Nach Thomas Gottschalk

Serienspaß statt Pumapunkt-Jacketts

Gastkommentar | 7. Dezember 2011, 10:28

Das Ende von "Wetten, dass..." könnte eine Chance sein. Jahrelang vernachlässigte US-Serien haben sich mittlerweile zu einer eigenen Kunstform entwickelt, die packend Folge für Folge unterhalten. Da braucht man keinen Gottschalk mehr - Von Yascha Mounk

Thomas Gottschalk hört bei "Wetten, dass..." endlich auf, und eine ganze Nation sorgt sich um seine Nachfolge. Wer kann bloß Gottschalk, der mit seiner Goldmähne Glamour und mit seinen stinklangweiligen Fragen Bodenständigkeit versprühte, ersetzen? Gibt es ein, oh schreckliches Wort, "Moderatorennachwuchstalent", das es so konsequent wie er schaffen könnte, ohne jeden ersichtlichen Grund Stunden zu überziehen? Wird der Deutschen letzter Zusammenhalt, die samstagabendliche Wettrunde beim Gummibärchenmillionär, unwiederbringlich verloren gehen?

Ich hoffe es inständig. In den letzten zwanzig Jahren bestand die größte Modernisierung des Showformats darin, im Titel das alte "ß" durch das von der Rechtschreibreform aufoktroyierte "ss" zu ersetzten. Und so gehört "Wetten, dass..." eben weiterhin in eine andere Zeit: in eine Zeit, in der wir amerikanische Superstars nur auf Gottschalks Sofa, und nicht etwa auf Youtube, in unser Wohnzimmer locken konnten. Und, ja, auch in die gemächlichere, provinziellere Zeit der Bonner Republik, als der durchschnittliche Deutsche Gottschalk vielleicht noch ohne Ironie für einen Mann der Welt halten konnte.

Es wäre natürlich unfair, diese Altbackenheit Gottschalk und "Wetten, dass..." alleine anzukreiden. Die Berliner Republik, die bei all ihren Problemen in den letzten zwanzig Jahren fraglos bunter, vielfältiger und auch weltgewandter geworden ist, braucht einfach kein Staatsaktfernsehen im Stile der alten Samstagabendshows mehr. In den drei Stunden, die diese Shows beim ZDF verschwenden, könnten die Programmmacher stattdessen eine der fantastischen amerikanischen oder britischen Fernsehserien bekannt machen, die im deutschen Fernsehen während Gottschalks Dominanz unerklärlicherweise ignoriert wurden.

Fernsehserien als Kunstform

Denn während Hollywood in den vergangenen Jahren zu einer immer dumpferen Fabrik für Actionfilme, seichte romantische Komödien und obszöne Slapstickkalauereien verkommen ist, haben sich amerikanische Fernsehserien zu einer ernst zu nehmenden Kunstform fortentwickelt. Aber die besten Serien wurden in Deutschland entweder gar nicht erst gezeigt, schnell abgesetzt, oder von vornherein spätabends im Bezahlfernsehen versteckt - und außerdem auch noch mit mittelmäßigen Schauspielern totsynchronisiert.

Dies fing schon in den Neunzigerjahren an. "Seinfeld" - eine feine, intelligente, pessimistische Serie, die in den USA das Genre der Sitcoms revolutionierte - wurde hierzulande durchweg ignoriert. Stattdessen schauten Deutsche weiter "Friends", "Alf" oder gar die "Al Bundy Show". Dieser Trend setzte sich auch im vorigen Jahrzehnt fort. Während in Amerika anspruchsvolle Komödien wie "Curb Your Enthusiasm", "Arrested Development" und jetzt das fantastische "Louie" immer mehr Zuschauer für sich gewinnen konnten, glotzten die Deutschen "Hör mal wer da hämmert", "Die Nanny" oder das unsäglich dämliche "Two and a Half Men".

Und es liegt wohl nicht nur an einem etwaigen Antiamerikanismus. Denn auch die besten britischen Serien, wie "Blackadder", "Yes, Minister" und "Peep Show", die es in ihrem Sprachwitz locker mit Oscar Wilde aufnehmen können, sind in Deutschland weitgehend unbekannt. Für "The Office", eine der ehrlichsten und härtesten Sendungen, die man sich über den Büroalltag hätte ausdenken können, hatten sich deutsche Fernsehproduzenten sogar die schlimmste Strafe erdacht: Es wurde in Deutschland zum ekelerregenden "Stromberg" verulkt.

Packende Unterhaltung - Folge für Folge

Nun gut: Der Humor ist eben Geschmacksache. Aber die größten Defizite hat das deutsche Fernsehen nicht in der Kategorie der halbstündigen Fernsehkomödien, sondern in dem ganz neuen Genre der anspruchsvollen, vollstündigen Romanserien. Das engste deutsche Pendant zu ihnen ist vielleicht die Kultserie "Heimat". Denn so wie "Heimat" ist diese neue Art von Serie aufwendig produziert, ästhetisch ansprechend, fantastisch dargestellt, und vor allem von der ersten bis zur letzten Folge dramaturgisch durchdacht.

