Fiskalpakt

Europa geht ohne Großbritannien weiter

9. Dezember 2011, 17:13
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Ein strengeres Fiskalregime kommt. Großbritannien bleibt mit seinem Nein alleine, will aber aus Eigeninteresse in EU bleiben

Brüssel - Der EU-Gipfel ist am Freitag beim Versuch, eine Vertragsänderung für schärfere Haushaltsmaßnahmen zur Rettung des Euro unter allen 27 Staaten zu erzielen, gescheitert. Großbritannien blockiert als einziges Land weiterhin eine Einigung. Der britische Premierminister David Cameron hat sein Nein zu einer EU-Vertragsänderung als "harte, aber gute Entscheidung" gerechtfertigt. "Wenn wir keine Schutzklauseln bekommen, ist es besser draußen zu bleiben", sagte Cameron. Er hatte im Gegenzug Sonderrechte für die Regulierung des heimischen Finanzmarkts gefordert.

In der EU will Cameron aber bleiben, solange das im "britischen Interesse" liegt. Die Niederlande hätten sich bereiterklärt, britische Interessen in der Eurozone wahrzunehmen, sagte der konservative Premier am Ende des Gipfels.

Die Finanzmärkte reagierten zunächst positiv. Der deutsche Aktienindex Dax und der EuroStoxx 50 befanden sich zu Mittag im Plus, der Euro steigerte sich leicht zum US-Dollar, die Tendenz zeigt aber wieder nach unten. Der österreichische Leitindex ATX kam nicht aus dem negativen Bereich heraus (mehr in unseren Marktberichten).

Großbritannien-Nachzieher unwahrscheinlich

Dennoch zeigte sich Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel zufrieden: "Man kann sagen, es ist der Durchbruch zu einer Stabilitätsunion." Entscheidend sei, dass die Ursachen der Krise bekämpft würden - die mangelnde Fiskaldisziplin und zu geringe Wettbewerbsfähigkeit. "Sobald es möglich ist", soll der Fiskalpakt in die EU-Verträge einfügt werden. Dies sei daher "ein weiterer wichtiger Schritt auf einem längeren Weg."

Vor 20 Jahren habe Großbritannien auch noch den Maastricht-Vertrag abgelehnt, erinnerte die Kanzlerin. Merkel wollte auf Nachfrage aber "keine Dynamik und Hinweise" für ein Einlenken der Briten erkennen. Diese haben Angst, dass eine tiefere wirtschaftspolitische Integration ihrem wichtigsten Wirtschaftssektor, dem Finanzwesen, schadet. Das versteht auch Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) nicht. Selbst will er die "Schuldenbremse", die Teil der neuen EU-Pläne ist, noch immer in der Verfassung verankern. Das ist zunächst im Nationalrat gescheitert, kommenden Mittwoch gebe es einen neuen Anlauf mit der Opposition

Käme der Verfassungsrang, brächte das Österreich mehr Unabhängigkeit und niedrigere Zinsen am Kapitalmarkt, meinte Faymann. Jedenfalls sei von dem nun angestrebten Fiskalpakt in Österreich keine Volksabstimmung notwendig, solange die Budgethoheit beim Parlament liege.

26 Länder ziehen mit

EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy hat sich nach Ende des Gipfels optimistisch gezeigt. 26 Staats- und Regierungschefs hätten gezeigt, dass "der Euro ein gemeinsames Gut ist, das sie anerkennen". Spätestens im März nächsten Jahres soll der fiskalpolitische Vertrag unterzeichnet sein.

Ungarn und die Tschechische Republik wollen zunächst noch ihre Parlamente konsultieren, haben aber Zustimmung signalisiert. Der EU-Ausschuss im Schwedischen Reichstag gab am Freitag eine Vollmacht für Regierungschef Fredrik Reinfeldt, zu den neuen Regeln "Ja" zu sagen. Allerdings bleibt dieser selbst skeptisch, Schweden habe nun "zumindest Zeit bis zum nächsten Gipfel im März", um die rechtlichen Folgen des getroffenen Abkommens zu prüfen. Reinfeldt sagte auch, für die Entscheidung sei die Unterstützung der schwedischen Opposition notwendig.

