900 Wale im Visier

Japans Fangflotte bricht auf - mit Geldern für den Wiederaufbau

15. Dezember 2011, 14:17
  • Artikelbild
    foto: apa

Tokio bestätigt Greenpeace-Vorwürfe

Tokio - Vergangene Woche ist die japanische Walfangflotte zu ihrer alljährlichen Jagd in der Antarktis in See gestochen. Medienberichten zufolge legte die aus drei Schiffen bestehende Flotte, die vom Walfangschiff "Yushin Maru" angeführt wird, vom Hafen Shimonoseki im Westen Japans ab. Die japanische Fischereibehörde wollte die auch durch Fotos belegten Berichte aus Sicherheitsgründen nicht bestätigen. Einem der Internationalen Walfangkommission (IWC) vorgelegten Plan zufolge sollen in dieser Saison 900 Wale erlegt werden.

Finanzen

Finanziell unterstützt wird der Walfang aus den Budgetmitteln für den Wiederaufbau des Landes nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe im März. Die Fischereibehörde in Tokio bestätigte entsprechende Vorwürfe der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Ende Oktober hatte die Regierung in Tokio zum dritten Mal in diesem Jahr einen riesigen Nachtragshaushalt für den Wiederaufbau des Landes verabschiedet. Von den zusätzlichen 12,1 Billionen Yen (116,2 Mrd. Euro) ist ein Posten von insgesamt 498,9 Milliarden Yen (4,79 Mrd. Euro) für die Fischerei reserviert, darunter 2,28 Milliarden Yen (knapp 23 Millionen Euro) zur "Stabilisierung des wissenschaftlichen Walfangs".

Mit den Budgetmitteln - keinen Spendengeldern, wie von japanischer Seite betont wurde - sollten unter anderem zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen für die Walfänger bezahlt werden. Vor allem solle das Geld aber für den Wiederaufbau der vom Walfang abhängigen Küstenorte ausgegeben werden, sagte der Behördenvertreter Tatsuya Nakaoku. So sollten etwa Lebensmittelfabriken instand gesetzt werden. "Außerdem essen in der Region auch viele Menschen Walfleisch", fügte Nakaoku hinzu.

Hintergrund: Im Namen der Wissenschaft

Japan nutzt ein Schlupfloch des internationalen Walfangmoratoriums von 1986, indem es Wale offiziell zu wissenschaftlichen Zwecken jagt. Dabei wird jeweils der Mageninhalt der Meeressäuger untersucht, ehe das Fleisch in Geschäften und Restaurants verkauft wird. Japan führt zum Missfallen von Tier- und Umweltschutzorganisationen das Argument Tradition ins Treffen: Walfleisch werde seit Jahrhunderten verzehrt.

Die Umweltorganisation Greenpeace hält dem entgegen, dass Tausende Tonnen Walfleisch ungenützt in japanischen Kühlhäusern lagerten und führte dies auf mangelnde Nachfrage zurück. Die japanische Walfangflotte ist üblicherweise im Frühjahr in den Küstengewässern unterwegs, im Sommer im Pazifik und im Winter in den als Schutzgebiet ausgewiesenen Gewässern der Antarktis. Die Fangperiode 2010/2011 auf der Südhalbkugel war deutlich verkürzt: Statt im November liefen die Schiffe im Dezember aus und machten im Februar - einen Monat früher als geplant - kehrt. Grund dafür waren zum Teil waghalsige Störmanöver der Tierschutzgruppe Sea Sheperd, bei denen die japanischen Fangschiffe auf offener See angegriffen wurden.

Hauptziel ist der Zwerg- oder Minkwal, der bis zu zwölf Meter lang und zehn Tonnen schwer wird. Er kommt in Gewässern sowohl auf der Süd- als auch auf der Nordhalbkugel vor. Der Bestand des nördlichen Minkwals wird laut der Umweltstiftung WWF auf 100.000 bis 200.000 Exemplare geschätzt, jener des südlichen Minkwals rund 760.000. Der Bestand gilt nach Rückgängen zwar als stabil bis leicht ansteigend, die Weltnaturschutzunion (IUCN) hat ihn aber in die Kategorie "Gefährdung anzunehmen" eingereiht.

Auch Norwegen in der Kritik

Das skandinavische Land hat 1993 trotz des Walfangmoratoriums den Fang von Minkwalen wieder zugelassen. Für das laufende Jahr wurden knapp 1.300 Zwergwale freigegeben und nur die Quoten für die Polargewässer um Spitzbergen stark beschränkt. Das Fischereiministerium erklärte, die Fangquote stimme mit den IWC-Empfehlungen zur Bestandserhaltung überein. Kritik übte die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS: Sie sprach von einem "peinlichen politischen Akt" und bestritt den Bedarf. Die norwegischen Walfänger nutzen ihre Fangquoten nur zum Teil. (APA, red)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 250
1 2 3 4 5 6
Mirabeau
013
14.12.2011, 22:06
Das Versenken von Schiffen ist auch eine

jahrhundertealte Tradition ist, die nicht verloren gehen darf.