"The Sopranos" war wohl die erste große Serie, die diese Verwandlung anstieß. Aber viele ebenso großartige Serien folgten. "The Wire" ist ein so eindringliches Porträt des Ghettos in Baltimore, dass Harvards Soziologen einen ganzen Kurs über die Serie abhielten. "Mad Men" hat mit seiner stilsicheren Darstellung der 60er-Jahre nicht nur die amerikanische, sondern indirekt auch die deutsche Mode verändert - ist hier aber trotzdem kaum bekannt. Und "Breaking Bad", ein fantastischer Fernsehthriller über einen biederen Chemielehrer, der aus Geldnot zum Drogenbaron wird, steckt zwar noch in den Kinderschuhen, ist bisher aber ähnlich packend.

Es müsste nicht so sein ...

Kein Wunder also, dass selbst ein berühmter und snobistischer amerikanischer Romanschriftsteller wie Jonathan Franzen - der Oprah Winfrey einst bat, "Die Korrekturen" ja nicht in ihrer Sendung zu besprechen - nun in Kooperation mit dem Sender HBO gerade diesen Roman zu einer Fernsehsendung entwickelt.

So wie der Roman im Laufe des 18. Jahrhunderts langsam zu einer ernst zu nehmenden Kunstform reifte, so tut es gerade auch das Fernsehen. Die Gründe dafür sind vielfältig, aber einer ist vielleicht zentral: Durch immer bessere und billigere Kameratechnologie ist es mittlerweile möglich, auch mit einem begrenzten Budget ästhetisch anspruchsvoll zu drehen.

Während das Fernsehen aber in den USA und in Großbritannien mittlerweile auch von Schriftstellern wie Franzen als künstlerische Ausdrucksform ernst genommen wird, schimpfen deutsche Intellektuelle weiter auf die verdummende Glotze. Wenn es außer "Wetten, dass...", "Tatort" und "Two and a Half Men" im deutschen Fernsehen nichts zu sehen gibt, ist dies ja kein Wunder. Aber es müsste nicht so sein ... (Yascha Mounk, derStandard.at, 7.12.2011)

Autor

Yascha Mounk, The Euroepan, ist Doktorand in Harvard und Herausgeber des von ihm mitbegründeten Magazins The Utopian. Als freischaffender Journalist schreibt Mounk für europäische und amerikanische Publikationen wie die New York Times, den International Herald Tribune und den Boston Globe.

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Robert Kren
01
19.1.2012, 10:17

Der Autor hat sooo recht!

Das Deutsche Fernsehen ist mal abgesehen von Dokumentationen und gut gemachten Eigenproduktionen wie etwa dem Bullen von Tölz ungeniesbar.

Auch die Darstellung von Serien als eine Art Roman hat etwas. Wenn ich an die vom Autor verschwiegenen Serien wie "The Shield" oder "Sons of Anarchy" denke so ist das Muster absolut klar. Die Serien sind sehr realistisch, beschönigen nichts und vermitteln das gefühl mitten drinnen zu sein.

Zumindest im Original - was das Deutsche und Österreichische Fernsehen daraus machen ist ein schlecht syncronisiertes Monster das ob der unregelmässigen Ausstralung zu schlechterster Sendezeit nur untergehen kann.

Brad Majors
00
14.12.2011, 13:06
Wieso Serien?

Vielleicht probiert man es wieder mal mit wirklich guten Filmen am Samstag Abend.
Damit meine ich aber nicht die Witzprogrammierung a la Shrek als Hauptabendprogramm (obwohl ich Shrek klasse finde), sondern Filme für auch geistig erwachsene Menschen.
Möglich wäre auch, endlich mal wieder Kulturprogramm zu bringen, zB Theater, Oper uä.
Das wäre möglich. Dafür würde es aber einen ORF-Chef mit Eiern benötigen und nicht nur mit Föhnwelle. Eines Programmdirektors mit Kultur-Verständnis und nicht mit infantilem Gestus.

super Typ
11
8.12.2011, 20:32
Shows mit Serien zu vergleichen hinkt.

Ich wüsste auch nicht, inwiefern "Wetten, dass ..?" heute mehr Staatsaktfernsehen wäre als andere Shows wie "Schlag den Raab". (Das "Wetten, dass ..?"-Logo war übrigens immer schon in Blockschrift und daher mit SS.)

