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Neugebauer rechtfertigt die Erhöhung damit, dass andere Gewerkschaften für ihre Bereiche deutlich höhere Zuwendungen erhalten haben
Wien - Der Gehaltsabschluss für den öffentlichen Dienst ist nun endgültig unter Dach und Fach. Der Nationalrat hat ihn am Mittwoch im Rahmen der Dienstrechtsnovelle 2011 abgesegnet. Vorgesehen ist, dass man alle Einkommen eine Erhöhung von 2,56 Prozent plus 11,10 Euro erfahren. Das bedeutet für die kleinsten Einkommen ein Plus um 3,36 Prozent, für die höchsten hingegen nur um 2,68 Prozent, im Schnitt genau die Inflationsrate von 2,95 Prozent.
Beamten-Chef Fritz Neugebauer verteidigte den mancherorts als zu hoch kritisierten Abschluss. Immerhin hätten andere Gewerkschaften für ihre Bereiche deutlich höhere Zuwendungen erhalten und man habe vor allem den Niedrigverdienern im öffentlichen Dienst eine Inflationsabgeltung ermöglicht. Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek nannte es recht und billig, dass man sich nicht zu einer Nulllohnrunde hinreißen habe lassen, weil sich ein Plus gerade noch budgetär ausgegangen sei.
Grüne stimmten mit
Den Grünen war die Anhebung vor allem der höheren Einkommen zu hoch, dem BZÖ der Abschluss insgesamt, den Freiheitlichen war er zu niedrig. Abgesegnet wurde die Novelle letztlich mit den Stimmen von Koalition und auch der Grünen.
Die Novelle erleichtert außerdem den Zugang zur Exekutive. Die bisherigen Mindestgrößenvorschriften (168 Zentimeter bei Männern bzw. 163 bei Frauen) fallen ebenso wie das Höchstalter von 30 beim Eintritt in die Polizei. Zudem wird mit der Novelle der Streit zwischen Regierung und Belegschaftsvertretung wegen der Einstufung von Bachelor-Absolventen gelöst. Für sie wird eine neue Gehaltsstufe geschaffen, die zwischen jener für Maturanten und jener für Master liegt. Zudem stehen für sie künftig alle Akademiker-Funktionen bis zur Sektionsleitung offen. Gratis-Praktika im öffentlichen Dienst sollen bald der Vergangenheit angehören. Bis zu drei Monaten Dauer werden sie mit 900 Euro entlohnt, längere mit 1.300 Euro.
Um den Anteil von Frauen vor allem in Leitungsfunktionen weiter anzuheben, sollen Bewerberinnen bei gleicher Qualifikation gegenüber männlichen Kollegen in Hinkunft so lange bevorzugt werden, bis in der entsprechenden Verwendungsebene eine Frauenquote von 50 Prozent (bisher 45 Prozent) erreicht ist. (APA)
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Und das in privaten Kollektivverträgen Erfahrung gemessen an Vordienstzeiten in der Branche auch eine Rolle spielt ist uns wursti, gell? Aber auf Beamte schimpfen, die zB mit mickrigen Gehältern beginnen und erst über die Biennien dann zu konkurrenzfähigen Gehältern kommen.
....würde ich die "Mindestgröße B" für den angehenden Herrn Inspektor mit 15 cm festlegen (darunter fehlt einfach die für diesen Beruf erforderliche Selbstsicherheit und es kommt bei Kleinzümpfigen/Kleinwüchsigen zur Überreaktion bei der Amtshandlung)!
....€ 1.905,86 laut
http://onlinerechner.haude.at/bmf/brutt... chner.html
Das ist beileibe kein Luxusgehalt für Ärzte und andere Klinikangestellte, Richter, Uni- und andere Lehrer, Techniker in Baubehörden, Chemiker bei der Feuerwehr etc. zumal diese ja ausbildungsbedingt auch erst Jahre später regulär zu verdienen beginnen.
Es gibt einfach sehr viele Juristen, Ärzte und andere Akademiker und so gut wie jeder Imbezille hat heute ein Maturazeugnis. Daher: EUR 3.000,-- (14x) sind sehr viel Geld und in der Privatwirtschaft selbst für hoch qualifizierte Jungakademiker kaum zu bekommen.
But: abwarten. Wenn die "Alten", selbst wenn sie berufsunfähig und (schwer)krank sind nicht mehr in Pension gehen dürfen, wird sich auch am Arbeitsmarkt für die "Jungen" einiges ändern. Systemisch hat darüber allerdings noch niemand nachgedacht, am Wenigsten übrigens Felderer, der Eindimensionaldenker der Nation.
Das Lebenseinkommen ist doppelt dem der Privaten und die Leistung die Hälfte verglichen mit ASVG.
Darum gibt es kaum Fluktuation. Erst wenn der Staat die Schuldigen aufzuhängen beginnt war es keiner.
Korruption und teure Verwaltung fressen Österreich auf.
Das stört keinen Beamten - es wird sich ändern wenn die Schulden schlagend werden.
Inflationsanpassung, sondern das von Anfang an vereinbarte Gehaltsschema. Wer heute unten im Schema einsteigt, kann seine Lebenshaltungskosten nicht damit zahlen, dass er in ein paar Jahren sicher 100 Euro mehr verdienen wird. Arbeitsplatzsicherheit ist zwar nett, kann man aber auch nicht essen und weder Miete noch Alimente davon zahlen.
Und: auch in den privaten Unternehmen wackeln beileibe nicht alle Arbeitsplätze, sondern nur ein kleiner Prozentsatz, trotzdem nimmt dort jeder mit größter Selbstverständlichkeit eine kollektivvertragliche automatische Altersvorrückung PLUS die jährliche Inflationsanpassung an.
Drittens: wenn jetzt die Leier kommt, dass die Beamten ja "nicht produktiv" seien: Troll.
Vorrückung gibt es in vielen Bereichen der Privatwirtschaft auch. Und der Abschluss deckt die Inflationsrate sowieso nach Abzug der Steuern und Sozialabgaben keineswegs ab. Wenn man zusätzlich berücksichtigt, dass in den beiden Vorjahren das Ergebnis deutlich unter der Inflationsrate gewesen ist, waren die 2,95 % gerade noch akzeptabel.
das Kindergartenpädagoginen und Lehrer Kinder verwalten, dass Straßenkehrer und Müllmänner Ihren Mist verwalten, dass Krankenpfleger Ihre Krankheit verwalten,....
Fangen Sie endlich an Ihr Hirn zu verwenden, anstatt sich nur von der Neidschürmaschinerie denkbefreit treiben zu lassen!
Beamten-Chef Fritz Neugebauer verteidigte den mancherorts als zu hoch kritisierten Abschluss. Immerhin hätten andere Gewerkschaften für ihre Bereiche deutlich höhere Zuwendungen erhalten. Die Mitarbeiter in der PW müssen ihren Produktion steigern um mehr zu erhalten. Das erfolgt oft durch Kurzarbeit, Mehrarbeit oder Kündigungen. Die "Krise" ist am öffentlich Dienst spurlos vorbei gegangen. Wo ist da eine Produktionssteigerung?
Jetzt dürfens auch noch kleiner sein. Weniger körperliche Leistung erbringen müssen aber selbes Salär fordern.
http://de.wikipedia.org/wiki/Poli... ssetzungen
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