Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 600x400Thunfisch? Hai? Barrakuda? Auf jeden Fall Verpflegung für den Rest der Reise.
Anm. d. Red.: Symbolbild. Vom Originalfisch konnten wir leider kein Foto bekommen!
Foto: CPSH/wikipedia.org
Passatwind, Starkwind, kein Wind, Gegenwind. 390 Seemeilen vor unserem Ziel kommt der Wind von der denkbar ungünstigsten Richtung: genau von vorne. Und das nur mit fünf Knoten. Der Wunsch, möglichst schnell nach St. Lucia zu kommen, ist stärker als der Ehrgeiz, bei der Regatta noch einen halbwegs respektablen Platz einzufahren. Und so verwerfen wir den Gedanken, aufzukreuzen und werfen stattdessen den Motor an, um ihn ein bisschen mitlaufen zu lassen. Trotzdem kommen wir unserem Ziel nur sehr gemächlich entgegen.
Dass wir der Karibik langsam, aber doch immer näher kommen, macht sich vor allem am Wetter bemerkbar. Es wird von Tag zu Tag heißer und schwüler. Die Schattenplätze an Bord sind rar und deshalb sehr begehrt. Einmal täglich geht ein tropischer Regenguss auf uns nieder, der - wenn er nicht in der Nacht kommt - mit lautem Jubelgeschrei begrüßt wird. Bietet er doch die Gelegenheit für eine Süßwasserdusche.
Unsere rund 600 Liter Frischwasser, die wir in drei Wassertanks mit uns führen, sind nämlich streng rationiert. Nur alle fünf Tage genehmigt uns der Skipper einen Liter aus dem Wassertank für die Körperpflege. Not macht erfinderisch. Ein Achtliter-Wasserkanister wird kurzerhand zu unserer Dusche umfunktioniert. Schnell ein paar Löcher reingestochen und am Spifall aufgehängt, spendet er erfrischendes Nass.
Allerdings verlangt uns unsere Dusche einiges an Körperbeherrschung ab. Mit Shampoo und Salzwasser in den Augen, also vollkommen blind, heißt es nämlich das Schlingern des Vorschiffes in der Atlantikwelle mit allen möglichen und unmöglichen Verrenkungen auszugleichen.
Gerade als ich diese Zeilen schreibe, beginnt unsere Schleppangel zu rattern. Nach den zahlreichen Fehlversuchen der letzten Tage lässt uns das Geratter zunächst kalt. Doch es hört nicht auf zu knattern und schon sind weitere 100 Meter Angelschnur in unserem Kielwasser verschwunden. Langsam, um die Leine nicht zu zerreißen, beginnen wir zu kurbeln.
Dass da was Großes dran sein muss, wird bald klar. Unser Opfer gibt sich nicht geschlagen, taucht mal ab und lässt sich zurückfallen, um dann kurz danach wie ein Pfeil vor unseren Bug zu schießen. Was um Himmelswillen ist das? Ein Hai, ein Barrakuda, ein Thunfisch?
Mit vereinten Kräften bringen wir den rund zehn Kilo schweren und 1,3 Meter langen Fisch an Bord. Hai ist es keiner, aber wohl irgendein Raubfisch. Beim Ausnehmen finden wir die letzte Mahlzeit unseres Fanges: zwei kleine Mondfische. Die Versorgung mit frischem Fisch für den Rest unserer Reise, die wahrscheinlich in zwei bis drei Tagen auf St. Lucia zu Ende gehen wird, ist auf jeden Fall gesichert.