Cthulluh
04
12.12.2011, 13:26
Man sollte seine Traditionen von Zeit zu Zeit neu überdenken.

ZB könnte man sich bei uns fragen, ob die kommerzielle Bejagung ("Jagdgesellschaft") und die damit einhergehenden überhöhten Wildbestandszahlen noch zeitgemäß ist. Oder eben in Japan, ob die Walfangtradion noch Sinn macht. Dafür internationale Spendengelder, welche für die Erdbeben/Tsunamihilfe vorgesehen waren, bereitzustellen ist ein - vorsichtig ausgedrückt - taktisch nur suboptimaler Zug...

tablespace65
19
11.12.2011, 03:02
Kein Mitleid mit den Japan!

Wenn jemand Hilfsgelder, die für den Wiederaufbau nach den tragischen Schäden nach dem Tsunami und der AKW-Katastrophe vorgesehen waren, für etwas deratig Grausliches und Unnötiges wie den Walfang verwendet, dann kann man mit einem solchen Land keinerlei Mitleid haben!

Noch ist Fukushima ja eh nicht "erledigt"...

jamieoliver
110
11.12.2011, 18:51

Warum unnötig, wenn leckere Walsteaks gebraucht werden? Das Geld ist für den Wiederaufbau (auch wirtschaftlich) und die walverarbeitenden Betriebe sind nun einmal ein Wirtschaftsfaktor.

Picassodrücker
 
04
11.12.2011, 19:45

Warum muss man dann die ganzen wohlwollenden Spender anlügen? Hätte man gleich gesagt, dass ein Teil des Geldes für den Aufbau der "walverarbeitenden Industrie" verwendet wird, dann wäre der Aufschrei jetzt wohl auch nicht so groß gewesen.

jamieoliver
102
10.12.2011, 17:05
pro Walfang

Die Ablehnung des zahlenmäßig stark begrenzten Walfanges in den europäischen Ländern ist nichts anderes als Kulturimperialismus. Es gibt keinen rationalen Grund gegen den Walfang in jenem Ausmaß zu sein wie er im Moment von einigen Nationen betrieben wird.

Dabei werden hauptsächlich Minkwale gefangen. Wie man selbst in der Grafik sieht, ist der Bestand an Minkwalen alles andere als Gefährdet (970.000) Tiere. Die Fangmengen 2010 etsprechen also gerade 0,15% des Gesamtbestandes. Meint Ihr eigentlich alle, dass die Fischereiflotten der EU-Staaten auch nur so geringe Besandsmengen abschöpfen?

Ich kann jedem der in eines der walfangenden Länder reist nur empfehlen Minkwal zu probieren. Schmeckt sehr gut und ist eine Delikatesse.

Picassodrücker
 
07
11.12.2011, 14:50
Gründe dagegen gibt es zuhauf:

- Das Südpolarmeer ist ein Walschutzgebiet. Unabhängig von der Gefährdung der Zwergwale ist es wichtig, dass es ein Gebiet gibt, indem die Tiere ungehindert leben und sich vermehren können.
- Japan lügt die Mitglieder der IWC jedes Jahr von Neuem an, indem sie ihren Walfang als "Forschung" tarnen. Bisher konnten sie noch kein Ergebnis präsentieren.
- Walfleisch wird immer weniger beliebt: Daher muss die Regierung den unökonomischen Walfang jedes Jahr mit mehreren Millionen Dollar subventionieren.
- Da Walmütter nur ein Junges pro Jahr gebären, dauert es lange, bis sich ein Bestand erholen kann. Auch eine vergleichsweise geringe Quote kann demnach schwerwiegende Folgen haben.

Picassodrücker
 
07
11.12.2011, 14:54
und schließlich

- Es stehen auch andere Walarten auf der Abschussliste
- Walfang ist grausam: Die Harpunen explodieren im Körper der Wale, welche erst nach einigen Minuten verenden.