Scharfe Kritik von EU-Abgeordneten

Das EU-Parlament macht sich allerdings Sorgen über den internationalen Zusatzvertrag. Wenn er nicht rechtmäßig sei und gegen europäische Verträge verstoße, müsse eine Klage erwogen werden, sagte der Vizefraktionschef der Sozialdemokraten im EU-Parlament, Hannes Swoboda. Der Beschluss nicht mehr zu 27 weiterzumachen, offenbare auch die Schwäche von EU-Ratspräsident Herman van Rompuy. Dieser hätte sagen müssen, "so geht das nicht", sagte Swoboda.

EU-Parlamentspräsident Jerzy Buzek blieb diplomatisch. Die Rechtsabteilung des EU-Parlaments werde den Fiskalpakt überprüfen. Das sei notwendig, weil der geplante Vertrag nicht innerhalb geltendem EU-Recht abgeschlossen wird. Angesprochen auf das Nein des britischen Premiers Cameron sagte er: "Wir respektieren nationale Souveränität. Großbritannien will nicht den Weg der weiteren wirtschaftlichen Integration mitgehen."

"Keinen Anlass zu Euphorie" sieht auch der Vizepräsident der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament Othmar Karas. Großbritannien habe offenbar die EU erpressen wollen, "statt Verantwortung zu übernehmen", so Karas.

Die Europäische Union sei "wieder einmal auf halbem Wege stehen geblieben", kritisierte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer.

Eurobonds vorerst von Tagesordnung

EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso betonte, es werde jedenfalls eine verstärkte wirtschaftspolitische Koordinierung geben. Über Eurobonds habe man heute keine Einigung erzielt. Van Rompuy, Barroso und Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker werden bis zum nächsten Juni einen Bericht dazu vorlegen. Italiens Ministerpräsident Mario Monti meinte, dass die Arbeit daran weitergehe. Die Republik gilt als einer der größten Befürworter gemeinsamer Staatsanleihen aller Euro-Länder.

200 Milliarden für IWF, sechs davon aus Österreich

Neues gibt es auch beim Hebel des Rettungsschirms EFSF. Ratspräsident Van Rompuy hat Freitagfrüh Mittel von 200 Milliarden Euro an den IWF im Kampf gegen die Euro-Schuldenkrise angekündigt. Dabei sollen nach bisherigen Plänen 150 Milliarden von den Euro-Ländern kommen und 50 Milliarden von den Nicht-Euro-Staaten in der EU. Der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Ewald Nowotny, hat den Beitrag der OeNB an diesen Krediten mit mehr als sechs Milliarden Euro beziffert.

Die Mittel des Euro-Rettungsschirms EFSF könnten dann schnell freigesetzt werden. Der neue Rettungsschirm ESM sollte Mitte Juli bereits in Kraft treten. Was die Privatsektorbeteiligung betrifft, werde man sich an die Praktiken und Prinzipien des IWF halten, so Van Rompuy nach der Nachtsitzung des EU-Gipfels der 27 Staats- und Regierungschefs.

Dergleichen gilt auch bei der Einbeziehung von Banken und Versicherungen bei der Rettung von Krisenländern. Die EU gestand sich nun ein, dass die Privatsektorbeteiligung in der Griechenland-Rettung ein Fehler war. Dieses Verfahren soll nicht mehr für andere Länder angewendet werden, da es zur Verunsicherung der Märkte führte.

Zwischenstaatlicher Vertrag

Zum Beschluss für eine Fiskalunion für striktere Regeln gegen Haushaltsdefizite und eine Erhöhung des Automatismus bei Sanktionen gegen Defizitsünder sagte Rompuy, die teilnehmenden Länder würden einen "zwischenstaatlichen Vertrag" abschließen. Eine volle Vertragsänderung würde sehr lange dauern. Ein zwischenstaatlicher Vertrag könne sehr viel schneller gebilligt und ratifiziert werden. Die Geschwindigkeit sei hier wesentlich.

