Tag der Menschenrechte

Rechtsanwälte und Richter weiter gegen Sicherheitspolizeigesetz

9. Dezember 2011, 10:27

Rücknahme der Novelle wird gefordert - Erweiterte Gefahrenerforschung ist laut Experten Eingriff in Grund- und Freiheitsrechte

Wien - Rechtsanwälte, Richter und Menschenrechts-Experten sprechen sich anlässlich des "Tages der Menschenrechte" am 10. Dezember erneut gegen die Novelle des Sicherheitspolizeigesetzes aus. Sie lehnen die Ausweitung der Erweiterten Gefahrenerforschung auf Einzelpersonen als schweren Eingriff in Grund- und Freiheitsrechte ab. Zumal der Rechtsschutz bei präventiven Ermittlungen äußerst mangelhaft sei. Österreich habe hier "seinen Triple A-Status längst verloren", stellte Rechtsanwälte-Präsident Rupert Wolff fest.

Rechtsschutzbeauftragter als "Feigenblatt"

Auf die vom Innenministerium angestrebte weitere Ausweitung der Polizeibefugnisse müsse verzichtet werden. Stattdessen sollte die "Flut von Anti-Terror-Gesetzen" seit 9/11 auf Effizienz und Verhältnismäßigkeit evaluiert und endlich ein taugliches Rechtsschutzsystem aufgebaut werden. Denn der Rechtsschutzbeauftragte im Innenministerium sei "nur ein Feigenblatt", erklärten Wolff, Barbara Helige (Präsidentin der Liga für Menschenrechte), Maria Wittmann-Tiwald (Vorsitzende der Fachgruppe Grundrechte in der Richtervereinigung) und Hannes Tretter (Leiter des Ludwig Boltzmann-Instituts für Menschenrechte) in einem gemeinsamen Statement vor Journalisten.

Für Tretter ist zwar verständlich, dass die Polizei tätig werden will, wenn jemand Sprengstoff kauft und in Blogs Gewalt ankündigt. Aber seit 9/11 seien in Österreich "step by step" die Polizeibefugnisse erweitert worden, während der Rechtsschutz hinten nachhinke. Dabei wäre strikte Rechtsstaatlichkeit gerade dort geboten, wo die Polizei in den "geheimen" Bereich des Privatlebens eindringt.

Pflanzenschutzmittel als Gefährdung

"Es besteht die Gefahr, dass viele harmlose Menschen überprüft werden, während sich die echten Täter zurückziehen", warnte Helige vor der SPG-Novelle. Mit der Erweiterten Gefahrenerforschung bei Einzelpersonen "muss jeder Käufer von Pflanzenschutzmitteln damit rechnen, dass er überwacht wird, weil dies als schwere Gefährdung gesehen werden kann" - während potenzielle Täter wohl reagieren und ihre Absichten nicht mehr im Internet kundtun würden. Zudem könne man sich nicht darauf verlassen, dass die Daten ausreichend gesichert werden, erinnerte Helige an den "Spitzelskandal" mit Daten aus dem EKIS-Polizeicomputer.

Überprüfung des "Mafia-Paragrafen" gefordert

Zweifelhaft ist für Helige, dass die neuen Befugnisse der Polizei Erfolge in der Bekämpfung von Terror oder Gewalt bringen. Denn die Ausschreitungen der Rapid-Hooligans im Mai habe keiner vorhergesehen - obwohl die radikalen Fußballfans eine der best überwachten Gruppe seien. Der umstrittene "Mafia-Paragraf" 278 sei auch mit Blick auf die Hooligans so geschaffen worden. Getroffen habe er aber Tierschützer und Studenten, die eine Abschiebung filmten. Auch er sollte "noch einmal überprüft" werden, forderte die Richterin Wittmann-Tiwald.

