Beatles-Management soll wegen "iTunes Music Store" klagen

6. Juni 2003, 13:08
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Apple-CEO Jobs wird seine Liebe zu den Beatles-Liedern zum Verhängnis - Vertrag verbot Einstieg in die Musikbranche

Düstere Wolken ziehen derzeit über den zunächst vielbeachteten und hochgelobten Apple Musikdienst "iTunes Music Store". Wie der amerikanische Fernsehsender "Fox News" berichtet, könnte Steve Jobs eine Klage des Beatles-Managements bevorstehen.

Millionenklage erwartet

Die ganze Problematik entspringt im Wesentlichen der Liebe von Apple-Chef Steve Jobs zu den Liedern der legendären "Beatles". Jobs hatte sein Unternehmen damals nach dem ehemaligen Plattenlabel der Band "Apple Records". Im Gegenzug musste Jobs versprechen selbst nicht in die Musikbranche einzusteigen. Bereits Anfang der achtziger Jahre klagten die Beatles den Apple-Chef, weil er begonnen hatte, Musik-Software anzubieten. Damals musste Jobs 26 Millionen Dollar Strafe zahlen. Zu diesem Zeitpunkt wurde erneut fixiert, dass es keinerlei musikalische Bestrebungen von Seiten Apples geben dürfe.

Schwerer Schlag für Apple

Laut "Fox News" würde eine erneute Klage wegen iTunes einen schweren Schlag für Apple und Jobs bedeutet. Laut jüngsten Medienberichten plante der Konzern nach den erfolgreichen Geschäften mit dem Online-Musikladen iTunes, ein eigenes Musik-Unternehmen zu gründen. Die Verhinderer dieses Projekts wären wieder die "beatles" und deren Management, dass seit Jahren mit Argusaugen auf die Wahrung der Bandrechte und die Unternehmungen des Konzerns achtet.(red)

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