsteig aus zugänglich. Zusätzlich wird dieses Abteil auch als etwas geräumigeres Café für alle Fahrgäste genützt.

Serienmäßiges Raucherabteil

Um den Bogen wieder zur Welt der Gerüche zurückzuspannen, soll auch der Raucherbereich nicht unerwähnt bleiben. Im Unterschied zu den flächendeckend rauchfreien ÖBB, gibt es in jedem Zug der Westbahn einen abgetrennten Bereich für Raucher. In dem gut besuchten Kämmerchen haben auf wenigen Quadratmetern all jene die Möglichkeit ihrer Sucht nachzugehen, die auch während einer Zugfahrt nicht auf ihre Zigarette verzichten wollen. "Die Raucher geben naturgemäß ein positives Feedback", sagt dazu Westbahn-Geschäftsführer Stefan Wehinger, natürlich gäbe es aber auch kritische Stimmen. Er könne aber durch einen vier Mal höheren Luftwechsel im Raucherabteil garantieren, dass weder Mitarbeiter noch andere Fahrgäste durch den Rauch beeinträchtigt oder gestört würden, so Wehinger weiter. Trotz regen Besucheransturms ist die Luft in dem Abteil auch wirklich erstaunlich sauber. Auch im direkten Umkreis des durch elektrische Schiebetüren abgetrennten Bereichs ist vom Qualm nichts zu merken. Noch kann man auch hier in den "Neuwagen-Geruch" des Zuges eintauchen. (Max Daublebsky, derStandard.at, 9. 12. 2011)

Wissen: Mit brandneuen Zügen und einem eigenen Servicekonzept startet am Sonntag der neue Bahnbetreiber auf der Strecke zwischen Wien und Salzburg. Sieben Züge der Schweizer Stadler Rail werden eine Alternative zum ÖBB-Angebot bieten. In jedem Zug sind 501 Sitzplätze, weitere bis zu 500 Stehplätze sind möglich. Sollte das Platzangebot nicht reichen, wird den Kunden angeboten, gegen Gutschein den nächsten Westbahn-Zug zu nehmen. Um einen 55-prozentigen Aufschlag kann ein Ticket in der "Westclub"-Klasse erstanden werden - mit mehr Freiraum: Ein zweiter Sitzplatz daneben oder gegenüber bleibt frei. Die Einzelfahrkarte Wien Westbahnhof-Salzburg kostet 23,80 Euro, im Westclub 41,60 Euro. Als Eröffnungsangebot werden auf der Homepage 7.777 Billigtickets um 7 Euro angeboten.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 1197
Martin Major
 
00
14.12.2011, 07:36

ich fahr heute mit der wästbahn. ich schreib euch am abend, obs gut war ...

Martin Major
 
00
14.12.2011, 19:33

also. es war billig, freundlich und sonst ereignislos. angenehm, weil ruhig, aber ich bin auch nur auf meinem platz gesessen und hab mir sonst keine sehenswürdigkeiten angeschaut.

rora
00
11.12.2011, 19:43

Also es hat dann doch noch geklappt. In Salzburg wurden alle Passagiere ohne Reservierung in den Sektor A gebeten , gezählt und es wurde 3 Waggons an den nächsten Zug gehängt und alle sind schon wohlbehalten gelandet. Das ist eine tolle Leistung am Sonntag Abend. :)

fritz101
30
11.12.2011, 18:20
Unser Resumé:

Am Westbahnhof sehr viele ÖBB Mitarbeiter sichtbar, aber keiner kennt die Westbahn, stellen sich (wirklich?) doof und schicken Leute irgendwohin. Am Informationsschalter bekommt man den Westbahnfahrplan äußerst widerwillig ausgehändigt...
In der Westbahn: freundliches Personal, genug Platz, in jedem Wagon Getränke und Snacks. Überall ordentliche Steckdosen, eventuell nicht wirklich genug Tische, aber für Laptops immerhin Strom. WLAN sowieso.
Ordentliche Toiletten, und weil Männer ein Pissoir haben, können auch Frauen einen Besuch riskieren.
Hohes Sicherheitsgefühl durch umsichtige, präsente Zugsbegleitung.

