Ab in die Wanne!

Ansichtssache
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Geschichten der Indiskretion
Hedonismus, bourgeoise Lebensfreude. Laszivität, Erotik à la Cabaret. Inmitten zirzensischer Spektakel - vielleicht als charmante Reminiszenz an ihre Anfänge als Nummerngirl im Circus Roncalli - sowie bizarrer und barocker Szenarien präsentiert Ellen von Unwerth ihr Lieblingsthema in Form einer fotografischen Ballade: "Frauen, oder besser gesagt: Fräulein." Unwerth fotografierte ihr neuestes Buch in der Art, wie sie als Model einst wohl selbst gerne posiert hätte: frei, ungezwungen und frech. Wunderbar ästhetische, exzentrische Sequenzen voller Fragilität, bizarrer Erotik und einer subtil sentimentalen Aura sind das Resultat. Ganz im Sinne ihrer Vorbilder und Mentoren wie Helmut Newton, Brassaï, Jacques-Henri Lartigue oder Guy Bourdin kreierte Unwerth eine subjektive Hommage an die unabhängige, freidenkende Weiblichkeit: "Frauen mit starker Persönlichkeit, die nicht schüchtern sind, sondern zu ihrer Sexualität stehen und sie benutzen. (...) Kurz gesagt: Frauen, die man treffen will und von denen man träumen möchte." Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, außer Applaus!
Ellen von Unwerth: "Fräulein". € 49,99 / 472 Seiten. Taschen Verlag, Köln 2011

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