Ausverkauf

Nokia erwägt Verkauf von Luxushandy-Tochter Vertu

8. Dezember 2011, 13:01

Könnte laut Bericht 500 Millionen Euro einnehmen

Der schwächelnde Handy-Weltmarktführer Nokia erwägt laut einem Zeitungsbericht den Verkauf seiner britischen Luxushandy-Tochter Vertu. Dadurch könnte Nokia mehr als 500 Mio. Euro einnehmen, berichtet die "Financial Times" (Donnerstag) und beruft sich auf Insider. Nokia habe die US-Investmentbank Goldman Sachs mit dem Verkauf beauftragt. Der Prozess stehe zwar noch ganz am Anfang, allerdings hätten bereits Finanzinvestoren Interesse an Vertu bekundet, sagte eine mit dem Unternehmen vertraute Person der Zeitung. Sprecher von Nokia und Goldman Sachs wollten dem Blatt keinen Kommentar geben.

Handy mit Butler

Nokia hatte Vertu 1998 gegründet, um in den lukrativen Markt für Luxushandys einzusteigen. Die handgefertigten Geräte können Preise von mehr als 200.000 Pfund (233.250 Euro) erreichen. In der Regel werden sie aus Edelmetallen und Saphiren gefertigt. Über eine spezielle Taste erreichen die Nutzer eines Vertu-Handys ein ganzes Team von Lifestyle-Managern und persönlichen Betreuern, dass ihnen in allen Lebenslagen beisteht. Die Sparte mit eigenständiger Führung gehört nicht mehr zum Kerngeschäft von Nokia. (APA)

Links

Vertu

Kommentar posten
13 Postings
12345 ... weiter weiss ich nicht!
00
9.12.2011, 12:16
so ein Automatikgetriebe wie es in Uhren drinnen ist ...

wär doch toll für dieses Ding ... könnt damit dann aussehen wie Zubehör der Nautilus oder so ... hmm ... Schwungscheiben, mechanische Elemente wie bei einer Breitling ... das wär´s doch oder?

12345 ... weiter weiss ich nicht!
00
9.12.2011, 09:56
bummm ...

und das ohne ein Smartphone anzubieten *lol*

Kräuterpfarrer Escobar
00
8.12.2011, 21:02
Unfassbar unbedienbare Website

Und Ladezeiten, dass man sich mit einer 30 MBit-Leitung zurückversetzt fühlt in die Zeiten der 28.8er Modems.

Unconnecting people...

wuca
00
11.12.2011, 19:47
ich dacht zuerst sie übertreiben ein bisserl...

nehme alles zurück, 28.8er modem ist ein passender vergleich ;)
(und nebenbei auch einfach nur furchtbar die website)

her wig
00
9.12.2011, 08:32

Ich habe auf den Link "First Touchscreen from Vertu" geklickt. Ein Fehler.

Wenn der Rest auch so miese Qualität hat, würde ich diese Firma auch schleunigst verkaufen wollen. Der Wert der 500 Mio. Euro besteht wohl nur aus dem Rohstofflager der Firma, sowie den Kundendaten.

the JJ
00
8.12.2011, 16:36

So ein Butler-Ding als iPhone/Android-App um sagen wir mal 1000$ zuzüglich monatlicher Fixkosten und Kosten je Anruf, é voila...

Marten E. Vanderveen
 
12
8.12.2011, 15:21

Technologisch veraltet, vergoldet und mit Edelsteinen besetzt. Mehr Dekadenz geht nicht.

Mac1984
00
8.12.2011, 13:31

ich kann einfach den Sinn eines solchen Handys nicht verstehen. Irgendwann gibt es seinen Geist auf oder entspricht nicht mehr den Standards und dann, was mach ich dann mit dem handgefertigten Goldstück? Innenleben wegwerfen, Rest einschmelzen?

Beiddenker
00
9.12.2011, 10:52
Weil Sie zu wenig Geld haben. Wenn es nicht mehr den "standards" entspricht, kauft ...

... man sich halt ein neues. Und der Sinn dieser Handy liegt nicht in irgendwelchen Apps, sondern in den auf Knopfdruck sofort verfügbaren menschlichen Assistenten.

Mac1984
00
9.12.2011, 13:42

was für einen Assistenten? Das Ding kann doch nur telefonieren oder heißt Handy bei Wohlhabenden "Assistent"?

Beiddenker
00
11.12.2011, 13:42
Entweder haben Sie obigen Beitrag nicht gelesen oder nicht verstanden ...

...

Mac1984
00
11.12.2011, 14:51

gehen wir mal vom Worst Case aus: ich habe ihn nicht verstanden...

Tobias
00
8.12.2011, 15:07

Wenn es den Geist aufgibt, lässt man es einfach reparieren.
Das mit den Standards ist überflüssig. Diese Dinger können eh nur telefonieren und SMS schreiben.
Die können nicht mehr mehr veralten.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.