Sie zeigt das "massive Defizit beim Rechtsschutz" im SPG auf: Im Strafverfahren ist technische Observation nur auf Anordnung des Staatsanwaltes, befristet auf drei Monate, mit nachheriger Verständigung und Einspruchsmöglichkeit des Betroffenen, möglich. Bei einer Überwachung im Rahmen der "erweiterten Gefahrenerforschung" ist nur der Rechtsschutzbeauftragte zu informieren, es gibt keine Begrenzung, keine Informationspflicht, keine Beschwerdemöglichkeit des Betroffenen.

Betroffene müssen nicht informiert werden

Richterlicher Rechtsschutz kann bei der präventiven Gefahrenerforschung - wo ja noch keine Straftat erfolgte - nicht greifen. Der eigens geschaffene Rechtsschutzbeauftragte stelle aber nicht das von der EMRK geforderte effiziente Rechtsschutzinstrument dar. Denn er dürfe, müsse aber z.B. die Betroffenen nicht informieren. Eine Beschwerde dazu ist beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anhängig, berichtete Tretter.

Für effizienten Rechtsschutz fehle auch ein "Verteidiger, der die Rechte der Person, gegen die ermittelt werden soll, vertritt", stellte Wolff fest. Das könnten Rechtsanwälte übernehmen - oder auch eine nationale Institution zur Wahrung der Grundrechte. Eine solche hätte Österreich nach den Vorgaben der UNO einzurichten, aber auch hier sei man säumig, konstatierte Tretter.

Die Novelle zum Sicherheitspolizeigesetz steht im Februar auf der Tagesordnung des Innenausschusses. Nach sehr kritischen Stellungnahmen in der Begutachtung hat Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) einige "Präzisierungen" vornehmen lassen. In einem Hearing im Innenausschuss blieben die Experten aber bei ihrer Kritik. (APA)

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1 2
Wolfgang Lederbauer1
00
12.12.2011, 10:19
....Sie lehnen die Ausweitung der Erweiterten Gefahrenerforschung auf Einzelpersonen als schweren Eingriff in Grund- und Freiheitsrechte ab...und endlich ein taugliches Rechtsschutzsystem aufgebaut werden...Sie zeigt das "massive Defizit beim Rechtss

Teil 5:

Wir haben uns nun entschlossen, eine neuen Weg einzuschlagen:

SFH-4580 Gründung der Firma FIGHT FOR CIVIL RIGHTS INTERNATONAL Ltd in London am 1.12.2011
Eine Initiative zur effektiveren Durchsetzung von Bürgerrechten und Menschenrechten.

http://so-for-humanity.com2000.at/index.php... 5277&page=

http://so-for-humanity.com2000.at

Wolfgang Lederbauer1
00
12.12.2011, 10:19
....Sie lehnen die Ausweitung der Erweiterten Gefahrenerforschung auf Einzelpersonen als schweren Eingriff in Grund- und Freiheitsrechte ab...und endlich ein taugliches Rechtsschutzsystem aufgebaut werden...Sie zeigt das "massive Defizit beim Rechtss

Die Grundprobleme beim UN MRA:

SFH-0639 / Österreich weigert sich seit 3 Jahren eine Entscheidung der UNO anzuerkennen
Fall PERTERER gegen ÖSTERREICH (CCPR 1015/2001) - Views vom 20.07.2004

http://so-for-humanity.com2000.at/index.php... =880&page=

http://so-for-humanity.com2000.at

Wolfgang Lederbauer1
00
12.12.2011, 10:17
...Sie lehnen die Ausweitung der Erweiterten Gefahrenerforschung auf Einzelpersonen als schweren Eingriff in Grund- und Freiheitsrechte ab...und endlich ein taugliches Rechtsschutzsystem aufgebaut werden...Sie zeigt das "massive Defizit beim Rechtssc

Teil 1:

Diese Bemerkungen sollten ernst genommen werden.

Zu den "Grundrechten" bzw "Menschenrechten":

Völlig übersehen wird dabei eine Problematik, die jede einzelne Bürgerin und jeden einzelnen Bürger betrifft.