Die vielgelobten Serien mit Handlungsbogen passen heute weniger denn je. Wer möchte sich z. B. wöchentlich Samstag 20.15 bis 21.00 Uhr freihalten, weil da seine Serie läuft? Erfolgreich sind diese Serien eher als Download aus dem Internet. Hohe Einschaltquoten haben sie auch in den USA nicht, sondern stellen Nischen dar, die sich Abo-Sender leisten können.

desteufelsbeitrag
20
8.12.2011, 19:21

Franzen ist überbewertet. Genauso wie die Sopranos und die unsägliche Pferdefresse Jerry Seinfeld.

Ganz nebenbei bemerkt sind "amerikanische TV Serien" nicht automatisch Qualitätsprogramm mit dem Prädikat "sehenswert". Man denke nur an die unglaublich erfolgreichen 2,5 Men, banalen Schrott vom Schlage eines CSI und Hipsterserien wie Lost.

Mr. Bubbles
00
8.12.2011, 19:11

"Al Bundy Show"

aja, entweder "eine schrecklich nette familie", oder "married with children"...

1116er
23
8.12.2011, 14:15
who the fuck ist yascha mounk?

ein harvard-bubi, der als einziger weiss, was qualität ist und wie man geschmack buchstabiert?

a grinch in the matrix
02
8.12.2011, 12:52
30 rock! 30 rock!

und dass es the west wing nie ins free tv geschafft hat, ist tatsächlich ein unglaubliches armutszeugnis für das verständnis deutschsprachiger sender von intelligenter unterhaltung.

ergänzend: ein paar staffeln von seinfeld hatten es in eine synchron-fassung ins ö spätabendprogramm geschafft - kein wunder, dass niemand darauf angesprungen ist. und big bang theory wird gerade genauso hingerichtet.

was, bitte hält die deutschsprachigen öffentlich-rechtlichen davon ab, dauernd im zweikanal-ton zu senden (löbliche ausnahme das schweizer fernsehen).

Aguirre74
 
01
8.12.2011, 10:29

Wetten dass hab ich mir das letzte mal vor 10 Jahren angesehen, daraus folgere ich, dass es mich nicht besonders interessiert. Seinfeld aber als interessant hinzustellen... na ich weiß nicht, hab ich mir auch nur 1 oder 2mal angesehen. Aber gut, soll sich jeder ansehen, was er will. Ich bin jedenfalls froh, dass es endlich ORF3 gibt, wo man sogar mal ein paar historische Dokus sieht (kaum zu glauben, wie lang der ORF dazu gebraucht hat, steht doch der Bildungsauftrag im ORF-Gesetz, wurde der durch Anna und die Liebe erfüllt??).

Martin Major
 
01
8.12.2011, 04:02

ich bin schon auf das christmas special von dr. who gespannt, und ob sein elfter doktor in staffel 7 dann tatsächlich "leiser treten" wird, was zu wünschen wäre.

aber ja, ein paar britische serien mehr, bitte. dieses jahr hat mir "the fades" zb besonders gut gefallen. dazu: gatiss sherlock. misfits. merlin.

im amiland gefällt mir "american horror story" gerade sehr, auch wenn die ersten paar folgen noch besser waren als die aktuellste - aber da ist noch potential.

boardwalk empire, castle, falling skies, john adams, the walking dead, harrys law, spartacus, united states of tara, sogar terra nova, haven, warehouse 13, the cape.

aus australien: crownies. slide. spellbinder.

das beste ist und bleibt aber "death note" ...

Robert Kren
00
19.1.2012, 13:34

das christmas special ist doch schon gelaufen : )

By the Way bei den Britschen Sendunge sollte "How not to live your life" nicht vergessen werden. Sehr sehenswert

Martin Major
 
00
19.1.2012, 13:59

datum! :) das posting ist ja vom 8. dezember :)

lieschen müller4
02
8.12.2011, 01:17

Wenn Serien wie Bundy,Alf u.a. nicht in Endlosschleifen zu Tode gespielt würden (warum eigentlich?),wäre mehr Sendezeit für neue und gute Serien egal ob lustig,spannend oder unterhaltend. Was einem gefällt ist doch Geschmackssache und zum Glück gibt es eigentlich für jeden Geschmack etwas zu sehen,wenn man manchmal auch nur durch Zufall darauf stößt.Das die deutschen Sender aber so risikoscheu sind und lieber die 100.Wiederholung einer 20 Jahre alten Serie als etwas Neues bringen,ist mehr als ärgerlich.

Ohne Gurt im Ionensturm
02
8.12.2011, 09:58

Weil diese Serienpakete mit den rechten eingekauft wurden sie x mal zu wiederholen. Die sind also bezahlt und dienen jetzt dazu den sendeplatz so billig wie möglich zwischen den werbeblöcken zu füllen.

lieschen müller4
00
8.12.2011, 22:51

Das ist schon klar, aber es sieht doch fast keiner mehr zu, also sieht auch fast niemand die Werbeblöcke dazwischen. Wobei ich mich grundsätzlich frage, wer schaut stundenlange Werbesendungen für Plastikgeschirr und ähnliches?????

don't follow me
22
8.12.2011, 00:06

die "Al Bundy Show"

*facepalm* Da schreibt der Fachmann..