Bitte informieren Sie sich einfach mal, bevor Sie posten!

jamieoliver
40
11.12.2011, 18:44

Ach ja - das informieren muss ich zurücksenden. Alle ihre Punkte waren mir schon bekannt.

jamieoliver
60
11.12.2011, 18:43

4.) Auch mit einem Jungen ist der Bestand bei den derzeitigen Jagdzahlen wohl nicht bedroht.
5.) Diese machen aber nur wenige Tiere aus. Zugegeben sehe ich das auch eher kritischer, wenn solche Walarten gejagd werden. Aber anstatt in der Walfangkommission immer rumzuplärren, kann man ja da etwas aushandeln (z.B. gegen Zugeständnisse bei der Jagd auf Minkwale)
6.) Tja, die Welt ist kein Ponyhof. Aber wenn Ihnen Methoden einfallen, die Wale schonender zu bejagen, dürfen sie es gerne vorschlagen. Nebenbei - sorgen sie sich auch bei allen anderen Tierarten so darum, wie das Leben und das Sterben war, bevor es zu dem Stück Fleisch wurde. Nur als Gedankenanstoß.

jamieoliver
60
11.12.2011, 18:38

Die Argumente die sie aufzählen sind keine.

1.) Mit welchen Argumenten ist das Südpolarmeer eine Walschutzgebiet - warum werden Walarten geschützt die gar nicht gefährdet sind und eher die ökologischen Nischen von den ursprünglich industriell gejagten Walen eingenommen haben.
2.) Diese Lüge wäre nicht notwendig, wenn man Japan das Recht auf Walfang zugestehen würde. Die Inder verbieten Ihnen ja auch nicht ihr Rindfleisch.
3.) Also ich war vor einigen Jahren in Island und dort erfreut sich Walfleisch wieder zunehmender Beliebtheit. In Restaurants die etwas auf sich halten, wird es angeboten. Warum exportiert Island Walfleisch nach Japan, wenn es dort niemand essen will?

Picassodrücker
 
05
11.12.2011, 19:34

1) Wieso gibt es bei uns Nationalparks, obwohl die wenigsten Tiere gefährdet sind? Vielleicht gibt es nicht nur Zwergwale (Sei-, Pott-, Blauwale sind allesamt bedroht), vielleicht sollte auch nicht bedrohten Arten ein Rückzugsgebiet zugesprochen werden?
2) Würde man Japan das Recht zusprechen, dann würden danach die ganzen anderen Nationen angerannt kommen und dann wäre es um den Walbestand bald genauso schlecht bestellt wie zur Mitte des 20. Jhdts
3) siehe http://animalright.org/de/walfang (Nachfrage in Japan). Man versucht, den Japanern Walfleisch wieder schmackhafter zu machen, aber offensichtlich gelingt es nicht wirklich. Warum glauben Sie, dass man Hilfsgelder für den Walfang zur Verfügung stellen muss? Weil er so lukrativ ist?

Picassodrücker
 
04
11.12.2011, 19:39

5) Das heißt dennoch, dass man vorsichtig sein muss: Zwergwale sterben in Netzen von Fischern, einige Jungtiere sterben eines natürlichen Todes, einige stranden, andere werden gejagt. Wie sich der Bestand entwickeln wird, ist reine Spekulation, aber man kann sich nicht erwarten, dass sie's treiben werden wie die Karnickel wenn's hart auf hart kommt.
6) Offensichtlich gibt's genug Zugeständnisse, sonst würde nicht Sea Shepherd gegen die Walfänger vorgehen, sondern die Behörden.
7) netter Gedankenanstoß, aber ich bin Vegetarier und setze mich gleichermaßen gegen die Hundetötungen für die EM in der Ukraine, gegen den Walfang, gegen Massentierhaltung, gegen Haltung von Wildtieren in Zirkussen etc ein.

jamieoliver
81
13.12.2011, 01:53

1.) Auch in Nationalparks wird manchmal gejagt. Wie sollen den die nichtbejagten Wale durch die Jagd bedroht werden.
2.) Sie sagen doch selbst, es besteht doch gar keine Nachfrage für Walfleisch. Wer soll den das bitte essen? Und man muss ja nicht das Fell des Bären verteilen bevor er erlegt ist.
3.) Jede Quelle mit "animalright" ist per Definition unglaubwürdig. Da kann ich ja auch damit kommen, das bei den Taliban die Menschenrechte hoch angesehen sind und gleichzeitig auf deren Homepage verweisen.
5.) Dann müssten sie auch über Selbstmord nachdenken. Schließlich nehmen sie den armen Wildtieren Lebensraum weg.
6.) Siehe 3
7.) Schön das Ihnen Straßenhunde in der Ukraine wichtiger, als dort erfrierende Menschen sind. Schöne Euro 2012.