Werden Menschenrechte verletzt, kann - nach Aussschöpfung des innerstaatlichen Rechtsweges eine Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ( EGMR ) oder beim UN Menschenrechtsausschuss ( UN MRA )erhoben werden.

http://so-for-humanity.com2000.at

Diskussion
130
11.12.2011, 07:04

Bei der derzeitigen Tendenz der zunehmenden Gewalt finde ich es besser, 100 Unbeteiligte zu überprüfen als einen Verbrecher (Terroristen) zu übersehen.
Wenn eine polizeiliche Untersuchung sorgfältig erfolgt, habe ich persönlich absolut nichts dagegen, wenn ich überprüft werde - ich habe nichts zu verbergen.
Bei weiteren Maßnahmen (Festnahmen usw.) müssen natürlich die in Österreich herrschenden Rechte des Betroffenen gewährleistet sein- also Beistand eines Anwalts, keine Gewaltanwendung (Folter) u.ä.

heinz strobl
 
00
12.12.2011, 21:10
Dass es noch imnmmer Anhänger

vom Metternichschen Polizeistaat gibt, hätte ich nicht gedacht.Selbst bei zunehmender Gewalt ist es ein Grundpfeiler der Demokratischen Ordnung eher einen Schuldigen laufen lassen als 100 Unschuldige einzusperren.Ich hoffe das war nur eine Trollerei

Pareidolic
00
11.12.2011, 14:20
"Tendenz der zunehmenden Gewalt"?

So eine Tendenz gibt es nicht, die Gewalt (Verbrechen, Terrorismus) ist derzeit abnehmend bzw auf historisch niedrigem Niveau stabilisiert. Damit fällt, wenn man sich die objektiven Tatsachen ansieht, diese Begründung zur Abschaffung bestimmter Menschenrechte weg.

Im Übrigen: Mein Beileid wenn Sie so ein langweiliges Privatleben haben dass Sie nichts zu verbergen haben. Ich persönlich habe etwas zu verbergen und möchte nicht dass z.B. Arbeitskollegen mein Privatleben im Detail kennen. Und da die Vergangenheit gezeigt hat dass die Polizei solche Sachen oft nicht sehr "sorgfältig" behandelt halte ich eine grenzenlose Ausweitung der Polizeibefugnisse für gefährlich.

krenwurzn
03
11.12.2011, 13:31

na klar, denn in österreich gibts ja millionen von terroristen und jeden tag mindestens einen anschlag.

wieder ein weiteres beispiel dafür, dass selbständiges denken und kritisches hinterfragen in österreich immer mehr zur ausnahmeerscheinung wird.

darum wird österreich immer mehr zum polizeistaat und die demokratie scheibchenweise auseinander genommen.
und niemand kümmerts, weil wir ja alle nichts zu verbergen haben.

erschreckend, wirklich erschreckend das ganze

frank franki
00
11.12.2011, 13:07

Das Einzige, was momentan tendenziell zunimmt, ist die steigende Hysterie, die jeglicher Grundlage entbehrt.

Es ist eh schön, wenn Sie nichts zu verbergen haben. Dann laufens halt nackt in den Straßen herum und verteilens dort Ihre Kontoauszüge.
Es gibt aber andererseits Bürger, die ihre Persönlichkeitsrechte durchaus zu schätzen wissen...

Diskussion
00
11.12.2011, 14:14

In meinem Familien- und Bekanntenkreis sind in den letzten drei Jahren in Wien mehrere Menschen Opfer von Gewaltattacken von Unbekannten geworden- teilweise mit bleibenden gesundheitlichen Schäden. Allerdings waren es keine terroristsichen Angriffe, sondern Geldgier (Raum) oder "Langeweile" von 14 und 15 Jährigen- die später dank der guten Arbeit der Polizei gefasst werden kon nten. Wenn durch genauere Überwachung Derartiges verhindert werden kann, begrüsse ich diese Maßnahmen. Und da ich meine Steuern ordnungsgemäß zahle und kein "Schwarzgeld" habe, habe ich auch nichts dagegen, wenn man Einsicht in meine Kontoauszüge nimmt.

frank franki
01
11.12.2011, 14:21

Wenn Sie daran glauben, dass durch Totalüberwachung aller Bürger Überfälle verhindert werden, dann glaubens wahrscheinlich auch noch an den Weihnachtsmann.

