Nackte Anklage der Freigesprochenen

Ansichtssache7. Dezember 2011, 17:46
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"Kleider Bauer kostet das letzte Hemd" - TierrechtsaktivistInnen protestieren wieder - diesmal nackt

Protestierten die AktivistInnen des Vereins gegen Tierfabriken (VgT) bei ihren regelmäßigen Demonstrationen vor der "Kleider Bauer"-Filiale in der Wiener Mariahilferstraße vormals "nur" gegen den Verkauf von Pelzprodukten, so kam am Mittwoch noch ein zweites Motiv dazu.

foto: derstandard.at/mas

"Kleider Bauer kostet das letzte Hemd ", verkündeten sie splitternackt via Transparent den vorbeiziehenden EinkaufspassantInnen. Eine Anspielung auf den Tierschutzprozess, der zwar mit Freisprüchen endete, aber enorme finanzielle Belastungen für die ehemals Beschuldigten brachte.

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Schaulustige blieben gerne stehen.

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Manche fertigten sogar Handyfotos an.

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Dass die DemonstrantInnen nackt waren, erfreute die anwesenden Polizisten nicht: "Wir melden das dem Landesamt für Verfassungsschutz", sagte einer.

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Zwei der (nicht rechtskräftig) freigesprochenen TierrechtsaktivistInnen: Felix Hnat, Monika Springer.

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Auch Filmemacher Igor G. Hauzenberger war vor Ort - sein Dokumentarfilm über die Wiener Neustädter TierschützerInnen-Causa namens "Der Prozess" läuft derzeit in den Kinos

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"Auch mich gibt es in Kleiderregalen", sagt der Hase

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Bei fünf Grad plus hielten die AktivistInnen rund eine Stunde lang durch

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Manche wärmten sich mit Turnübungen

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Kleiderhaufen vor Kleiderbauer

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Ende der Aktion. Danach ging's zum Mittagessen - rein pflanzlich, versteht sich. (red, derStandard.at, 7.12.2011)

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