FMA: Aktienrisiko damit auf 18,8 Prozent gesenkt
Wien - Die Veranlagungs-Performance der heimischen
Pensionskassen ist heuer in den ersten neun Monaten wegen der
Aktienkursrückgänge um 4 Prozent ins Minus gerutscht - allerdings
haben die Verwalter der Firmenpensionen die Aktien-Investments zu
einem Viertel durch derivative Instrumente abgesichert. Dies geht aus
einer Ad-hoc-Umfrage der Finanzmarktaufsicht (FMA) hervor, über deren
Ergebnisse die Behörde am Mittwoch informierte.
Demzufolge waren mit Ende des dritten Quartals 27,1 Prozent des
physisch gehaltenen Aktien-Portfolios des Pensionskassensektors durch
Derivative abgesichert. Die Netto-Aktienquote und damit der
tatsächliche Anteil des Aktienrisikos beträgt daher nur 18,8 Prozent
und liegt damit unter dem Brutto-Aktieninvestment von 25,1 Prozent
des verwalteten Vermögens. Größte Veranlagungskategorie - noch vor
Aktien - waren zuletzt Staatsanleihen mit 36,3 Prozent, an dritter
Stelle lagen Corporate Bonds mit 16,5 Prozent.
Insgesamt betrug das von den Pensionskassen verwaltete Vermögen
Ende September 14,5 Mrd. Euro, um 2,3 Prozent weniger als im
Vorquartal. Die Zahl der Anwartschaftsberechtigten lag bei 712.808,
weitere 70.457 Personen bekamen bereits eine Firmenpensions-Leistung. (APA)