Und wo genau ist jetzt die Notwendigkeit dafür, wenn eh alle Fälle durch "gute Polizeiarbeit" gelöst werden konnten?

Wie gesagt: Machen Sie was Sie wollen, mir sind aber meine Bürgerrechte und Freiheiten wichtiger, als einzelne Fallbeispiele!

site:°~+*-||!#.\>
05
11.12.2011, 02:03

Während die SPÖVP den totalen Überwachungsstaat a la Stasi 2.0 errichten will, also die Menschenrechte abschaffen will, interessieren sich die Standard-Leser für ganz etwas anderes:

Heute meistgelesen:

Lindsay Lohans "Playboy"-Fotos früher ins Netz gelangt

Heute meistkommentiert:

Real vs Barcelona 1:3

Angesichts einer dermaßen verblödeten und kranken Gesellschaft erübrigt sich jeder Kommentar und Wiederstand gegen unsere Parteiendiktatur.

Auswandern wer kann – lautet die Devise.

Freut euch, um an der Macht zu bleiben, wird die SPÖVP sicher in Bälde eine Auswanderungsförderung für die letzten Österreicher (Innen) mit Hirn beschließen.

Nichts wie weg aus dieser Deppen-Republik.

Wolfgang Lederbauer1
00
12.12.2011, 10:36
...Angesichts einer dermaßen verblödeten und kranken Gesellschaft erübrigt sich jeder Kommentar und Wiederstand gegen unsere Parteiendiktatur...

Sie schneiden ein besonders wichtiges Thema an:

Die Meinungsbildung und Mitwirkung der Bevölkerung bei demokratischen Prozessen.

Ein möglicher Ausweg bestünde darin, das Internet besser zu nützen und qualifizierten Meinungen eine effektivere Möglichkeit zur Veröffentlichung zu geben.

Wir arbeiten daran.

Vgl.: http://www.saubere-haende.org/typo3/ind... php?id=138

50'40" Lösungen, die 4. Kraft neben den drei klassischen Kräften laut Montesquieu (Legislative, Exekutive und Judikative)

http://so-for-humanity.com2000.at

Nomade Nomade
02
10.12.2011, 23:58
Richtigerweise:

Sicherheitspolizeigesetz weiter gegen Rechtsanwälte und Richter.

Logo, dass sich da die Profi-Delinquenten querlegen tun.

.........1
01
10.12.2011, 20:13
und faymann tut da mit..die internationale erkämpft das menschenrecht, singt er doch immer am rathausplatz

die roten da oben auf der tribühne verstehen nicht mehr, was sie da singen, sie dreschen ja überall nur phrasen

Onüür Kxy
06
10.12.2011, 22:47

Niemand kann mir heute noch weiß machen, dass die SPÖ eine sozialdemokratische Partei ist!!!

Michael B
02
10.12.2011, 19:24
Jeder Richter kann bei jedem Verfahren die verfassungsmäßige Überprüfung dieses Paragraphen veranlassen.

Sollte also wieder auf eine Ohrfeige für diese Regierung hinauslaufen...

Wüstenfloh
01
10.12.2011, 15:46
Dies ist mein letztes Posting!

Ich trau mich nicht mehr bei diesen Gesetzen.

suboptimal
 
07
10.12.2011, 16:22
Dann haben diese Krätzen, die aus uns 8 Millionen Verdächtige machen

und keine Unschuldsvermutung mehr kennen, gewonnen.

N. Ruhen
00
10.12.2011, 23:40

Na geh, dabei sagen die Medien doch immer ausdrücklich, dass die Unschuldsvermutung gilt. Sy, konnte ich mir jetzt leider nicht verkneifen.

Pareidolic
04
10.12.2011, 12:56
Man kann nur hoffen

dass sich durch irgendeinen unerwarteten Zufall die SPÖ doch noch daran erinnert was für Grundsätze sie eigentlich irgendwann einmal gehabt haben sollte, und nicht blind zustimmt wenn sich ein ÖVP-Innenministerium irgendwas wünscht.