Laut EU-Parlaments-Chef Buzek ist der geplante Vertrag mit dem Schengen-Abkommen vergleichbar, das später auch in EU-Recht umgewandelt wurde, und nicht etwas "unglaublich Neues".

Lob und Geld von Draghi

Der europäische Rettungsfonds soll künftig von der Europäischen Zentralbank (EZB) verwaltet werden. Der französische Präsident Nicolas Sarkozy sagte, auf Vorschlag von EZB-Präsident Mario Draghi werde die Zentralbank den bisherigen Rettungsfonds EFSF und den künftigen dauerhaften Euro-Rettungsfonds ESM führen. "Das ist ein weiteres Element, das dafür sorgt, das Vertrauen in die Fonds zu stärken", sagte Sarkozy.

Derweil lobte EZB-Präsident Mario Draghi die Vereinbarung. "Das ist ein sehr gutes Ergebnis für die Eurozone. Das kommt einem guten Haushaltspakt sehr nahe." Der Italiener hatte einen solchen verbindlichen Pakt als Vorbedingung für ein Eingreifen der EZB auf den Märkten gemacht, beispielsweise beim Anleihenkauf.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag für die Banken übrigens die Geld-Schleusen geöffnet. Die Institute können sich billig wie nie zuvor mit Zentralbankgeld eindecken. Der österreichische EZB-Rat Nowotny sprach am Freitag von 104 Milliarden Euro, die solcherart an Liquidität für die Banken bereitgestellt werden könnten. Davon rund 3,1 Milliarden Euro in Österreich. (sos/APA/derStandard.at)

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Posting 1 bis 25 von 1004
Agnostiker1
54
10.12.2011, 13:22
Es ist beschämend, mit welcher Unkenntnis und völlig.....

...falschen und paradoxen Argumenten hier Schreiberinge für den Austritt aus der EU das Wort reden: Es ist der Beweis, der totalen Unkenntnis über die Zusammehänge und dem Fehlen der primitivsten ökonomischen Grundregeln. Österreich ist ohne EU eine noch unbedeutenderes Land als es schon ist.

Wenn das Schuldgeld als Argument gegen die EU herhalten muss, dann ist das ein Armutzeugnis.

T39
13
10.12.2011, 16:37
So ein Bloedsinn!

gogosch der Grosse
33
10.12.2011, 08:29
Raus aus der EU!

Keine Feinstaubrichtlinien! Keine CO2-Zertifikate!
Ach wär das Leben wieder schön!

vanadium
20
10.12.2011, 13:40
Das meinen Sie doch hoffentlich sarkastisch

...oder glauben Sie wirklich was Sie da schreiben?

P. aus B. bei S.
14
10.12.2011, 12:54
Keine Gurkenverordnung,

keine Euro-Einheitsäpfel und -paradeiser mehr! Kein Europa-Abgeordneter Cohn-Bendit mehr!! Juhu!!!

EU-Austretter
22
9.12.2011, 19:52

Die Schuldenbremse ist unmoeglich ohne Depression, im Schuldgeldsystem. Stabiltaet - auf welchem Niveau?

Da die politischen Widerstaende gegen eine depressive Politik enorm sein werden, ist schon jetzt damit zu rechnen, dass sich nicht immer alle daran halten werden. Dann aber kann mit diesen Aenderungen die EU durchgreifen. Was in Griechenland und Italien passiert ist, wird damit legalisiert. Schoene neue EU

...oder besser nicht:

http://eu-austritt.blogspot.com/

CyberKeiler
00
10.12.2011, 05:56
ja, wie im wirklichen leben

da hat man auch den schuldenberater am hals, wenn es vorne und hinten nicht mehr ausgeht.
dieser erklärt dann epochiale erkenntnisse. wie zum beispiel: wenn du im monat 1.500 einnahmen hast, kannst du nicht jedesmal 2.000 ausgeben

EU-Austretter
00
10.12.2011, 17:39

Die Schulden der Gesellschaft insgesamt koennen nicht beglichen werden, da Geld selbst ein Schuldschein ist.

