Stefan Wehinger, Westbahn-Chef

8. Dezember 2011, 16:56
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Wehinger hat es sich irgendwann "abgewöhnt", ein eigenes Auto zu haben. Statt dessen geht er zu Fuß und fährt mit Bus, Bahn oder Fahrrad

Stefan Wehinger, Geschäftsführer der privaten Westbahn, die am kommenden Sonntag ihre ersten Züge von Wien nach Salzburg und retour schickt, hatte seinen Führerschein "am Tag seines 18. Geburtstags". Das erste Auto war ein Mercedes 180 Diesel, gebaut in den 60ern, "ein schöner, runder, das war ein wunderbares Auto". Ihn raffte der Rost dahin. Es folgten "viele, viele" weitere Wägen. Ein Audi A5 sollte aber sein letzter sein. Denn: Irgendwann habe er es sich "abgewöhnt", ein eigenes Auto zu haben. "In der Stadt hat's nur genervt mit Strafzetteln und Parken." Für kleine Fahrten gibt es ein Flottenauto in der Firma, einen Mercedes Vito.

Zur Arbeit kommt er jetzt zu Fuß, durch die Stadt öffentlich, außerhalb Wiens steigt er um auf "ÖBB, Postbus, alles was fährt" - auch im Urlaub. Er benutzt täglich eines von "mehreren Fahrrädern", die er besitzt - außer "wenn's gefroren ist oder so kalt, dass die Knie schmerzen". Nicht aufgegeben hat Wehinger seine Motorräder, die er noch oft und gern benutzt. Im Moment hat er drei. Sein derzeitiges Lieblingsstück ist eine spanische GasGas, eine Trialmaschine mit Elektromotor, "mit der ich auch im Wald herumfahren kann". Denn: "Die Leute sind sehr höflich, wenn ich damit auftauche: interessiert und nicht aggressiv wie bei normalen Motorrädern." Die anderen beiden sind aus Österreich: "Ich fahre seit vielen Jahren KTM." (Alois Pumhösel/DER STANADRD/Automobil/09.12.2011)

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