Und plötzlich fahren geschniegelte ÖBB Garnituren nach St. Pölten. So ein Zufall!

Der Herr Gneis
12
11.12.2011, 17:41
Mein Resumé:

Hier eine kleine Zusammenfassung meiner ersten Fahrt mit der Westbahn:

"+" Punkte:

*Ansprechendes und frisches Innendesign der Züge
*WLAN im ganzen Zug
*Ausführliche Ansagen im ganzen Zug (ausführlich genug auch für die Älteren)
*Höfliches Personal
*Für ÖAMTC-Mitglieder -10% auf das Ticket (Erweiterung siehe unten)
*Fahrkarten sind im Zug zu kaufen
*An den Sitzplätzen gibt's mehr Platz
*Steckdosen an allen Plätzen, erreichbar ohne Verränkungen

"-" Punkte:

*-10% für ÖAMTC-Mitglieder gibts nur bei Online-Buchung
*keine Tische an den Plätzen
* Mein Zahnstocher passt nur mit Müh' und Not in die Gepäckfächer über den Sitzen
*Es gibt keine "Ab-Stadtgrenze"-Tickets. (= für Semester-/Jahreskartenbesitzer ist die ÖBB dennoch billiger)

sandra abramovic
41
11.12.2011, 17:02
wenn die öbbler

nur halb soviel elan in ihren eigentlichen job stecken würden, wie in das verfassen alberner postings hier, dann wär dem land schon viel geholfen...

Moser Hans
 
05
12.12.2011, 12:12
Sie würden gar nicht glauben....

wie viele ÖBB'ler daran beteiligt sind damit ein Westbahnzug auch nur 1cm fährt.
Die müssen alle ihre Arbeit mit viel elan machen sonst bewegt sich gar nix.

rora
12
11.12.2011, 16:35

So schlimm kann die Konkurrenz für die ÖBB nicht sein. Meine Tochter wollte heute mit der ÖBB von Linz nach Innsbruck fahren. Am Automaten Ticket gekauft, als sie einsteigen wollte hiess es wegen des verstärkten Passagieraufkommens können nur Fahrgäste mit Reservierung einsteigen. Zurück zum Schalter, dort erklärt ihr eine Mitarbeiterin für heute gibts keine Reservierungen mehr, sie soll doch so spät wie möglich einsteigen, wenn sie dann rausgeworfen (?) wird sei sie immerhin schon in Salzburg und dann mit dem nächsten zug das gleiche probieren. Aber beim nächsten Zug wurde schon beim
Einstieg die Reservierung geprüft. Sie steht jetzt in Salzburg und lässt sich von Verwandten mit dem Auto abholen. Das alles mit einem gültigen Ticket

Quim Barreiros
00
12.12.2011, 11:36

Ich bin gespannt, wann bei der Westbahn das zum ersten Mal passieren wird. Auch dort wird nur mit Wasser gekocht und Reservezüge gibt es noch weniger als beim ÖBB-Personenverkehr.

Arno Nyan
33
11.12.2011, 16:52

Dieser Hinweis ist ziemlich unnötig...

1.) Da die ÖBB ja offensichtlich weiß wie das Fahrgastaufkommen sein wird, ließe sich dieser Engpass durch mehr/längere Züge durchaus lösen.

2.) Eine Sitzplatzreservierung nicht in der Lage ist, Sitzplätze zu zaubern - Es kommt oft genug vor dass Züge der ÖBB aus-reserviert sind, da ist es schlichtweg nicht mehr möglich einen Sitzplatz zu reservieren!

Die ÖBB vergisst wohl regelmäßig (und zwar jährlich zumindest an Weihnachten und Ostern, darüber hinaus aber auch im Sommer des öfteren) darauf, dass sie einer Beförderungspflicht unterliegen. Dieser Hinweis "starker Reisetag" ist nur eine Methode, wie die ÖBB es schaffen dem Kunden noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.