Picassodrücker
 
05
13.12.2011, 16:32

Das mit der Quelle muss ich zurückweisen, ist schließlich meine eigene Website und ich weiß sehr wohl, von wo ich meine Informationen bekomme. Anstatt auf den Namen der Seite zu schauen, würde ich eher auf andere Qualitätsmerkmale achten (Impressum, Gestaltung, andere Inhalte etc). Ihr Vergleich mit den Taliban ist aber sowas von unpassend, dass ich eigentlich nicht mehr wirklich Lust habe, weiterzudiskutieren. Aber so kann ich das auch nicht stehen lassen
1. Sie fragten doch warum das Südpolarmeer Schutzzone ist.
2. Ich sagte nicht "keine Nachfrage", ich sagte eine "geringe Nachfrage", für Pelz gibt es auch keine so große Nachfrage mehr wie früher und trotzdem wird er noch verkauft.

Picassodrücker
 
04
13.12.2011, 16:40

3. Da erübrigt sich im Grunde jeder weitere Kommentar. Ich habe Ihnen den Link eigentlich nur geschickt, damit ich es mir sparen kann, den Inhalt des Absatzes in einem Kommentar wiederzugeben. Googlen sie doch selbst mal, ich bin bestimmt nicht derjenige, von dem die Informationen ursprünglich stammen. (Sie können übrigens wenn sie Lust haben, jedes einzelne Statement überprüfen).
5. Jeder Artenschützer muss sich also selbst umbringen. Aha. Abgesehen davon finde ich Aufforderung zum Selbstmord in einer Online-Community relativ hirnrissig.
6. Was hat das mit 3) zu tun? Nein, Sea Shepherd gibt's wirklich, Bin Laden ist auch tot und die erste Mondlandung wurde nicht im Studio gedreht.

Picassodrücker
 
04
13.12.2011, 16:46

7) Schön, dass Sie mir der Zusammenhang zwischen erfrierenden Menschen und Massentötungen von Hunden so eindeutig schildern konnten. Machen Sie sich die Mühe, fangen Sie einen neuen Kommentar an und erklären Sie mir bitte, was das einige mit dem anderen zu tun haben soll bzw wo ich gesagt habe, dass mir Menschen wurscht sind. Aber das ist anscheinend eine Art Psychose der Tierschutz-Gegner, zu glauben, dass den Tierschützern die Menschen egal sind. Ich würde mal sagen: Lieber vor der eigenen Türe kehren und sich sozial engagieren, dann auf anderen herumhacken.

leaping frog
12
9.12.2011, 23:28
und wieder sind unser sehr fortschrittlichen nachbarn im norden dabei.

sainty1
17
9.12.2011, 13:40
schade dass man ihnen das geld nicht wieder wegnehmen kann

:/

Mathias Steinlaus
 
02
9.12.2011, 11:29
"Außerdem essen in der Region auch viele Menschen Walfleisch", fügte Nakaoku hinzu.

Typische politische Lüge!

Da gibt es von der FAZ einen wirklich sehr sehr interessanten Artikel zur Problematik des Walfleischkonsums in Japan.

Ginge es nach der Industrie, dann wird viel zu wenig Walfleisch konsumiert!

( http://www.faz.net/aktuell/p... 81673.html )

Dylan Hunt
13
9.12.2011, 11:13

der tradition wegen sollen sie in den wald gehen ein paar bäume fällen und ein strahlendes holzboot, holzlanzen und andere traditonelle gegenstände machen oder eine Essex bauen und dann den moby dick fangen. mal sehen wieviel wal"fänger" dann noch nach hause kommen...

Stephan W.
111
8.12.2011, 19:39
Tradition

Wenn schon Tradition dann sollte es doch vor allem darum gehen das traditionelle Handwerk und die traditionellen Fangmethoden zu erhalten! Ich bezweifle dass die alten Japaner damals mit Fabrikschiffen in der Antarktis herumgetuckert sind.

jamieoliver
30
10.12.2011, 17:09

Sie wissen aber schon, das diese alten Fangmethoden deutlich weniger tierschonend als die modernen Harpunen mit Explosivkopf sind? Nach den traditionellen Fangmethoden wurde der Wal so lange harpuniert, bis er völlig entkräftet nicht mehr abtauchen konnte worauf man mit einer Art Lanze versuchte die Lunge zu treffen, was schlussendlich zum verbluten führte.

Stephan W.
07
10.12.2011, 19:23

Das ist mir schon klar. Allerdings wurden so such _deutlich_ weniger Wale erlegt und das Risiko für die Jäger war auch deutlich höher.

Worauf ich eigentlich hinaus wollte war, dass Japan mit "Tradition" argumentiert, dann aber mit gar nicht traditionellen Fabrikschiffen in See sticht.

jamieoliver
30
11.12.2011, 18:45

Das stimmt schon. Aber andererseits beruft man sich in Österreich auch gerne auf Traditionen und Bräuche, ohne dabei streng in der Vergangenheit zu beharren und keine neuen Entwicklungen aufzunehmen.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 250
1 2 3 4 5 6

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.