Gambler
00
9.12.2011, 19:52
vielleicht gehts sich das mit 2012 noch aus

Peace 4 Libya
03
9.12.2011, 19:43

"Merkel zufrieden: "Man kann sagen, es ist der Durchbruch zu einer Stabilitätsunion." Entscheidend sei, dass die Ursachen der Krise bekämpft würden - die mangelnde Fiskaldisziplin und zu geringe Wettbewerbsfähigkeit."

Wettbewerb: Gegen wen will man wettbewerben? Gegen Chinas Löhne?
Fiskaldisziplin: Arbeiten bis 75 in 1 Euro Jobs?

So sehr die Damen und Herren auch eifern, die Grenzen des Wachstums sind überschritten, die Konsequenzen allenthalben sichtbar.
Doch nur Wenige und schon gar keine Politiker wollen die Tatsachen anerkennen.

Das zu erwartende Ergebnis hat sich die Bevölkerung nicht verdient, oder doch?

Leon Garcia
21
9.12.2011, 19:40
Die EU und ihre Mitglieder sind krank.

Unsere Wirtschaften sind krank und unsere Gesellschaften. Banken verjubeln Hunderte Milliarden und die Politik schaut zu.
Rechte Menschenfeinde können über ein Jahrzehnt Migranten ermorden, ohne dasss es die Sicherheitsbehörden bemerken. Die Gesellschaft schaut kalt zu. Überall poppen Nazis auf. NPD, FPÖ, Fidesz, Gert Wilders, Flams Belang, Front National. Wehret den Anfängen oder die Geschichte der Welt geht ohne Europa weiter. "Europa muss sich schnell ändern sagte Sarkozy, Europa müsse sich schnell ändern, oder die Geschichte der Welt werde ohne Europa weitergeschrieben. ..."

Confusius
23
9.12.2011, 19:39
Thank you, David!

Für ein konsequentes Nein zu einer Ausweitung von Pakten über ihren ursprünglichen Sinn hinaus.
Und auch dafür, eine Lösung zu ermöglichen die ultimativ zwar kaum etwas bringt, aber immerhin schnell verabschiedet werden kann (EU Recht wäre 12-18 Monate gewesen) und dadurch höhere Glaubwürdigkeit hat.
Ein Europa der Viel-Gemeinschaften ist mir wesentlich sympathischer als eine one-size-fits all Union. Diese (und noch mehr) ist notwendig für alle die den Euro haben und behalten wollen.
Für den Rest aber macht es Sinn draußen zu bleiben, statt die Handlungsfähigkeit der anderen einzuschränken.
Europäischer Pluralismus schützt vielleicht auch davor die EU über den Punkt auszudehnen wo Belgien heute ist und den Big Bang a l USSR zu riskieren.

George Burma
03
9.12.2011, 19:13

Georg Schramm ueber den Geldkrieg - etwas aelter aber doch aktuell:

http://www.youtube.com/watch?v=P9sTyy2fnQo

Verena Veranda
01
9.12.2011, 18:54
Tear down this tunnel!

Mr. Cameron.

Peacefaktor
16
9.12.2011, 18:50
Für mich ist der € ein trojanisches Pferd der Finanzindustrie:

Zuerst hindert der € die südlichehn Länder daran eine eigenständige Wirtschaftspolitik zu machen, da sie die Währung bei Bedarf nicht mehr ab und aufwerten können. Dann werden Regeln geschaffen, die, die Haftung für Ausfälle für Banken die Steuerzahler übernehmen lassen. Risikoloses Spekulieren gesichert. Aber damit nicht genug: man schafft einen ESM, der Demokratie aushebelt, und der vollkommen immun agiert, und dabei Vollmachten hat, die, die Staaten vollkommen entrechten. Die Finanzpolitik der Staaten ist mit dem ESM im Grunde an die Finanzindustrie abgegeben worden. Der € hat gut funktioniert, und wird bald ein wichtiger Schritt gewesen sein, um eine "neue Endlösung" anzubieten: Weltwährung. die es nur gibt, gibt es auch eine ....