*Andreas*
04
11.12.2011, 17:06

1) Ich gehe sehr stark davon aus, dass an Freitagen und Sonntagen alles an Wagenmaterial, das nur irgendwie verfügbar ist, auch unterwegs ist. Das ganze stellen sich aber nur Leute, die sich nicht auskennen so einfach vor:

a) Man hat nicht unendlich Wagenmaterial.
b) Es kostet auch Wagenmaterial zu haben, das dann während der Woche nicht benützt wird.
c) Die Westbahnstrecke ist relativ ausgebucht, man kann nicht beliebig viel mehr Züge schicken, genauso, wie man keine beliebig langen Züge schicken kann.

2) Tja, voll ist eben voll. Das ist auch überall anders so.

Ja, die Fahrkarte bedeutet eine Beförderungspflicht, aber eben nicht für einen bestimmten Zug, sondern für einen bestimmten Zeitraum, oder auch einen R/REX Zug.

blub7
30
11.12.2011, 17:31
das kann man...

...bei einem privaten verkehrsmittel durchaus gelten lassen, aber die öbb verschlingen unmengen an subventionen, damit sie eben genau nicht vollkommen kostenneutral fahren müssen...und damit haben sie auch dafür zu sorgen, dass man fahren kann (vlt nicht unbedingt mit dem nächsten, aber auf jeden fall noch mit dem übernächsten zug)

*Andreas*
04
11.12.2011, 17:53

Zuerst einmal muss man diese "Unmengen an Subventionen" ins richtige Licht rücken: http://blog.oebb.at/3-die-obb... uerzahler/

Dann sehen Sie, dass 560 Mio. € für "Gemeinwirtschaftliche Leistungen" bezahlt werden. Da bezahlt der Staat für Züge, die sonst nicht rentabel wären. Soweit ich weiß, wird da genau bestimmt, wann wie wo usw. gefahren wird.

Ansonsten haben sich die ÖBB genauso wie ein privates, gewinnorientiertes Unternehmen zu verhalten. Das ist die Vorgabe des Staates. Ihre Argumentation bricht somit weg und Ihre Beschwerde müsste an die Besteller der gemeinwirtschaftlichen Leistungen, also an die Politik gehen.

blub7
30
11.12.2011, 18:14
wo setze ich da an...

...mich intressiert in erster linie mal nicht, wie das ganze zusammengesetzt wird - mit ausnahme der haftungen zählen alle zahlungen des staates an die öbb zu den subventionen, wären die spö-dominierten gesetze so nicht gekommen, dann wäre auch mehr geld für "gemeinwirschaftliche leistungen" vorhanden...es ist nicht so, als ob sich die öbb da komplett am staat abputzen können, schliesslich braucht mit keiner erzählen, dass die öbb führungsebene damals nicht massgeblich daran beteiligt war...soviel dazu
zur höhe: 560 millionen !!! € sind dir noch nicht genug? ja, die öbb hätten sich wie ein gewinnorientiertes unternehmen zu verhalten und dann die zusätzlichen mittel genau für solche fälle zu verwenden...das passiert aber nicht

*Andreas*
05
11.12.2011, 19:36

Wenn Sie nicht daran interessiert sind, wie das funktioniert, stellt sich die Frage, wie viel Recht sie zum Mitreden haben (bzw. wie qualifiziert Ihre Meinung dann ist und wie sehr man sie dann ernst nehmen kann).

Ich habe keine Ahnung, wie viel oder wenig 560 Mio. € sind, da ich ja nicht weiß, welche Leistungen im Detail enthalten sind. Aber falls Sie das beruhigt: Soweit ich weiß, müssen diese Leistungen für 2012 ausgeschrieben werden.

Natürlich kann sich die ÖBB am Staat abputzen, der Staat ist ja der Eigentümer und bestimmt. Und die SPÖ wurde genauso gewählt, daher sind die Gesetze auch legitim (wenn auch nicht zwingend gut).

blub7
20
11.12.2011, 19:50
du misverstehst...

