Aktienrisiko gesenkt

Pensionskassen sichern sich durch Derivative ab

7. Dezember 2011, 12:58

FMA: Aktienrisiko damit auf 18,8 Prozent gesenkt

Wien - Die Veranlagungs-Performance der heimischen Pensionskassen ist heuer in den ersten neun Monaten wegen der Aktienkursrückgänge um 4 Prozent ins Minus gerutscht - allerdings haben die Verwalter der Firmenpensionen die Aktien-Investments zu einem Viertel durch derivative Instrumente abgesichert. Dies geht aus einer Ad-hoc-Umfrage der Finanzmarktaufsicht (FMA) hervor, über deren Ergebnisse die Behörde am Mittwoch informierte.

Demzufolge waren mit Ende des dritten Quartals 27,1 Prozent des physisch gehaltenen Aktien-Portfolios des Pensionskassensektors durch Derivative abgesichert. Die Netto-Aktienquote und damit der tatsächliche Anteil des Aktienrisikos beträgt daher nur 18,8 Prozent und liegt damit unter dem Brutto-Aktieninvestment von 25,1 Prozent des verwalteten Vermögens. Größte Veranlagungskategorie - noch vor Aktien - waren zuletzt Staatsanleihen mit 36,3 Prozent, an dritter Stelle lagen Corporate Bonds mit 16,5 Prozent.

Insgesamt betrug das von den Pensionskassen verwaltete Vermögen Ende September 14,5 Mrd. Euro, um 2,3 Prozent weniger als im Vorquartal. Die Zahl der Anwartschaftsberechtigten lag bei 712.808, weitere 70.457 Personen bekamen bereits eine Firmenpensions-Leistung. (APA)

johann steiner
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9.12.2011, 14:11

was ist ein Derivative?

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