Dave Davidson
19
7.12.2011, 23:46
Pfui!

wie kann man nur al bundy abwertend erwähnen? der mann hat 4 touchdowns in einem spiel geschafft!
ausserdem war diese sitcom viel lustiger als seinfeld und friends zusammen. aber geschmäcker sind ja zum glück verschieden ;)

Das ist ein Postingname
01
7.12.2011, 22:55

Nichts gegen die Nanny, bitte :)

Ich schau mir Peep Show, Inbetweeners etc immer auf Youtube an. Die Briten zieren sich anscheinend weit weniger, was das Copyright angeht, kaum eine Serie wird da wieder entfernt (im Gegensatz zu den amerikanischen).

Breaking Bad ist genial, aber wie schon jemand vorher gesagt hat - "in den Kinderschuhen" ist nicht ganz akkurat :D

Sergey Kalinin
44
7.12.2011, 21:09
amerikanische serien?

geh' bitte.

ein großteil der US-serien geht zwar von einem vielversprechenden thema aus (breaking bad, sons of anarchy, ...), sind aber in der ausführung extrem langweilig - voll mit irrelevantem füllmaterial, das das zuschauen zur qual macht. da ist gottschalk noch spannender.

diese serien müßten auf 20% ihrer ursprünglichen länge eingedampft werden. die briten machen's hier richtig: kaum eine season einer serie hat mehr als 6 folgen.

apropos briten: "hustle" fehlt noch in der aufzählung im artikel ;-)

Ruben Manuel Da Silva
14
8.12.2011, 13:31

findet sich sonst kein rotstrichler für den unsinn? was heisst da füllmaterial? die länge erlaubt es auch nebencharaktere zu entwickeln, die kamera-arbeit bei breaking bad, etc. etc.

danielle durands schatten
01
7.12.2011, 19:31
breaking bad steckt in den kinderschuhen?

aus welcher schublade hat der autor bitte seinen kommentar gezogen? von "breaking bad" lief bei arte gerade die 3. staffel, die 4. läuft bald in den USA und auch eine 5. soll es noch geben.

ich finde, es braucht für ein gutes programm sowohl gute serien als auch shows. ARD & ZDF haben sich bei amerikanischen serien nie besonders hervorgetan, also ist das eine etwas seltsame forderung des autors.

mit etwas hat er aber recht: anno 2011 gehört "wetten dass" mit tommy wirklich in die mottenkiste. sein bedürfnis nach nostalgie kann man auch bei youtube befriedigen, dort gibts "wetten dass"-material zuhauf.

desteufelsbeitrag
00
8.12.2011, 19:10

Die 4. Staffel ist in den USA bereits ausgestrahlt worden ;)

Ansonsten stimme ich Ihnen aber weitestgehend zu.

chrisis
00
13.12.2011, 18:09

Die vierte Staffel läuft auch bereits im deutschen Pay TV (auf AXN, verfügbar in Österreich via Sky und A1 TV). Und ist großartig. Sogar noch besser als die großartige dritte Staffel.

tigermuecke
11
7.12.2011, 17:16

Wenn man der Wikipedia Liste glauben darf, dann sind die meistgesehenen Serien in UK und USA aber ganz andere. Die genannten Serien scheinen da gar nicht auf, dafür 2010 so intellektuelle Tiefgänge wie Lost, Ghost Whisperer und Scrubs. Die Nanny ist immerhin auf Platz 71. Einzig bei Seinfeld kann ich die Meinung teilen und Stromberg finde ich auch ganz lustig. Das Gras der anderen ist halt immer grüner. Allen, die irgendwo alles so viel besser finden, sollen doch bitte hinziehen. Ich werde sie nicht vermissen.
http://en.wikipedia.org/wiki/List... broadcasts

Ohne Gurt im Ionensturm
03
8.12.2011, 10:01

Es geht doch nicht um die meistgesehenen sonderun um die dauernde kritik dass es in der fernsehlandschaft nur verdummende inhalte gibt. Das ist eben nicht wahr. Ein öffentlich rechtlicher sender darf nicht nur nach der quote schielen, die kann er gerne rtl2 überlassen.

doublefuzzy
56
7.12.2011, 13:38
toll, dass es jetzt endlich eine autoritaet versteht, uns zu sagen

was geschmackvolle und was nicht geschmackvolle serien, filme, shows ... sind. damit reproduziert er bloss das geschmaecklerische und halbgebildete ressentiment gegen das fernsehen, das er angeblich ablehnt.

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