Reisewarnung für Hongkong aufgehoben

6. Juni 2003, 12:19
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Kanadische Krankenschwestern demonstrierten für SARS-Sonderbezahlung in Toronto

Hongkong/Toronto - Nach der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat auch das amerikanische Zentrum für Krankheitskontrolle (CDC) seine Reisewarnung für Hongkong aufgehoben.

Der Regierungschef der chinesischen Sonderverwaltungszone, Tung Chee Hwa, wertete dies am Donnerstag als Beweis, dass sich die Region von der Lungenepidemie Sars erhole. 283 Personen starben bisher in Hongkong an Sars.

Dutzende Krankenschwestern demonstrierten unterdessen in der kanadischen Stadt Toronto für eine bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen bei ihrem Einsatz gegen die tödliche Lungenkrankheit, der in Kanada 32 Menschen zum Opfer fielen.

Sonderbezahlung

Der Gesundheitsminister von Ontario, Tony Clement, versprach daraufhin Sonderzahlungen für die Mitarbeiter der vier Krankenhäuser, in denen Sars-Patienten behandelt werden. Am Mittwoch bezifferten die Behörden die Verdachtsfälle mit 67, das waren drei Mal mehr als am Vortag. Die WHO sah dennoch von einer neuen Reisewarnung für die Region Toronto ab, da sich die Krankheit nicht in der Bevölkerung ausbreite. (APA)

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