Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Ein häufiges Phänomen in Bayern und Österreich sind seltsam figurierte Felsen.

Gesamtgehzeit 3½ Stunden, Höhendifferenz knapp 400 Meter. Zwei Gasthäuser in Unterkirchbach. ÖK25V Blatt 5319-Ost (Klosterneuburg), Maßstab 1:25.000; Freytag & Berndt Wienerwald Atlas, Maßstab 1:50.000
Seltsam figurierte Felsen, die als Hängender Stein bezeichnet werden, finden sich in Österreich und Bayern recht häufig und werden oft in Zusammenhang mit keltischen oder heidnischen Kultstätten gebracht. Der Hängende Stein bei Unterkirchbach im nördlichen Wienerwald bildet da keine Ausnahme. Auf dem Sandsteinblock will ein Heimatforscher runenartige Schriftzeichen entdeckt haben, auch weist der Stein an seiner Oberfläche mehrere "Schalen" auf.
Dem Vernehmen nach scheiterten Wünschelrutengänger und Pendler bei ihren Versuchen, dem Stein auf die Schliche zu kommen. Allerdings fanden sie auf dem Geländerücken darüber einen Platz mit besonders kräftiger positiver "Energie", der sich wesentlich besser als Kultstätte geeignet hätte. Sie entdeckten in der Nähe auch zwei Hügel mit intensiver negativer Erdstrahlung, die bei manchen Menschen Kopfschmerzen und Schwindelanfälle verursacht. Skeptiker waren schon immer der Ansicht, der Hängende Stein sei als religiöser Versammlungsort und Schauplatz kultischer Rituale völlig ungeeignet.
Mittlerweile neigen die meisten Experten zur Ansicht, der auf einer einst baumlosen Lehne gelegene und daher weithin sichtbare Fels sei eine Grenzmarke des 739 gegründeten Bistums Passau gewesen, welches auch Wien umfasste. Mit einem urkundlich 985 erwähnten Hangintenstein dürfte das heutige Naturdenkmal Hängender Stein gemeint sein.
Die Wanderung bereitet keinerlei Schwierigkeiten, lediglich beim Anstieg von Wolfpassing muss man aufpassen, um die Markierung nicht zu verlieren. Vor einiger Zeit wurde auch der kurze Abstecher zum Hängenden Stein bezeichnet, und zwar mit einer Edelweißmarkierung.
Die Route: In Wolfpassing am Wienerwald wandert man zum Schloss am südlichen Ortsrand und wählt bei der nächsten Weggabelung den rechten Ast, um auf der grünen Markierung am Hang des Wolfpassinger Berges anzusteigen. Man erreicht bei einem Gestüt eine Forststraße und schwenkt nach rechts auf die gelbe Markierung ein. Gleich darauf, bei einem Schranken, hält man sich links und gelangt zur Straße von Unterkirchbach nach Hainbuch. Nun folgt man der Edelweißmarkierung zu einem Rücken, hinter dem der Hängende Stein liegt. Gehzeit ab Wolfpassing 1½ Stunden.
Zurück zur Straße und auf dieser weiter nach Unterkirchbach, das man nach einer knappen halben Stunde erreicht. Vom nördlichen Ortsende folgt man der roten Markierung in Richtung Hagenbachklamm. Man passiert die Greifvogelstation und gelangt zum oberen Klammeingang. Bald darauf wechselt man nach links auf die blaue Markierung. In einem etwas steileren Anstieg gelangt man auf einen Sattel, von dem man zum Ausgangspunkt Wolfpassing zurückwandert. Gehzeit ab Unterkirchbach 1½ Stunden. (Bernd Orfer/DER STANDARD/Printausgabe/10.12.2011)
Das Flatzer Becken gilt als Paradies für Kraxler. Umso überraschender: Die Runde übern Gösing-Gipfel ist sehr gemütlich
Im Mostviertel auf den Plattenberg zu gehen, bedeutet schauen: von der Elisabeth-Warte bis weit hinein in die Alpen
Die Rundwanderung bei Neustift-Innermanzing ist ein ebenso einfacher wie abwechslungsreicher Wienerwald-Klassiker
Eine Streckenwanderung zwischen Fischamend und Maria Ellend führt in die Wildnis - die S-Bahn bleibt aber in Reichweite
Eine geschichtsträchtige Runde bei Hainburg an der Donau – auf den Braunsberg zur Ruine Röthelstein
Ein neuer Weg am Hundsheimer Berg ist gut markiert, aber noch nicht in den Wanderkarten zu finden
Die Daubelfischer vom Stromkilometer 1878 - Auf dem Weitwanderweg zwischen Wolfsthal und Hainburg
Keine ausufernden Gehzeiten an der Donau, die mit den Altarmen
einen optimalen Lebensraum für Biber, Vögel und Muscheln bietet
Winterwanderungen durch den Nationalpark: Schaurig-schön bei Raureif und Nebel
Am Donau-March-Zusammenschluss: „Fabelhafte Radwelten“ verspricht die Region Auland-Carnuntum
Thebener Pforte und Ruine Röthelstein: Höhepunkte einer Niederösterreich- Wanderung
Sagen, Geschichte und viele Geschichten um den Kulmriegel im unteren Pittental
"Oh Maria, uns versteh', wir möchten Regen und keinen Schnee." Eine interessante Runde über Maria Schnee in der Buckligen Welt
Ein Neunhunderter mit alpinem Einschlag. Den Hutwisch nutzten wahrscheinlich schon die Kelten für einen befestigten Wachtposten
Das Wandergebiet im Pittental: Einfach, aber pittoresk und nicht überlaufen
Ein beeindruckender Panoramablick und ein Netz an Wanderrouten laden zur Besteigung des Hutwischs
Anbei der Stein der Weisen aus dem Naturpark Blockheide bei Gmünd - https://sites.google.com/site/maus... dergrosse/
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.