...mich hier ganz deutlich, mir persönlich ist es nicht egal, wie sich das zusammensetzt, aber für die beurteilung, wieviel die öbb vom staat bekommt, ist es vollkommen egal, wofür sie die bekommt, solange das geld halt vom staat überwiesen wird...
und nein, bei den extremen verflechtungen zwischen öbb und politik (spö) kann sich die öbb hier nicht abputzen

Quim Barreiros
02
12.12.2011, 11:40
Nein

Egal ist das schon lange nicht mehr. Der größte Anteil des Geldes geht an die ÖBB-Infrastruktur AG, die damit Bahnstrecken bauen und betreiben soll und allen Anbietern (auch der Westbahn) zu günstigen Preisen zur Verfügung stellen soll.

Über die Abgeltungen für die gemeinwirtschaftlichen Leistungen, die die ÖBB-Personenverkehr AG bekommt, kann man durchaus diskutieren. Aber alles in einen Topf zu werfen ist halt nicht mehr sinnvoll.

*Andreas*
00
11.12.2011, 19:57

Es ist durchaus von Bedeutung, wofür die ÖBB das Geld bekommen. Sie sollten sich ein bisschen mit der Sache befassen, bevor Sie über sie urteilen. Z.B. die ÖBB-Pensionsreform ist sehr wichtig, um das zu verstehen.

Klar, undifferenziert hindreschen ist einfacher. Und was die ÖBB dafür kann, was der Eigentümer mit ihr macht, müssen Sie mir schon näher erklären.

blub7
00
11.12.2011, 20:02
für die frage...

...wieviel die öbb an subvention erhält, ist das vollkommen egal?!?! wie schwer kann es sein, das zu verstehen...für die frage, ob das geld sinnvoll eingesetzt ist, ist es natürlich nicht mehr egal, wenn man sich dann allerdings die zahlen ansieht, die die öbb für pensionen zahlen, kann man auch nur mehr zu einem "nein, die öbb setzen das geld nicht sinnvoll ein" kommen...
und was ein staatliches unternehmen dafür kann, wenn der staat extreme wahlzuckerln an das unternehmen ausgibt, habe ich dir bereits erklärt

.::.wanderfalke.::.
 
00
13.12.2011, 00:03
Egal oder egal?

Gratuliere! Sie sehen sich die Zahlen an, um über das Zahlen zu lamentieren, nicht aber um Aufschluss über die weisungsgebundene Verwendung zu erhalten. Es ist was es ist: ÖBB-Bashing. Danke!

blub7
00
13.12.2011, 00:43
kA...

...wie oft man es noch erklären muss...die öbb erhalten sehr viel geld vom staat...um diese aussage zu tätigen und zu beweisen, ist es vollkommen egal, wofür das geld eingesetzt wird...dabei geht es nur um die menge des überwiesenen geldes...
die andere frage ist, ob das geld sinnvoll eingesetzt ist und das ist es bei einem gemeinwohlanteil von nur 560 millionen definitiv NICHT

Deinococcus radiophilus
00
20.12.2011, 20:57

Sie sind sehr resistent.

Arno Nyan
00
11.12.2011, 17:26

a, b) Stimmt, hat man nicht, es geht hier aber nicht um unendlich viel mehr Wagenmaterial, und ich bin mir sicher dass die Damen und Herren der ÖBB sich da was besseres einfallen lassen könnten.

c) Ja wie ist es denn möglich dass nun die Westbahn auf der selben Strecke fährt? Und wie ist es möglich, dass die ÖBB hin und wieder durchaus 2 RJ Garnituren aneinander hängt um damit bis nach Salzburg zu fahren, offenbar ist das dann doch nicht zu lange.

"Voll ist eben voll" - Ja
"Regelmäßig voll ist eben voll" - Nein - Regelmäßig voll ist schlecht geplant.

Auf der einen Seite gibt es von Seiten der ÖBB Ticket Aktionen (auch in der starken Reisezeit), auf der anderen können sie nicht mal das Tagesgeschäft abdecken. So geht's halt nicht.

*Andreas*
00
11.12.2011, 17:36

Welche ÖBB Ticket-Aktionen in der starken Reisezeit meinen Sie denn? "Sparschiene Österreich" ist gerade für die schwach ausgelasteten Züge, d.h. wochentags und besonders früh und spät.

Dieses "Ab-in-den-Westen-Ticket" war auch auf Wochentage beschränkt. Man fragt sich also, was Sie meinen.

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