Streit um Pensionsreform stürzt ÖVP in Umfragetief

5. Juni 2003, 14:24
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Schwarze nur noch bei 33 Prozent - SPÖ mit 42 Prozent klar Nummer eins - FPÖ und Grüne gewinnen dazu und liegen gleich auf

Wien - Der Streit um die Pensionsreform hat die ÖVP in ein neues Umfragetief gestürzt. Bei der aktuellen OGM-Sonntagsfrage - veröffentlicht im Nachrichtenmagazin "Format" - würde die ÖVP bei Nationalratswahlen nur noch auf 33 Prozent kommen. Bei der Nationalratswahl im Herbst erreichte die ÖVP 42 Prozent. Die SPÖ hingegen liegt mit 42 Prozent (bei der Wahl 2002: 37 Prozent) klar voran. FPÖ und Grüne liegen gleichauf bei 12 Prozent (2002: FPÖ 10, G 9 Prozent). Damit hat die Regierung ihre Mehrheit derzeit klar verloren.

In der Kanzlerfrage favorisieren nur noch 28 Prozent Kanzler Wolfgang Schüssel (V), Alfred Gusenbauer (S) liegt mit 26 Prozent nur noch knapp dahinter. Grünen-Chef Alexander van der Bellen würden 15 Prozent aller Österreicher direkt zum Regierungschef wählen, FP-Obmann Herbert Haupt gerade mal vier Prozent.

Auf die Frage nach der beliebtesten Koalitionsform nennen die Österreicher derzeit nur 15 Prozent Schwarz-Blau. Ein Drittel wünscht sich Schwarz-Rot, 17 Prozent bevorzugen eine rot-grüne Zusammenarbeit. Für eine Rot-Blaue Koalition sprechen sich nur sieben Prozent der Befragten aus.(APA)

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