Polizeibefugnisse gehören in einem Rechtsstaat nicht grenzenlos erweitert, sondern sie gehören überprüft und einer Kontrolle unterworfen. Bevor man überhaupt irgendeine Erweiterung andenkt sollte man überprüfen was die letzte Erweiterung für Konsequenzen hatte: Die zusätzlichen Rechte wurden missbraucht, unschuldige Bürger wurden schikaniert.

Die Polizeibefugnisse gehören nicht erweitert, sie gehören reformiert und mit einer effektiven Kontrolle versehen.

cyprian77
08
10.12.2011, 11:10
Geführt von Mikl-Leitner (und vorher Fekter)

versucht hier die ÖVP gnadenlos ihren Überwachungsstaat aufzubauen. Jeder äußere Anlass wird mit Freude aufgegriffen um Ängste zu schüren und die Rechtslage zu verschärfen. Zurückgenommen wird dann natürlich nichts mehr.

Die SPÖ hat sich bereits ins Boot holen lassen bzw. ist zu schwach um zu opponieren.

Die FPÖ heuchelt zwar Besorgnis um die Bürgerrechte, wird bei einem Wahlsieg aber die erste sein, die die übetriebenen Überwachungsbefugnisse gegen ihre Gegner einsetzen wird.

Wer verteidigt in Österreich glaubhaft die Bürgerrechte? Eigentlich nur die Grünen, aber die sind nicht stark genug.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die Beschwerde beim Menschenrechtsgerichtshof durchgeht.

erbsengesicht
00
10.12.2011, 22:31
bin zwar kein fan von spö

und bei alleinregierung dieser war auch nicht alles gold was glänzt. jedoch wenn schwarz und blau nicht in der regierung sitzen ist es sicher besser für uns alle.

blöd nur dass die övp das raiffeisen imperium hinter sich hat (und gegenüber der spö immer die blauen als steigbügelhalter hat).
denn wer geld hat schafft an, politik ist davon nicht ausgenommen.

##V+##
11
10.12.2011, 11:01
dexxi
07
10.12.2011, 10:45
dagegen

bin total dagegen daß wir so überwacht werden. Das Gesetz wird hoffentlich nicht so durchgehen ! Finde es total bedenklich das wir nach einem Polizeisicherheitsgesetz einfach so festgenommen werden dürfen, nur weil wir zb unbequem sind. Mir genügt schon mein Fingerabdruck auf dem Reisepass zu dem ich quasi gezwungen wurde, da ich ja wohinreisen wollte. Das sollte man übrigens auch Rückgängig machen wenns nach mir ginge. Aber es geht ja nicht nach mir, sondern nach einigen Verbrechern die unschuldige einfach so fertig machen wollen. Es läuft total aus dem Ruder. Es regt mich richtig auf der ganze Mist von den Politikern. Es genügt.

Verdammt Coole Schreckschrauwe
06
9.12.2011, 23:15
Realita fängt die Überwachungsmöglichkeit mit der inzwischen per Geburt jedem Menschen zugeordneten SOZIALVERSICHERUNGSNUMMER an.

Die wollen sie alle, alle haben - bzw. haben sie sie.
Finanz, Sozialversicherungen, Sozialämter, AMS, der Magistrat, das Rathaus (Staatsbürgerschaft), womöglich noch die GIS, etc.etc.
Und damit ist die Datenverknüpfung Praxis geworden, Rasterfahndung ebenfalls möglich, etc.etc. etc.
UND niemand beschwert sich zusätzlich über diese Elektronische Gesundheitsakte, die durchzuziehen sie belieben.
Und die Bullen bekommen die Daten selbstverständlich jederzeit - im Amtshilfeverfahren.
Zur Sozialversicherungsnummer bzw. E-Card fehlt nur mehr ein Foto und ein Fingerabdruck - dann braucht kein Mensch mehr einen Reisepass, das kommt auch noch dazu...
So what? 1984 von Orwell ist ein Lercherlschaß dagegen

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