Dragomir
02
9.12.2011, 18:45

Die Queen wird nicht amused sein, bekommt sie doch Landwirschaftsförderung von der EU.

EU-Austretter
03
9.12.2011, 19:35

Die Queen hat ihr Bankkonto in der City of London bei der Bank of England Nominees Limited, einer Bank im Besitz Bank of England, deren Kunden nicht oeffentlich sind (obwohl die Bank von England seit 1945 im Staatsbesitz ist und das gesetztliche Zahlungsmittel von England und Wales schoepft), zu denen aber wohl auch Rothschild und Co. gehoeren.

...Damit hat sie wohl eher geringe finanzielle Probleme;-)

Liebe Österreicher und Österreicher
24
9.12.2011, 18:40
?

PUTSCH oder

STAATSSTREICH

???

Genial eingefädelt, aber nutzlos.

Ob ich will oder nicht, Cameron dürfte als Einziger kühlen Kopf bewahrt haben.

flatus incarceratus
21
9.12.2011, 18:52
solange man

in der kuhfladenrepublik österreich nicht bereit ist z.b. den bundesrat abzuschaffen, begrüße ich jede maßnahme von außen, die unsere politiker zum sparen ZWINGT.

theEdge
 
45
9.12.2011, 18:35
Europa geht ohne Großbritannien weiter

weiter ins Verderben.

black jack
01
9.12.2011, 18:30

Ich glaube, die Kugel der Geschichte rollt jetzt ganz schnell auf Kerneuropa.

Am Ende werden Berlin, Paris und Brüssel die politische Union (abwechselnd ein Deutscher und ein Franzose als Premier und Vize) ausschnapsen und alle Euroländer werden ja sagen; Österreich wahrscheinlich ohne das Volk zu befragen.

Andererseits: ohne ein starkes Europa werden in naher Zukunft die europäischen Interessen zwischen Washington (und deren Handlangern in London), Moskau, Neu Dehli und Peking ausgedealt.

Kowosch
 
10
9.12.2011, 19:46

Ihre Befürchtungen, das kleine Österreich hätte dann in Kerneuropa nichts mehr mitzubestimmen, wäre doch eigentlich Anlaß dazu, eine stärkere politische Einigung Europas zu unterstützen: Kernmacht beim europäischem Paralment, wohin die Abgordneten gesamteuropäisch gewählt werden. Jeder Mensch eine Stimme.

Ob ich mich von einer nationalen Regierung richtig vertreten fühle, hängt doch auch weniger von deren Staatsbürgerschaften als von den politischen Konzepten (okay, in Österreich ist dieser Begriff zunehmend eh unbekannt, sagen wir da dann lieber: deren Charakteren? Grudneinstellungen?) ab, oder?

Miklaus Röchlinger
00
9.12.2011, 18:29

Ungern muss erst noch das Parlament konsultieren. *lol*

Bei der Mehrheit, die Orban hat, hätte er auch sofort zustimmen können. Insofern war die Schlagzeile von N-tv heute morgen wohl eher richtig: "Großbritannien und Ungarn stimmen gegen diese Lösung."

präsi
 
114
9.12.2011, 18:28
was den franzosen schon seit 40 jahren klar war

nämlich das die briten den beitritt zur eg nur wollten, um diese von innen zu torpetieren und nebenbei noch ein paar vorzüge mitnehmen, hat sich seit dem beitritt der briten über die jahrzehnte hinweg immer wieder bewiesen.

schluss damit, wie lange wollen sich die anderen eu-länder noch auf der nase herumtanzen und für blöd verkaufen lassen.
besser ein ende mit schmerz als schmerz ohne ende, ein ausschlussverfahren sollte angedacht und gegen jede widerstände umgesetzt werden...

aiuto
00
9.12.2011, 18:33
vielleicht könnte man Großbritannien

einen EU-Austritt nahelegen ?

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