Segelboot, Containerfracher und Kreuzfahrtschiff: Verena gibt in ihrem Reiseblog Tipps für die Weltumschiffung
Verena zögert ihre Heimreise noch hinaus und fährt auf einem Kreuzfahrtschiff über Asien und Afrika zurück ins Mittelmeer
Verena passiert den Suezkanal und muss den "Walk of Europe" auf dem Kreuzfahrtschiff machen. Am Ende wünscht sie sich, überhaupt zu Fuß zu gehen
Indien: Entweder man hasst das Land oder man liebt es. Bloggerin Verena hat zu wenig Zeit, um sich über ihre persönliche Position klar zu werden
Auf Vanuatu wurden einige Missionare verspeist. Heute ist das den Inselbewohnern peinlich. Und viele warten auf die Rückkehr von John Frum
Die glücklichsten Menschen auf der ganzen Welt lebten bis 2010 in Vanuatu. Seither nicht mehr. Verena begibt sich auf die Suche nach dem Glück
Der Vulkan Mount Yasur brodelt und rumpelt. Verena klettert zum Kraterrand und schaut direkt in die kochende Lava
Wo Tom Hanks im Film Cast Away einen Weg weg von der Insel suchte, würde Bloggerin Verena am liebsten bleiben. Kein Wunder, bei diesen Bildern
Verena erreicht nach fast zwei Wochen Inselleben Sydney, macht erste Surfversuche und besucht die "Drei Schwestern" in den "Blauen Bergen"
Der Konsum von Kava folgt bestimmten Regeln, die auch für Touristen gelten. Eine Kava-Wurzel ist das passende Gastgeschenk für einen Besuch im Dorf
Kava ist aus Fidschi nicht wegzudenken. Das Getränk aus den Wurzeln des Pfefferstrauchs wird zu jeder Begrüßung und vor ernsten Gesprächen getrunken
In keiner anderen Stadt der Welt gibt es so viele Segelboote pro Kopf wie in Auckland. Die Stadt heißt nicht umsonst City of Sails
Es gibt strenge Regeln an Bord des Containerschiffs, mit dem Verena in Richtung Neuseeland unterwegs ist. Einige erscheinen sinnvoll, andere weniger
Verena passiert den Panamakanal an Bord eines Containerfrachters. Die engen Schleusen erfordern Präzisionsarbeit, die Durchquerung erfordert Geduld
Verena fühlt sich sichtlich wohl auf dem Containerfrachter. Über Langeweile klagt sie nicht - auch wenn ihr das niemand glauben will
Verena reist im Containerfrachter, der sie bei einer dreiwöchigen Fahrt nach Neuseeland bringt. Wir begleiten sie in ihrem Blog - mit Ansichtssache
Verena verlässt Kolumbien auf einem Containerfrachter in Richtung Panamakanal. Vorher hat sie noch ein paar Bilder von Kolumbien, die Sehnsucht wecken
Verena versäumt den Flug und übernachtet im Luxushotel. Tags darauf muss sie mit einer Hängematte im Palmenwald vorlieb nehmen
Auf den San Blas Inseln hat jede Kokosnuss einen Besitzer, Ausländer dürfen Land weder kaufen noch mieten und es gibt Regeln, wer wen heiraten darf
Auf den San Blas Inseln gelten eigene Regeln. Die Regeln der freien Marktwirtschaft wissen sie für sich zu nutzen
Unter Wasser gibt es für Verena nicht viel zu sehen, dafür sind die Straßen von Bocas üppig geschmückt. Weniger üppig sind Verenas Steel-Pan-Talente
Die erste Hürde ist geschafft, Verena ist in St. Lucia angekommen und kann wieder Bilder versenden. Hier kommen die Fotos von drei Wochen auf See
Eine Reihe von Pannen trübt die Laune an Bord und der Rum Punch in der Rodney Bay rückt in weite Ferne
Auch nach eineinhalb Wochen auf hoher See kann sich Verena nur schwer daran gewöhnen, mitten in der Nacht Wache zu schieben
Nachdem mein erster post verschwunden ist (halb so schlimm weil ich da ncoh nicht gelsen hatte, dass das Bild nur ein Symbolbild ist):
Bei 1,3m hat ein Thunfisch sicher mehr als 10kg, ein barracuda kommt eher nicht am offenen Meer vor und da man davon ausgehen kann, dass euere Schleppangel an der oberfläche nachgezogen wurde wird es sich vermutlich um eine Goldmakrele gehandelt haben. Die sollte zwar auch mehr als 10kg haben bei 1,3m, aber die Angaben stammen ja vom Fischer selbst sozusagen. Sind also zu bezweifeln ;)
Ich hoffe, ihr bekommt keine Probleme mit Ciguatera, das wäre äußerst gefährlich auf offener See. Aber so nahe an der Karibik seid ihr eh noch nicht denke ich.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.