Politikergehälter

Für Politiker gibt's nun doch mehr Geld

7. Dezember 2011, 15:08

Wer weniger als 4000 Euro bekommt, bekommt ab 2012 mehr

Wien - Vor wenigen Tagen verkündete die Regierungsspitze, dass Politiker im kommenden Jahr keine Gehaltserhöhung bekommen werden. Jetzt gibt es doch eine Änderung: Von der Nulllohnrunde werden Personen ausgenommen, die bis zu 3.999 Euro brutto beziehen. Profitieren werden somit zwar keine Abgeordneten oder Regierungsmitglieder, aber beispielsweise Bürgermeister kleinerer Gemeinden. Das haben die Parteien einstimmig beschlossen.

Nulllohnrunde für hochrangige Politiker

Bei hochrangigen Politikern wird es keine Erhöhung geben. Nationalratsabgeordnete hätten sonst 212 Euro, der Bundespräsident 594 Euro, der Bundeskanzler 530 und die Minister 424 Euro brutto zusätzlich pro Monat bekommen. Die letzte Anhebung der Politiker-Gehälter datiert vom Juli 2008 und liegt damit mehr als drei Jahre zurück. (APA/red)

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20 Postings
flusensieb
00
18.1.2012, 17:00
Wer weniger als 4000 Euro bekommt, bekommt ab 2012 mehr

Sozusagen die Anhebung des bedingungslosen Grundeinkommens............

aiuto
02
12.12.2011, 11:39
warum können wir uns nicht nach Italien richten,

wo die Politikergehälter einfach halbiert wurden?

zimbo
 
00
8.12.2011, 10:11
Duerfen die Prozente nicht erwaehnt werden, damit es nicht auffaellt, dass der Rest der oeffentlichen Bediensteten weniger bekommt?

Elegantestes Conversations-Lexicon für alle Stände
05
7.12.2011, 18:11

Die Bürgermeister kleinerer Gemeinden sollten eigentlich durch Zusammenlegungen überflüssig werden.

Toxo Logic
 
13
7.12.2011, 17:58

Bald gibt es Amok laufende Wutbürger!

lustigundfidel
00
7.12.2011, 17:52
Ja, Sie haben es sich verdient!

Mostbluzza
00
7.12.2011, 17:03
ich bin dafür

wenn der bürgermeister es schaffte, die schulden zu verringern. ehrlich.

wenn nicht, nicht. ganz einfach.

mat1234
03
7.12.2011, 15:55
Ich glaub ich übergeb mich jetzt auf meinem Schreibtisch

Althase
03
7.12.2011, 15:50

wetten, die kriegen mehr als 2,7%

zimbo
 
00
8.12.2011, 10:12
Wird auch der Grund sein, warum nix dasteht.

In Bruessel gabs mal kuerzlich 6%, weil ja da angeblich die Inflation hoeher liegt.

Die Infaltionsabgeltung der Beamten war auch ein Taschenspielertrick, aber viele habens gefressen.

iOliver
17
7.12.2011, 15:36
ooch die Armen

müssen mit NUR 3.999€ auskommen. Wollen wir nicht im lichte der Weihnachtszeit ein Spendenkonto einrichten?

PSK: 3999 / Kennwort: Krieg den Hals nicht voll

zimbo
 
00
8.12.2011, 10:14
4000 brutto fuer einen Buergermeister find ich nicht so uebertrieben.

Mein Zahnarzt hat das Doppelte oder Dreifache, von Bankstern erst gar nicht zu reden.

Floaschkas
11
7.12.2011, 16:03
Da will ich jetzt doch gegen dieses Posting protestieren: Wenn eine Kultur des Maßhaltens und der gewahrten Relationen hinsichtlich der Gehälter (nicht nur im öffentlichen Bereich), wie auch hinsichtlich der Steuern

(Abbau der übermäßigen Belastung von durchschnittlichen Einkommen zulasten von Vermögenssteuern und höheren Einkommen) das Ziel ist, dann halte ich es für völlig kontraproduktiv Einkommensbezieher von ca. 2.600 € netto schon als reich und als Besserverdiener hinzustellen.

Denn eine solche Darstellung verschleiert vollkommen die Relationen der Ungerechtigkeit, welche tatsächlich bestehen. Die völlige Unverhältnismäßigkeit der Spitzengehälter einschließlich Spitzenpensionen, geschweige denn hinsichtlich des Vermögens, wo wir mit dem Gejammere konfrontiert werden, es sei "Enteignung", wenn hier 0,0x% an Substanzbesteuerung diskutiert werden - das ist unbedingt im Blick zu behalten und das ist es auch, worum es eigentlich geht.

nvidia
 
01
7.12.2011, 18:03

Gebe ich Ihnen Recht, bei einem Einkommen von Netto € 2.600,-- ist man nicht reich, dennoch kommt man besser übers Monat als jemand mit gerade mal € 1.000,-- oder?

Floaschkas
00
7.12.2011, 20:32
ja, sicher -

es geht mir darum, dass nicht innerhalb des Bereichs, wo es noch einigermaßen Verhältnismäßigkeit gibt, gekämpft wird, und die völlige Unverhältnismäßigkeit von Ungleichheiten aus dem Blick kommt.

Noch deutlicher gesagt: Das System der himmelschreienden Ungerechtigkeiten der Umverteilung von unten nach oben, der Ausbeutung, des Abhängig-Haltens, der menschenrechtswidrigen Beschneidung von Lebenschancen hält sich genau daran aufrecht, dass "eh" die Habenichtse gegen die Kämpfen, die ein bißerl was haben, und auch umgekehrt - und zwar bis aufs Blut, und die Herrschenden geschont bleiben und sich die Hänge reiben.
Das war schon immer ein Prinzip der Herrschaft.

free spirit
01
7.12.2011, 17:34
...beispielsweise Bürgermeister kleinerer Gemeinden...

klingt irgendwie aber dann doch nach "auffetten" des nebenerwerbs???

Floaschkas
00
7.12.2011, 20:33

ich muss leider zugeben, ich weiß es nicht, wieviel davon "Nebenerwerb" ist - ich bin davon ausgegangen, dass es Gehalt für Normalarbeitszeit ist.

Schwedenbombe
 
00
7.12.2011, 16:27
stellt sich die frage,

(hab ich jetzt nicht im kopf)
wie sahen denn die grenzen bei den eben erst verhandelten "privaten" Lohnerhöhungen aus, liegen die Grenzen auch bei 4.000 € brutto oder niedriger

Floaschkas
00
7.12.2011, 16:31
o.k. zulässiger Vergleich

aber dabei ist zu sagen, dass es bei den Politikern jetzt um Nulllohn-Zuwachs geht, d.h. um erhebliche Reallohneinbuße, was bei der Bemessung der Grenze wohl auch in Betracht zu ziehen ist.

Evolution durch Korruption
00
7.12.2011, 15:21

Warum?

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